{"id":713,"date":"2024-09-29T10:58:15","date_gmt":"2024-09-29T08:58:15","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/?page_id=713"},"modified":"2026-06-09T18:38:39","modified_gmt":"2026-06-09T16:38:39","slug":"hoega-kusten-leden-hochkuestenweg","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/index.php\/trekking\/hoega-kusten\/hoega-kusten-leden-hochkuestenweg\/","title":{"rendered":"H\u00f6ga Kusten Leden \/ Hochk\u00fcstenweg"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Anreise<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am Samstagvormittag machte ich mich ganz entspannt auf den Weg. Es ging nun schon zum dritten Mal in diesem Jahr \u00fcber die Gro\u00dfe Belt und die \u00d6resund Br\u00fccke nach Schweden. Mein erstes Ziel war der V\u00e4tternsee. Hier hatte ich zuletzt bei meiner R\u00fcckkehr aus Lappland 2 sch\u00f6ne Strandtage verbracht. Leider begleitete mich der Regen seit meiner Abfahrt in Kiel. F\u00fcr einen Strandtag war es mir aber aktuell Anfang Oktober eh schon etwas zu frisch. So schn\u00fcrte ich noch f\u00fcr eine kleine Runde meine Laufschuhe, bevor ich es mir mit meinem Abendessen vom Campingkocher am Seeufer gem\u00fctlich machte.<br><br>Am n\u00e4chsten Tag war eigentlich ein langer Spaziergang am Seeufer geplant. Ich hatte mir erst vor kurzem neue Wanderschuhe zugelegt und diese bisher auf einer einzigen Tour um den Gro\u00dfen Binnensee bei mir zu Hause auf einer Strecke von knapp 20 km getragen. Ich h\u00e4tte sie gern auf einer weiteren kleineren Tour eingetragen. Leider regnete es bereits die ganze Nacht durch und das Regenradar auf der App versprach so schnell auch keine Besserung. Also machte ich mich nach dem Fr\u00fchst\u00fcck, ohne Wanderung, direkt weiter auf den Weg in den Norden.<br><br>Mein n\u00e4chstes Ziel war ein Platz nat\u00fcrlich wieder direkt am See in der N\u00e4he von Harmanger. Diesen Platz hatte ich auf meiner Lapplandtour entdeckt. Er liegt mitten im Wald auf einer Halbinsel. Den Tag lie\u00df ich dieses Mal ganz entspannt am Lagerfeuer ausklingen. Bevor es ins Bett ging.<br><br>Am n\u00e4chsten Morgen kam f\u00fcr mich dann die gr\u00f6\u00dfte \u00dcberwindung, wahrscheinlich wird dies so auf der gesamten Reise bleiben. Es ging in den k\u00fchlen See. Es war weder meine Luft- noch meine Wassertemperatur. Aber das war mir auf dieser Tour leider bewusst, eine warme Dusche wird es wahrscheinlich gar nicht geben. Also blieb mir t\u00e4glich nunmehr nichts anderes \u00fcbrig.<br><br>Da der Tag noch jung war, und die H\u00f6ga Kuste quasi fast schon erreicht war, machte ich einen Abstecher nach Solleftea. Hier hatte ich im Februar 2 sch\u00f6ne Skitouren mit Anja unternommen. Nun war von Schnee keine Spur und die Landschaft wirkte komplett anders. Ich entdeckte Seen, die im Februar von der restlichen Landschaft auf Grund der Schneedecke nicht zu erkennen waren. So streifte ich den Gro\u00dfteil des Tages durch die W\u00e4lder und Berge des Skigebietes. Sogar einen Aussichtsturm erklomm ich. Wobei mir dieser nicht ganz geheuer war. Daf\u00fcr war die Aussicht von oben beeindruckend.<br><br>Am sp\u00e4ten Nachmittag kam ich dann am Ausgangspunkt meiner Wanderung an. Ich erreichte den Parkplatz des Hotel H\u00f6ga Kusten auf dem Horn\u00f6berg. Hier wanderte ich noch etwas auf dem lokalen Rundweg und entdeckte sogar ein OL (Orientierungslauf) Festpostennetz. Leider hatte ich aber weder einen Kompass noch die richtigen Laufschuhe f\u00fcr das Gel\u00e4nde im Gep\u00e4ck. So belie\u00df ich es bei dem Genie\u00dfen der Aussicht auf die gro\u00dfartige Landschaft.<br><br>Mein Plan war jedoch nicht von hier die Tour zu starten, sondern sie hier zu beenden. Starten wollte ich in \u00d6rnsk\u00f6ldsvik. Und dahin wollte ich mit dem Bus fahren. Allerdings gab es an der Bushaltestelle an der E6 keinen wirklichen Fahrplan, sondern nur den Hinweis auf die App des Busunternehmens (Din Tur). Also App runtergeladen und siehe da, aktuell f\u00e4hrt ein Bus um 6:17, 7:22 und 8:22. Bezahlen k\u00f6nnte man theoretisch auch direkt in der App. Ich w\u00e4hlte aber am n\u00e4chsten Morgen den altmodischen Weg und bezahlte beim Fahrer mit dem Handy bzw. der Kreditkarte.<br><br>Nachdem die Planung somit abgeschlossen war, wurden die notwendigen Sachen zusammengepackt und alles im Rucksack verstaut. Ob ich an alles f\u00fcr eine solche Tour gedacht hatte, werde ich nun den n\u00e4chsten Tagen dann sehen bzw. erfahren. Noch Wasser aufgef\u00fcllt und dann ging es nach einem letzten ausgiebigen Mal ins Bett. Ich hatte mich entschlossen, direkt hier auf dem Parkplatz zu \u00fcbernachten. Einzig st\u00f6rend waren die Fahrger\u00e4usche der Fahrzeuge beim Auffahren bzw. Runterfahren von der H\u00f6ga Kusten Br\u00fccke. Ruhe erhoffte ich mir aber in den n\u00e4chsten Tagen mehr als genug.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Etappe 13 &#8211; 11<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Morgen stieg ich um 7:22 Uhr an der E6 in den Bus. Das Abenteuer hatte also beginnen.<br><br>Das meine Vorbereitung nicht ganz ausgereift war, sollte mir bereits bei meiner Ankunft in \u00d6rnsk\u00f6ldsvik bewusstwerden. Ich hatte mir zwar eine Karte und einen Wanderf\u00fchrer bei meinem Kartenladen des Vertrauens in Kiel noch besorgt, zum Gl\u00fcck war beides vorr\u00e4tig, aber aus Gewichtsgr\u00fcnden lie\u00df ich den Wanderf\u00fchrer im Auto. Ich hatte also nicht so direkt eine Idee, wo ich den Bus verlassen sollte. Ich entschied mich spontan f\u00fcr eine Haltestelle mitten in der Stadt. Von hier aus ging ich als erstes zum Hafen.<br><br>Ich erinnerte mich noch, dass der Trail irgendwo oberhalb der Skisprungschanze losgehen sollte. Diese war aus dem Ort heraus zum Gl\u00fcck gut zu sehen. Ich entdeckte sogar Wegweiser im Ort, allerdings verloren sich diese immer wieder. Also einfach bergauf. Beim Aufstieg lie\u00df ich es mir nicht nehmen, die m\u00e4chtige Schanze zu besteigen. Die Aussicht war gro\u00dfartig. Allerdings hier runter springen w\u00fcrde ich f\u00fcr kein Geld der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Bei meinem weiteren Aufstieg traf ich auf ein schwedisches Seniorenpaar. Die beiden gehen jeden Tag die Runde zum Gipfel des Varvsberges hinauf. Sie war eine Zeitlang im Taunus und pr\u00e4sentierte mir ganz stolz ihre Deutschkenntnisse.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Oben auf dem Gipfel angekommen, war auch das Portal das den Eingang zum HKL (H\u00f6ga Kusten Leden) markiert, gut zu finden. Ich genoss nochmals die Aussicht und den Sonnenschein und machte mich auf den Trail zu bestreiten.<br><br>Nach dem Abstieg durch das Naturschutzgebiet H\u00f6rnsj\u00f6n ging es durch den Stadtteil H\u00f6rnett und an einer Schleuse \u00fcber den Fluss \u00fcber den Fluss Mo\u00e4lven hin\u00fcber nach Svedje. Am Ende des Ortes hielt ein Schwede mit seinem Auto an, stieg extra aus, um mir den weiteren Weg zu beschreiben. Da bis hierher aber alles recht gut markiert war, verstand ich seine ausf\u00fchrlichen Ausf\u00fchrungen nicht so recht. Lie\u00df ihn aber ausf\u00fchrlich den Weg beschreiben. Ich h\u00e4tte hier mal wesentlich besser zu h\u00f6ren sollen. Das es den Berg gerade aus hoch geht hatte ich mir noch gemerkt, aber dann?<br><br>Hier sammelte ich die n\u00e4chsten Bonuskilometer auf meinem Trail. Allerdings kam ich hierdurch auch an dem wundersch\u00f6nen See Hamptj\u00e4rn vorbei. Weiter ging es n\u00f6rdlich am See entlang. Nach einem weiteren recht steilen und steinigen Aufstieg kam ich zu einem weiteren Highlight. Es handelte sich hierbei um eine Design-Schutzh\u00fctte. Diese hier war das off-centered ARKNAT.<br><br>Beim Abstieg nach Utby legte ich die erste Mittagspause der Tour ein. Es gab ein leckeres Mahl aus der T\u00fcte mit hei\u00dfem Wasser vom Gaskocher zubereitet.<br><br>Von Utby nach Sandlagan ging es nun erst einmal auf Asphalt weiter. Neben der tollen Aussicht auf die K\u00fcste war ein weiteres \u201eHighlight\u201c das Treffen einer Schwedin. Wir unterhielten uns eine Weile. Sie hatte sich mit der Zeit \u00fcbersch\u00e4tzt und f\u00fcr die gesamte Tour nur 5 Tage eingeplant. Im Nachhinein war dies f\u00fcr sie zu knapp kalkuliert und die Tour \u00e4u\u00dferst anstrengend. Mir kamen in diesem Moment Zweifel an meiner 6 Tages Planung.<br><br>Ab Sandlagan ging es nun auf einem schmalen Pfad weiter. Mein heutiges Ziel, die H\u00fctte Bodviken schaute ich mir nur kurz an. Hier war das Holzlager vollst\u00e4ndig leer. Wenn ich in einer H\u00fctte \u00fcbernachte, dann nur mit einem ordentlichen Feuer. Also kam spontan ein neuer Plan auf. Ich wollte mir auf der Halbinsel Balesudden einen Platz f\u00fcr mein Zelt suchen. Vorbei ging es an dem glasklaren See Balestj\u00e4rn. Als ich die Halbinsel hoch \u00fcber dem Meer \u00fcberblicken konnte, wusste ich das mein Plan nicht aufgehen wird. Das hier viele abgestorbene B\u00e4ume seit einem Waldbrand 2008 stehen, hatte ich gelesen, dass die ganze Halbinsel aber nur aus Felsen und Klippen bestand, hatte ich irgendwie \u00fcberlesen. Also lie\u00df ich den Rucksack zur\u00fcck und machte mich ohne Gep\u00e4ck auf, die Klippen zu erkunden.<br><br>Da es nun allm\u00e4hlich zu d\u00e4mmern begann, und ich immer noch ohne Schlafplatz war, ging es zur\u00fcck auf den Hauptweg. Hier hatte ich am Abzweig die sch\u00f6ne Bucht S\u00f6r-Balesviken entdeckt, und es gab sogar noch gen\u00fcgend Holzvorrat f\u00fcr ein Lagerfeuer. Also schnell das Feuer entfacht und das Zelt direkt am Sandstrand aufgebaut. Dies war leider die einzig ebene Fl\u00e4che, dachte ich. So richtig abgespannt bekam ich das Zelt mit meinen Heringen nicht. Auch die gro\u00dfen Steine, die ich zur Hilfe nahm, machten es nicht perfekt. Ich hoffte, es w\u00fcrde aber schon irgendwie halten.<br><br>In der Nacht kam dann Regen mit ordentlich Sturm. Nat\u00fcrlich hielten die Heringe nicht. Und immer wieder lag das \u00dcberzelt auf dem Innenzelt. So dass neben dem Heulen des Sturmes auch immer wieder Wasser von der Zeltdecke tropfte. Ein ruhiger Schlaf bzw. eine entspannte Nacht wurde es dadurch leider nicht.<br><br>Insgesamt waren es heute 28 km und 735 hm.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Etappe 11 &#8211; 9<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Nach einem k\u00fchlen Bad im Meer und einem nahrhaften Fr\u00fchst\u00fcck war mein Zelt so weit getrocknet, dass ich es zusammenpacken konnte. Heute wollte ich bis zum Skuleskogens Nationalpark kommen.<br><br>Kurz nach meinem Start entdeckte ich noch eine sch\u00f6ne ebene Fl\u00e4che im Wald, welche nach einem oft genutzten Zeltplatz aussah. Tja h\u00e4tte ich man gestern Abend doch noch etwas die n\u00e4here Umgebung erkundet.<br><br>Die ersten Kilometer waren ein stetiges auf- und ab. Immer wieder ging es \u00fcber gr\u00f6\u00dfere Ger\u00f6llfelder. Das t\u00fcckische daran, die Steine waren nach dem regen nass und damit glatt wie Schmierseife. Irgendwie schaffte ich es aber trotz meines nicht ganz leichten R\u00fccksacks unverletzt und sturzfrei nach Halviken. Auf meinem Weg machte ich noch einen kurzen Abstecher auf den T\u00e4cksberget bzw. die T\u00e4cksklippen. Von dieser rund 150 m hohen Erhebung bot sich ein sch\u00f6ner Blick auf die W\u00e4lder und die Meeresbuchten in der Morgensonne.<br><br>Von Halviken ging es auf einem unspektakul\u00e4ren Schotterweg nach K\u00f6pmanholmen. Hier versuchte ich am Hafen am Fluss N\u00e4traan meine Trinkwasservorr\u00e4te aufzuf\u00fcllen. Leider waren alle \u00f6ffentlichen Wasserh\u00e4hne bereits abgestellt. Am \u00f6rtlichen Supermarkt hatte ich hingegen mehr Gl\u00fcck. Hier war der Wasserhahn sogar mit einem gro\u00dfen Schild ausgeschildert. Und da die Zeit passte, machte ich es mir zum Mittag direkt auf der Bank gem\u00fctlich und st\u00e4rkte mich. Als Nachtisch g\u00f6nnte ich mir noch ein Eis und etwas f\u00fcr den Nachmittagskaffee kaufte ich auch gleich noch ein.<br><br>Im Anschluss ging es dann auf Asphalt bis nach N\u00e4ske. Hier machte ich es mir bei strahlendem Sonnenschein am Hafen gem\u00fctlich. Direkt am Hafen ist eine weitere Design Schutzh\u00fctte errichtet wurden. Komponerar soll an das Ende der 1970er Jahre geschlossene S\u00e4gewerk erinnern.<br><br>Irgendwann konnte ich mich dann doch nochmals aufraffen und machte mich erneut auf einer Landstra\u00dfe ca. 2 km auf dem Weg zum Eingang des Nationalparkes. Dies waren im Februar meine ersten Meter im Schnee auf dem Weg zum 3-t\u00e4gigen Abenteuer. Vom Eingang ging es zum See und der Bucht Salsviken. Hier ging es vor ca. 30 Wochen in Schneeschuhen durch Schnee und Eis. Davon ist heute bei strahlendem Sonnenschein nichts zu ahnen. Die letzten Kilometer der heutigen Tour legte ich auf einem kleinen Pfad immer am Wasser entlang zur\u00fcck.<br><br>Mein Ziel war die H\u00fctte auf der Halbinsel T\u00e4rn\u00e4ttholmarna. Leider gab es auch bei der ersten H\u00fctte aktuell kein Feuerholz. Also machte ich mich weiter auf den Weg zur etwas \u00f6stlich gelegeneren zweiten Halbinsel. Hier gab es zwar auch kein Feuerholz mehr, daf\u00fcr aber eine kleinere H\u00fctte, welche direkt am Wasser lag. Dies sollte meine Unterkunft f\u00fcr die Nacht werden. Eigentlich war das Wetter heute perfekt zum Wandern. Beim Abendessen ahnte ich noch nichts davon, was die Nacht bringen sollte.<br><br>In der Nacht kam ein heftiger Sturm mit Regen auf, wieder einmal. Der Sturm war so heftig, dass der T\u00fcrriegel aus dem Holz riss und die T\u00fcr im Hohen Bogen aufflog. Ich konnte die T\u00fcr zum Gl\u00fcck provisorisch wieder verriegeln. Aber auch diese Nacht war eher unruhig. Ein k\u00fchles Bad am Morgen weckte aber wieder die Lebensgeister in mir.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Etappe 9 &#8211; 8<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Nach der unruhigen Nacht sollte heute zum Start eine ganz ruhige Wanderung durch den Nationalpark folgen. Und das ganze zwar bei weiterhin k\u00fchlen Temperaturen aber strahlendem Sonnenschein. Menschen habe ich vielleicht eine Handvoll am ganzen Tag getroffen.<br><br>Irgendwie schaffte ich es sogar, mich im Nationalpark zu verlaufen. Ich wunderte mich zwar etwas, warum der direkte Weg von der Halbinsel T\u00e4rn\u00e4ttholmarna zum See T\u00e4rn\u00e4ttvattnen in so schlechtem Zustand war und sich so unendlich hinzog, gro\u00df dar\u00fcber nachdachte ich aber nicht. Erst als ich an der Bucht N\u00e4skebodarna ankam war mir klar, dass ich, statt direkt nach Westen zu laufen gen S\u00fcden gelaufen bin. So kam ich aber zu einem weiteren Ort aus meiner Winterwanderung an. Auch hier war es ohne Schnee kaum wiederzuerkennen. Nun ging es in einem gro\u00dfen Bogen und \u00fcber unendlich viele Steine zum eigentlichen ersten Zwischenziel. Auch hier war mir nicht immer der Wegverlauf klar und ich suchte so manche Markierung etwas l\u00e4nger.<br><br>Am T\u00e4rn\u00e4ttvattnen legte ich erstmal eine l\u00e4ngere Pause ein. Ich machte es mir am Seeufer gem\u00fctlich. Im Februar haben wir hier die Polarlichter auf dem Eis des Sees bestaunt. Eine unvergesslich sch\u00f6ne Erfahrung.<br><br>Vom See war es nun nur ein kurzer Weg bis zum Highlight des Nationalparks, der Schlucht Slattdalsskrevan. Es handelt sich hierbei um eine fast 100 m lange, 30 m tiefe und 7 m breite Schlucht. Es ist beeindruckend zwischen den Felsw\u00e4nden zu stehen. Nun tropfte es ringsum von den Felsw\u00e4nden. Im Februar hingen hier gro\u00dfe Eiszapfen. Ich konnte die Schlucht ganz f\u00fcr mich allein wirken lassen. Am oberen Ausgang der Schlucht w\u00e4hlte ich den Weg \u00fcber eine kurze Kletterpassage zum Gipfel Slattdalsberget. Auch heute wehte hier ein unangenehm k\u00fchler Wind. Die Aussicht war aber erneut wundersch\u00f6n.<br><br>Als n\u00e4chstes hatte ich mir die Bucht K\u00e4laviken f\u00fcr meine Mittagspause ausgesucht. Es ging erneut \u00fcber gro\u00dfe Steinfelder und \u00fcber nasse und rutschige Holzbohlen. Auch glich hier der Weg wieder abschnittsweise eher einem Bach als einem Pfad.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Bei meiner Mittagsrast musste ich mich dann doch tats\u00e4chlich noch mit M\u00fccken rum\u00e4rgern. Das h\u00e4tte ich zu dieser Zeit nicht mehr erwartet. Beim Winterhike wurde in der Bucht ein Highlight veranstaltet. Die Mutigen konnten ihre Namen in einen Lostopf geben und wer Gl\u00fcck hatte &#8211; oder eher Pech \ud83d\ude09 &#8211; wurde gezogen und durfte am Cool Dip, dem Eisbaden teilnehmen. Es war ein sch\u00f6nes Event.<br><br>Heute bei sch\u00f6nem Sonnenschein lag die Bucht ganz still da. Ich genoss die Ruhe und schwelgte beim Essen weiter in Erinnerungen.<br><br>Vom S\u00fcdeingang des Nationalparks nach K\u00e4l ging es nun wieder auf der Stra\u00dfe entlang. In K\u00e4l konnte ich an einem Wasserhahn meine Trinkwasservorr\u00e4te erneut auff\u00fcllen. Der anschlie\u00dfende Weg zur E6, die es zu \u00fcberqueren galt, war eine reinste Flusslandschaft. Aber meine Schuhe hielten dicht.<br><br>Nach dem \u00fcberqueren der E6 wollte ich eigentlich nach Bergsbodarna. Hier soll es sieben oder acht H\u00fctten geben, die zwischen 1883 und 1901 als K\u00f6hlerhof erbaut wurden. Das der Weg dahin nicht einfach w\u00fcrde, hatte ich irgendwo im Voraus schon gelesen. Das er aber auf meiner ansonsten perfekten Handykarte \u00fcberhaupt nicht eingezeichnet war und nur auf der Papierkarte machte mich etwas stutzig. Das ich den Weg aber trotz etlichem umherirren \u00fcberhaupt nicht finden konnte, wunderte mich dann doch. Da nun bereits die Sonne versank und ich immer noch mitten im Wald umherirrte musste ein Plan B her. Ich entschied mich, mein Zelt direkt am Forstweg aufzuschlagen. Der Platz war gut geeignet, einzig die E6 die im Tal verlief war sehr deutlich zu h\u00f6ren. Aber was soll es, eine wirkliche Alternative hatte ich nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Wenigstens lie\u00df sich hier das Zelt vern\u00fcnftig abspannen und ich hoffte nun endlich in der 3. Nacht einen guten Schlaf zu finden. Mit dieser Hoffnung schlief ich nach dem Essen recht schnell ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Aber der Wunsch sollte nicht in Erf\u00fcllung gehen. Ich hatte aus Gewichtsgr\u00fcnden nur eine d\u00fcnne Isomatte dabei und meinen \u201eSommerschlafsack\u201c, welcher bis knapp unter 0 Grad bisher eigentlich immer f\u00fcr mich ausreichend war. Ich wei\u00df nicht, wie kalt es in dieser Nacht wirklich war, aber ab 3:00 Uhr lie\u00df mich die K\u00e4lte nicht mehr schlafen. Lange habe ich gez\u00f6gert aus dem Schlafsack zu kriechen und eine weitere Schicht Kleidung anzuziehen. War es die K\u00e4lte oder war ich einfach nur von den letzten Tagen so platt? Die zus\u00e4tzliche Schicht half etwas. Schlafen tat ich aber nur noch kurze Momente. Das Highlight war, als um kurz nach 8:00 Uhr die Sonne aufging und mich die ersten warmen Strahlen erreichten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Solch eine Nacht hatte ich schon lang nicht mehr. Keine Ahnung was da los war. Die Temperaturen sollten nur um die 0 Grad gelegen haben. Eigentlich mit dem Schlafsack kein Problem. Gefroren habe ich trotzdem ziemlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Dieser Teil der Wanderung sollte f\u00fcr mich der emotionalste Teil werden.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Etappe 8 &#8211; 6<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Heute sollte sozusagen die Bergetappe erfolgen. Wobei ich r\u00fcckblickend von den H\u00f6henmetern eher im Mittelfeld am Ende des Tages liegen sollte. Aber der Reihe nach.<br><br>Nachdem ich mich in der Morgensonne beim Fr\u00fchst\u00fcck etwas aufgetaut hatte, konnte es auch schon losgehen. Mein Weg f\u00fchrte mich als erstes am Fu\u00df des Skulebergets entlang. Ich lie\u00df die Besteigung heute bewusst aus, ich wollte dem Berg und seiner Via Ferrata (Klettersteig) im Anschluss noch einen eigenen Tag widmen.<br><br>Am Fu\u00dfe des Berges gab es sogar eine sch\u00f6ne Wiese die als Zeltplatz genutzt wird. Ob ich hier weniger gefroren h\u00e4tte? Die Stra\u00dfe war hier aber genauso deutlich zu vernehmen. Nun ging es auf einer kleineren Nebenstra\u00dfe in die Ortschaft Docksta. Es ging f\u00fcr mich erstmal direkt in den Supermarkt. Da ich die Grundnahrungsmittel ja dabeihatte, kaufte ich einen Blaubeerkuchen und ein Nogger Eis. Schr\u00e4g gegen\u00fcber vom Supermarkt lag ein netter Rastplatz mit dem passenden Namen Oase. Hier f\u00fcllte ich erneut Wasser auf und genoss mein Eis. Im Anschluss konnte ich nicht widerstehen und a\u00df bereits den halben Blaubeerkuchen. Ich glaube meine t\u00e4gliche Kalorienzufuhr ist doch etwas niedriger als das, was ich verbrauche.<br><br>Am Ortsausgang von Docksta ging es hoch zur Kirche von Vibygera und von da an durch Wiese- und Waldlandschaft \u00fcber den ersten Berg des heutigen Tages. Nach diesem idyllischen Teil verlief der Weg rund um den Ort Skoved wieder direkt an der E4 entlang. Ich entschied mich f\u00fcr einen Abstecher auf den F\u00e4berget. Die Ausschilderung zum Gipfel war dieses Mal sogar f\u00fcr mich unverfehlbar. Oben erwartete mich eine kleine offene H\u00fctte und ein weiterer toller Ausblick auf die Umgebung. Ein perfekter Ort f\u00fcr meine Mittagsrast. Im Anschluss d\u00f6ste ich noch etwas in der Sonne, bevor es wieder zur\u00fcck auf den HKL ging.<br><br>Noch bis Sj\u00f6dland war die E4 mein Begleiter, bevor es wieder in ruhigere und f\u00fcr mich sch\u00f6nere Gefilde ging. Ab dem Dorf Kn\u00e4ppa ging es dann auf einer Schotterstra\u00dfe zum See M\u00e4jasj\u00f6n. Hier \u201evernichtete\u201c ich dann auch den restlichen Teil des Blaubeerkuchens. Am See M\u00e4jasj\u00f6n gibt es eine Ansammlung historischer H\u00fctte, die fr\u00fcher als Sennh\u00fctten genutzt wurden. Leider waren alle H\u00fctten abgeschlossen. So wurde nichts aus meinem Plan hier zu \u00fcbernachten. Nach einer sch\u00f6nen Pause am See ging es f\u00fcr mich noch knapp \u00bd Kilometer weiter in Richtung Ullanger auf den Gardberg. Hier gab es eine weitere H\u00fctte. Die H\u00fctte mit dem Namen \u00c4skjastugan. Diese H\u00fctte ist vom Heimatverein liebevoll eingerichtet. Und f\u00fcr mich der ideale \u00dcbernachtungsplatz. Leider waren aber auch hier alle Holzvorr\u00e4te aufgebraucht. Die Aussicht von der Terrasse der H\u00fctte entsch\u00e4digte daf\u00fcr aber mehr als genug.<br><br>Im Februar war dies mit Anja meine erste Tour mit Schneeschuhen. Wir hatten unsere Unterkunft in Ullanger und wanderten \u00fcber den Gardberg bis M\u00e4jabodarna. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich trotz Schneeschuhen manchmal bis zum Bauch versunken bin. Unser Eintrag im H\u00fcttenbuch vom 05.02.2022 lie\u00df die Erinnerungen wieder lebhaft werden.<br><br>Ich sa\u00df an diesem Abend noch lange auf der Terrasse und genoss die sch\u00f6ne Aussicht und lie\u00df meinen Gedanken freien Lauf. Und diese Nacht war endlich eine, in der ich recht gut schlafen konnte. Ich glaube ich brauche zum Schlafen einfach H\u00f6henluft.<br><br>Da mir am n\u00e4chsten Morgen der Weg zum See M\u00e4jasj\u00f6n f\u00fcr ein Bad zu weit war, entschied ich mich f\u00fcr das Wasser aus den Regentonnen. \u00dcber Nacht hatte es geregnet und somit war das Wasser sehr frisch. Ich glaube, der See w\u00e4re die deutlich w\u00e4rmere Alternative gewesen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_4_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Etappe 5<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Der Abstieg von der H\u00fctte nach Ullanger war schnell vollzogen. Kein Vergleich zur deutlich anstrengenderen Tour vor einigen Monaten mit Schneeschuhen und Tiefschnee.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">In Ullanger gab es wieder einen Supermarkt. Heute sollte es zum Mittag mal was anderes als das \u00fcbliche T\u00fctengericht geben. Ich entschied mich f\u00fcr abgepackte Salamis und K\u00e4sebr\u00f6tchen. Vor dem Weiterlaufen g\u00f6nnte ich mir noch, dass nun mittlerweile obligatorische Eis. Auf meine Nachfrage an der Kasse, wo man hier Wasser auff\u00fcllen k\u00f6nne, wurde nur mit den Schultern gezuckt. Aber man bot mir an, meine Flaschen zu f\u00fcllen. Ein netter Service.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">In Ullanger musste erneut die E4 \u00fcberquert werden. Dieses Mal aber ganz entspannt durch eine Unterf\u00fchrung. Noch einen knappen Kilometer auf Asphalt und dann ging es schon in die wilde Natur. Mein n\u00e4chstes Ziel war die H\u00fctte Erikskoja. Diese H\u00fctte liegt auf einem Berg mitten im Wald. Im Februar hat mich Per Inge, der Nachbar unserer Vermieterin, auf eine Schneemobiltour zur H\u00fctte mitgenommen. Heute ging der Aufstieg nicht ganz so rasant. Aber ich genoss die Natur und die Stille.<br><br>An der H\u00fctte angekommen machte ich es mir in der Sonne gem\u00fctlich und genoss die kulinarische Abwechslung. War das vielleicht ein Fehler nicht auf die mittlerweile schon gewohnte T\u00fcte zum Mittag zur\u00fcckzugreifen? Oder verweilte ich an diesem Platz einfach zu lange?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Auf jeden Fall kam ich zwar wieder gut in die G\u00e4nge aber schon sehr bald wurden die Schritte schwerer. Und jeder kleine Anstieg kostete mich unendlich viel Kraft. Dabei war die Landschaft ein Traum. Und Autoverkehr gab es von nun an auch kaum noch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Aber das schwerste St\u00fcck sollte erst noch kommen. Der letzte Berg dieser Etappe war der Ki\u00f6rningberg. Der Aufstieg vom See Vedasj\u00f6n zog mir endg\u00fcltig die letzten Reserven aus meinem K\u00f6rper. Ich hatte es schon geahnt und machte vorsorglich noch eine Pause am See. Aber der Aufstieg blieb ein einziger Kampf. Auf dem Gipfel g\u00f6nnte ich mir erstmal 1 Stunde Pause. Schaute mir nochmals den Cube, eine weitere Design Schutzh\u00fctte, an und st\u00e4rkte mich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Das Tagesziel war schon zum Greifen nah. Von hier konnte man schon deutlich die Landzunge Lappudden und den Campingplatz sehen. Also hatte ich auch keine Eile mehr. Und bis zur Landzunge gab es auch keine Anstiege mehr. Hach was freue ich mich auf eine hei\u00dfe Dusche. So weit der Plan. Doch er sollte nicht aufgehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">In Lappudden angekommen, musste ich feststellen, dass die Saison vorbei war. Mehrfach war zu lesen \u201eWir freuen uns, sie im Jahr 2023 wieder zu begr\u00fc\u00dfen.\u201c. Das w\u00e4re ja noch nicht dramatisch gewesen, aber es war auch mehrfach angeschlagen, dass campen und zelten ausdr\u00fccklich hier verboten sei. Nun hatte ich endg\u00fcltig ein Tief. Ein \u00dcbernachtungsplatz musste her. Die D\u00e4mmerung setzte allm\u00e4hlich schon ein. Allerdings lagen nun auch erstmal etliche Stra\u00dfenkilometer vor mir. Kurz nach diesem Tief kam ich an dem kleinen See V\u00e4nnerstasundet vorbei. Und hier entdeckte ich auf einem schmalen Streifen zwischen See und Weg eine Stelle, an der ich mein Zelt aufbauen konnte. Der Tag bzw. die Nacht war gerettet. Und es wurde sogar die erholsamste Nacht der ganzen Tour.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_5_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Etappe 4 &#8211; 3<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Der neue Tag begr\u00fc\u00dfte mich erneut mit Sonnenschein. Ich f\u00fchlte mich nach der letzten Nacht gest\u00e4rkt und freute mich auf die n\u00e4chsten Etappen. Und es sollte traumhaft bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Der erste Teil der heutigen Etappe verlief zwar wieder auf Asphalt, aber es war anders. Die Stra\u00dfen waren so gut wie nicht befahren und die Landschaft war anders. Als n\u00f6rdlich von Ullanger. Sie war viel mehr mein Geschmack. Viel Wald, immer wieder Blick auf Seen, malerische D\u00f6rfer und eine h\u00fcgelige Landschaft. Dazu strahlend blauer Himmel und toller Sonnenschein.<br><br>Auf meinem Weg gen S\u00fcden machte ich einen Abstecher zum Aussichtsplatz R\u00f6dklitten. Hier konnte ich Reste einer alten Wallburg sehen und nat\u00fcrlich wieder eine gro\u00dfartige Aussicht genie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Wieder zur\u00fcck auf dem HKL kam ich als n\u00e4chstes in das kleine D\u00f6rfchen M\u00e4dan. In zwei kleinen Schuppen wurde jeweils ein kleines Museum liebevoll eingerichtet. Das Mini-Museum 2 handelt von der Entstehung bzw. der Anhebung der Landschaft, das Museum 1 vom lokalen Fischfang.<br><br>Weiter ging es \u00fcber einen weiteren H\u00fcgel durch den Wald zum malerischen Strand Svartvik. Kurz bevor ich den Ort Gavik erreichte, konnte ich an einem Wasserhahn an einem Haus mein Wasser nochmals auff\u00fcllen. Dies hatte ich schon \u00f6fters auf dem Weg entdeckt, dass an Privath\u00e4usern immer wieder Wasserhahn ganz \u00f6ffentlich zur Verf\u00fcgung gestellt wurden. Eine sch\u00f6ne Geste.<br><br>Unterhalb vom S\u00f6rberget, direkt am Gaviksfj\u00e4rden suchte ich mir einen sch\u00f6nen platz f\u00fcr die heutige Mittagsrast. Bisher war es ein toller Wandertag und von der gestrigen Ersch\u00f6pfung keine Spur mehr vorhanden.<br><br>Zur Ortschaft Lide ging es dann wieder auf einsamer Asphaltstra\u00dfe. Hier war dann der n\u00e4chste Gipfel schon zu sehen. Auf steinigem Pfad ging es hoch zur H\u00fctte Nipstugan. Eine H\u00fctte im Charme der 50er Jahre. Eigentlich ein sch\u00f6ner Platz zum \u00dcbernachten, aber der Nachmittag war noch jung und ich hatte eine andere Intention. Auf einem sch\u00f6nen Wald Pfad erreichte ich die Aussicht Jon Nilsberget. Hier bot sich eine sch\u00f6ne Sicht in Richtung S\u00fcden mit viel Wald und dem Meer im Hintergrund. Im Anschluss ging es nun Bergab. Vorbei an den beiden Seen N\u00f6rdomstj\u00e4rnen und Fj\u00e4rdbottentj\u00e4rnen erreichte ich etwas abseits des HKL die Sennh\u00fcttensiedlung Fj\u00e4rdbotten. Hier gab es mehrere offene H\u00fctten. Es war gar nicht leicht, sich f\u00fcr eine der urigen H\u00fctten zu entscheiden. Da es hier aber sogar Feuerholz gab, w\u00e4hlte ich eine mit Kamin aus. Damit blieben noch 2 \u00fcber. Und da ich heute Abend noch kurz baden wollte, wurde es die am n\u00e4chsten am Wasser gelegene H\u00fctte.<br><br>Nachdem ich noch etwas die Umgebung erkundet hatte, sogar Trinkwasser gab es hier, machte ich Feuer im Ofen und bereitete mein Nachtlager vor. Bevor es aber ans Abendessen ging, sprang ich noch kurz ins Wasser. Es war sehr, sehr kalt. Aber die H\u00fctte war gut vorgeheizt und so wurde mir beim Essen schon sehr schnell warm. Dies war er nun also, mein letzter \u00dcbernachtungsplatz auf meiner Tour. Einen besseren Platz h\u00e4tte ich mir nicht w\u00fcnschen k\u00f6nnen. Und so ging es erneut in einen tiefen und erholsamen Schlaf. Allerdings war auch schon etwas Wehmut \u00fcber das bevorstehende Ende dieser Wanderung mit dabei.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_6_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Etappe 2 &#8211; 1<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Mittlerweile hatte sich Routine eingestellt. Frisch machen, Sachen packen, fr\u00fchst\u00fccken und aufbrechen. Heute nun zum vorerst letzten Mal.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Ich hatte bereits in den letzten Tagen das Tempo etwas rausgenommen. Die Tour w\u00e4re f\u00fcr mich auch in 6 Tagen zu schaffen gewesen. Wenn ich meine Abstecher und Umwege abziehen w\u00fcrde, w\u00e4re f\u00fcr den reinen HKL 5 Tage durchaus m\u00f6glich. Immerhin werde ich am Ende 38 km zus\u00e4tzlich gelaufen sein. Aber wozu die Eile? Ich wollte den Trail genie\u00dfen und an manchen Orten verweilen. Und dass ein oder andere Mal den Gedanken freien Lauf lassen.<br><br>Dies war auch heute mein fester Vorsatz.<br><br>Zun\u00e4chst ging es ein kleines St\u00fcck wieder auf Asphalt um den Fjord. Es bot sich nochmals ein sch\u00f6ner Blick auf die alten Sennh\u00fctten (f\u00e4bod). Aber schon recht f\u00fchrte mich der Weg erst in den Wald und dann direkt ans Meer. Hier gab es direkt am Strand eine weitere schicke Schutzh\u00fctte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Stranded, soll an angesp\u00fcltes Holz erinnern. Es w\u00e4re auch ein toller Platz zum \u00dcbernachten. Nach einer kleinen ersten Pause ging es f\u00fcr mich auf dem HKL entlang der K\u00fcste. Ich hatte \u00fcberlegt, einen Abstecher zu den Klippen R\u00f6dh\u00e4llorna zu machen. Diese Klippen haben ihren Namen vom roten Nordingragranit bekommen, was nicht zu \u00fcbersehen war. Aber ich verzichtete auf diesen Abstecher.<br><br>Die n\u00e4chsten Kilometer gingen \u00fcber viel Fels und noch mehr Steine. Aber alles war trocken und problemlos zu gehen. Bei n\u00e4sse stelle ich mir hier doch einen etwas schwierigere Passage vor. Bis zur Bucht Halsviken, einem weiteren Rastplatz, gab es immer wieder gro\u00dfartige Ausblicke auf das Meer. An der Bucht fand ich nicht so recht den weiteren HKL und entschied mich, \u00fcber den Fahrweg aufzusteigen. Auch als ich den HKL wieder erreichte, war mir der genaue Verlauf nicht ganz klar. Aber das war an dieser Stelle f\u00fcr mich auch nicht n\u00f6tig, denn der Weg zu meinem n\u00e4chsten Ziel, dem Berg Valkallen, war klar auszumachen. Nun ging es wesentlich steiler immer h\u00f6her hinaus.<br><br>Auf dem Gipfel angekommen, war ebenfalls wieder eine liebevoll eingerichtete und offene H\u00fctte zu finden. Fr\u00fcher war hier ein Signalfeuer. Allerdings leuchtete dieses zuletzt 1721. Nun gab es hier sogar zum ersten Mal die M\u00f6glichkeit via Solar sein Handy aufzuladen. Was f\u00fcr ein Luxus. Und die Holzvorr\u00e4te waren auch gut gef\u00fcllt. Da es aber erst Mittag war, beschr\u00e4nkte ich meinen Aufenthalt auf eine Mittagspause.<br><br>Die Aussicht war, wer ahnt es, erneut fantastisch. Sogar die H\u00f6gakustenbr\u00fccke war nun schon deutlich zu sehen, leider.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Der Abstieg nach S\u00f6r-L\u00f6vvik war dann noch etwas steiler als meine Aufstiegsroute. Aber da weiterhin der Weg trocken blieb, war auch dieser Teil gut zu gehen. F\u00fcr andere F\u00e4lle waren an einigen Passagen Seile als Hilfe gespannt wurden. In S\u00f6r-L\u00f6vvik schaffte ich es dann mal wieder mich etwas zu verlaufen. Aber ich lief lediglich ein kurzes St\u00fcck parallel zum HKL, bevor ich diese wieder folgte. Orientierung ist auf dem Trail nicht ganz so meine St\u00e4rke gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Als n\u00e4chstes erreichte ich den Kulberget. Hier gab es den letzten schicken Windschutz. Dieses Mal mit dem Namen Over The Edge. Neben der Schutzh\u00fctte gab es eine Aussichtsplattform aus Holz, welche \u00fcber dem hang zu schweben schien. Ich konnte mich \u00fcberzeugen, dass ich in die richtige Richtung wanderte, die H\u00f6gakustenbr\u00fccke kam deutlich n\u00e4her.<br><br>Nach dem Abstieg ging es ein St\u00fcck an der Bucht Sk\u00e4rs\u00e4ttviken entlang, bevor es nochmals \u00fcber eine Anh\u00f6he durch den Wald ging. Dies waren die letzten Meter in freier Natur. Nun folgte ein gro\u00dfer Bogen auf Asphalt um die E4. Am Hafen von Horn\u00f6n machte ich nochmals eine Pause. Bevor es dann unter der H\u00f6gakustenbr\u00fccke hindurch und zu einem kleinen letzten Schlussanstieg auf den Parkplatz am H\u00f6ga Kusten Hotel ging.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_7_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Zur\u00fcck in der Zivilisation<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Da war ich nun zur\u00fcck. Nach 7 Tagen \u2013 166 km \u2013 und knapp 4.650 hm. Ein bisschen Wehmut schwang mit. Es war eine wundersch\u00f6ne Wanderung. Sicherlich hatte ich aber auch gro\u00dfes Gl\u00fcck mit dem Wetter. Es ist nicht selbstverst\u00e4ndlich fast durchweg Sonnenschein zu haben. Ich war nicht sehr geschafft. Und ich h\u00e4tte weiter wandern k\u00f6nnen. Es war ein sch\u00f6nes Erlebnis in einer grandiosen Natur!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Ich wollte jedoch die Gegend noch nicht verlassen und plante noch ein paar Tage hierzubleiben. Aber auch hier kam es letztendlich anders als gedacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Bereits auf meiner Wanderung hatte ich einen Wunsch f\u00fcr meinen ersten Abend zur\u00fcck in der Zivilisation gefasst. Eine hei\u00dfe Dusche und eine leckere Pizza. Beides gab es in Docksta an der Tankstelle. Also die Sachen umgepackt und mit dem Auto zur\u00fcck nach Docksta. F\u00fcr 35,00 SEK (ca. 3,20 \u20ac) konnte ich so lange Duschen wie ich wollte. Und ich wollte schon etwas l\u00e4nger als \u00fcblich duschen. Es gab f\u00fcr jede Dusche einen einzelnen recht gro\u00dfen und sauberen Raum. Perfekt! Im Anschluss wollte ich mich in der Pizzeria st\u00e4rken. Aus mir unerkl\u00e4rlichen Gr\u00fcnden schloss diese jedoch bereits um 18:00 Uhr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Da ich an diesem Abend keine allzu gro\u00dfe Lust mehr hatte mir einen sch\u00f6nen Stellplatz zu suchen, entschloss ich mich f\u00fcr den Parkplatz am Westeingang des NP Skuleskogen. Hier durfte man offiziell stehen. Zum Abendessen gab es dann lecker Nudeln mit Pesto und K\u00e4se und dazu ein leckeres H\u00f6ga Kusten Dosen Bier.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Tag lie\u00df ich es bewusst entspannt angehen. Ich fuhr nach \u00d6-vik und bummelte etwas durch die Stadt. Im Anschluss gab es noch einen kleinen Shoppingbummel im Fj\u00e4llr\u00e4ven Outlet Center. Am Nachmittag schaute ich mir noch das Besucherzentrum Naturum H\u00f6ga Kusten am Fu\u00dfe des Skulebergs an. Im Anschluss erkundigte ich mich nach den \u00d6ffnungszeiten der Via Ferrata, des Klettersteigs. Leider musste ich hier erfahren, dass auf Grund der N\u00e4sse am Felsen der Klettersteig geschlossen ist und auch dieses Jahr nicht mehr ge\u00f6ffnet wird. Somit war meine Unternehmung f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag in diesem Moment gestorben. Schade, ich hatte mich so auf die insgesamt 4 Routen am Skuleberget gefreut.<br><br>An diesem Abend \u00fcbernachtete ich auf dem Parkplatz des S\u00fcdeingangs zum Nationalpark und unternahm noch einen Spaziergang zur Bucht K\u00e4lsviken.<br><br>Da nun mittlerweile die Temperaturen nachts leicht unter 0 Grad sanken und die Temperaturen auch tags\u00fcber einstellig blieben, beschloss ich, am n\u00e4chsten Tag in Richtung S\u00fcden zu ziehen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_8_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">gen S\u00fcden<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Fahrt gen S\u00fcden war noch kein richtiger Plan bei der Abfahrt da. Es standen zwar im S\u00fcden 2 Zwischenstopps fest, aber der Weg dorthin sollte das Ziel sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Zur Mittagspause zog mich das Meer bei strahlendem Sonnenschein f\u00f6rmlich an. S\u00fcdlich von Enanger fand ich im Naturreservat Sn\u00e4ckens daf\u00fcr den passenden Platz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Frisch gest\u00e4rkt ging es im Anschluss weiter auf der E4 gen S\u00fcden. Aber nur noch ein kurzes St\u00fcck bis S\u00f6derhamn. Dort bog ich gen Westen ab. Spontan entschied ich mich, dem Siljan See einen Besuch abzustatten. Allerdings entt\u00e4uscht mich der See sehr. Ich war am Nordufer auf der Suche nach einem \u00dcbernachtungsplatz. Leider war hier aber so gut wie kein rankommen an den See. Meistens handelte es sich um Privatgrundst\u00fccke. Einen platz fand ich an einem Hafen. Aber irgendwie war es nicht das Richtige. Also suchte ich weiter. Finden konnte ich jedoch keinen weiteren Platz. Da es nun allm\u00e4hlich dunkel wurde, ging es f\u00fcr mich doch wieder zur\u00fcck zum Platz am Hafen. Leider parkten hier nun 2 Wohnmobile. So entschied ich mich, den Siljan See aufzugeben und mich in Mora erstmal in einem Imbiss zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><br>Im Anschluss ging es f\u00fcr mich noch etwas weiter gen S\u00fcden durch die schwedische Nacht. Am See Vanan fand ich dann eine sch\u00f6ne Badestelle. F\u00fcr mich der gesucht Schlafplatz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Morgen ging es direkt aus dem Bett in den noch recht angenehmen See. Leider regnete es sowohl beim Baden als auch beim Fr\u00fchst\u00fcck. Aber ein passendes Wetter, um weiterzuziehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Mein n\u00e4chster Stopp war eine stillgelegte Eisenbahnbr\u00fccke \u00fcber den Fluss V\u00e4sterdal\u00e4lven. Hier war ein Geocache versteckt. Ein sch\u00f6ner Lost Place mitten im Wald.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_9_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Tors\u00f6<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Ich lie\u00df mich und meinen Volvo weiter durch die schwedischen W\u00e4lder treiben. Es war eine entspannte, sch\u00f6ne Fahrt. Immer wieder machte ich kleine Pausen rechts und links vom Weg. Am Nachmittag kam ich an meinem n\u00e4chsten Ziel an. Die Insel Tors\u00f6 im V\u00e4nernsee.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Diese Insel hatte ich bereits im Sommer letzten Jahres bereist. Es war Liebe auf den ersten Blick.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Ich w\u00e4hlte denselben Badeplats wie damals aus und verbrachte hier sch\u00f6n, entspannte Tage. Ich ging am V\u00e4nernsee und dem Wald viel spazieren, sprang morgens in den See und lie\u00df meinen Gedanken viel Raum und Zeit. Es war ein sch\u00f6ner Abschied von der Natur auf meiner aktuellen Reise. Hierf\u00fcr h\u00e4tte ich keinen besseren Platz w\u00e4hlen und finden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_10_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Sch\u00e4renk\u00fcste<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Auf meinem Weg zur\u00fcck an die Kieler F\u00f6rde war ein letzter Stopp in Malm\u00f6 geplant. Auf dem Weg dorthin ging es f\u00fcr mich auf die Insel Kallands\u00f6. Hier wollte ich mir das Barockschlo\u00df L\u00e4ck\u00f6 anschauen. Leider war dies aktuell geschlossen. So konnte ich es mir leider nur von au\u00dfen anschauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Auch meine n\u00e4chste Idee, zum Mittagessen in Spiken frischen Fisch zu essen, scheiterte leider. Auch hier war alles geschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">So setzte ich meine Fahrt an die Westk\u00fcste fort. S\u00fcdlich von G\u00f6teborg machte ich mich erneut auf die Suche nach einem geeigneten Platz zum \u00dcbernachten. Leider stie\u00df ich hier an allen geeigneten Orten auf Verbotsschilder. So verbachte ich zwar den Nachmittag an der sch\u00f6nen Sch\u00e4renk\u00fcste, zog mich zum \u00dcbernachten jedoch ins Hinterland zur\u00fcck. F\u00fcndig wurde ich s\u00fcdlich vom kleinen Ort N\u00f6sslinge am See Furesj\u00f6n. Ein sch\u00f6ner See mitten im Wald.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Tag ging es f\u00fcr mich nach Malm\u00f6. Bei Falkenberg machte ich nochmals einen Abstecher an die K\u00fcste.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_11_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Malm\u00f6<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Impressionen<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_12_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anreise Am Samstagvormittag machte ich mich ganz entspannt auf den Weg. Es ging nun schon zum dritten Mal in diesem Jahr \u00fcber die Gro\u00dfe Belt und die \u00d6resund Br\u00fccke nach Schweden. Mein erstes Ziel war der V\u00e4tternsee. Hier hatte ich zuletzt bei meiner R\u00fcckkehr aus Lappland 2 sch\u00f6ne Strandtage verbracht. Leider begleitete mich der Regen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1090,"parent":689,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"_kadence_starter_templates_imported_post":false,"footnotes":""},"class_list":["post-713","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/713","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=713"}],"version-history":[{"count":24,"href":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/713\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4408,"href":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/713\/revisions\/4408"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/689"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1090"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=713"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}