{"id":702,"date":"2024-10-11T14:25:22","date_gmt":"2024-10-11T12:25:22","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/?page_id=702"},"modified":"2026-06-07T16:00:57","modified_gmt":"2026-06-07T14:00:57","slug":"o-ringen-2023","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/index.php\/orientierungslauf\/o-ringen-2023\/","title":{"rendered":"O-Ringen 2023"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Geschichte<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Der erste O-Ringen 5-Tage-Orientierungslauf fand 1965 in&nbsp;Sk\u00e5ne,&nbsp;Blekinge&nbsp;(Schweden) und mit einer Etappe in&nbsp;D\u00e4nemark&nbsp;statt und es nahmen 156 L\u00e4ufer daran teil. Die Sieger der Elite-Klassen, die damit als erste O-Ringen Sieger OL-Geschichte schrieben, waren&nbsp;Inga-Britt Bengtsson&nbsp;(OK Pan) bei den Damen und&nbsp;Nils Bohman&nbsp;(OK Sk\u00e4rmfinnarna) bei den Herren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Seither wird der heute als einer der gr\u00f6\u00dften OL-Wettbewerbe (und wahrscheinlich der geschichtstr\u00e4chtigste) der Welt angesehene 5-Tage-OL O-Ringen j\u00e4hrlich ohne Unterbrechung in&nbsp;Schweden&nbsp;durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">1985 in&nbsp;Falun&nbsp;wurde erstmals die 23.000 Teilnehmer-Marke \u00fcberschritten, dieser Rekord wurde erst 2008 mit fast 25.000 L\u00e4ufern gebrochen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Beschreibung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Bei O-Ringen gibt es verschiedene Kategorien, die sich aus dem Alter der Teilnehmer, der Schwierigkeit der Bahn und dem zur\u00fcckzulegenden Weg zusammensetzen. Die j\u00fcngsten Altersklassen sind&nbsp;<em>H\/D-10<\/em>&nbsp;und die \u00e4ltesten Altersklassen sind&nbsp;<em>H-95<\/em>&nbsp;und&nbsp;<em>D-85<\/em>. F\u00fcr Hobbyl\u00e4ufer gibt es in fast jeder Altersklasse eine sogenannte &#8222;Motion&#8220;-Klasse, welche k\u00fcrzere Streckenl\u00e4ngen aufweist, jedoch auch einen etwas h\u00f6heren Schwierigkeitsgrad birgt. Daneben gibt es auch noch offene Kategorien und zumeist 10 Direkt-Klassen, f\u00fcr die man sich am Wettkampftag direkt anmelden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Die beiden h\u00f6chsten und schwierigsten Kategorien sind \u201eHerren 21 Superelite\u201c und \u201eDamen 21 Superelite\u201c. F\u00fcr die 18-, 20- und 21-j\u00e4hrigen L\u00e4uferinnen und L\u00e4ufer gibt es auch Elite-Kategorien. Da diese Jahrg\u00e4nge meist stark besetzt sind, gibt es hier auch noch Unterteilungen in die Klassen&nbsp;<em>&#8222;Standard&#8220;<\/em>&nbsp;und&nbsp;<em>&#8222;Lang&#8220;<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Die ersten vier Etappen erfolgen als Einzelstart. Die f\u00fcnfte und letzte Etappe ist ein Jagdstart, bei dem der F\u00fchrende der ersten vier Etappen als Erster startet. Durch die Gesamtzeit nach vier Etappen wird ermittelt, wie viele Minuten und Sekunden die weiteren Teilnehmer hinter dem Ersten starten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Zur besseren Organisation wird jeder Altersklasse einer von acht Sponsoren zugewiesen. So gibt es bei jeder Etappe acht Startpl\u00e4tze, die durch den jeweiligen Sponsor gekennzeichnet sind. Es gibt auch acht parallele Zieleinl\u00e4ufe, welche ebenfalls durch den jeweiligen Sponsor markiert sind und zumeist nach dem \u00dcberlaufen einer kleinen Holzbr\u00fcckentreppe erreicht werden. Als Elite-Sponsoren etablierten sich in den letzten Jahren&nbsp;Sveaskog&nbsp;und&nbsp;Idrefj\u00e4ll.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph\">Quelle: Wikipedia<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Meine Teilnahme<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor es ernst wurde, nahm ich noch an einem offenen Training teil. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Etappe 1<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Heute nun ging es auf die erste Etappe. Ich hatte mich aus Respekt f\u00fcr die offene Klassen entschieden. Und hier f\u00fcr die 5 km Bahn mittelschwer. Die offenen Klassen bieten die M\u00f6glichkeit auch nochmal zu wechseln. Diese Option fand ich reizvoll. Allerdings reichte mir die gew\u00e4hlte Schwierigkeit und Streckenl\u00e4nge in den n\u00e4chsten Tagen v\u00f6llig aus.<br><br>Start f\u00fcr die erste und zweite Etappe war die Arena Trillevallen, ein Skigebiet.<br><br>Die erste Etappe f\u00fchrte jedoch noch im flacheren Gel\u00e4nde entlang. Allerdings hatte ich heute Schwierigkeiten in die Karte zu finden. Die ersten beiden Posten musste ich ziemlich lang suchen. Danach lief es etwas besser. Aber die Orientierung fiel mir auf der gesamten Strecke nicht wirklich leicht. Am Posten 5 suchte ich dann mit anderen L\u00e4ufern gemeinsam den Posten einige Zeit. Irgendwann fand ich ihn und konnte ihn stempeln. Allerdings musste ich im Ziel feststellen, dass der Posten 5 bei mir nicht registriert wurde. Man konnte im Ziel um \u00dcberpr\u00fcfung bitten. Das tat ich auch und hatte Gl\u00fcck. Der Posten wurde im Nachhinein als gestempelt gewertet und eine Qualifikation blieb mir gleich zum Anfang erspart.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Etappe 2<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Die zweite Etappe war mein pers\u00f6nliches Highlight. Zumindest landschaftlich. Es ging heute erneut durch das Skigebiet und dieses Mal \u00fcber sogar bis auf knapp \u00fcber 1.000 m H\u00f6he. Die Aussicht und die Landschaft war einfach ein Traum.<br><br>Und der Lauf? Den ersten Posten traf ich erneut nicht perfekt. Ich fand mich am Posten 2 wieder und konnte von hier dann den ersten Posten anlaufen. Die Strecke zum Posten 2 war dann zur Abwechslung ganz einfach. Die Posten 3 und 4 musste ich wieder l\u00e4ngere Zeit suchen. Es gab f\u00fcr mich einfach zu wenige Anhaltspunkte zur Orientierung zwischen Karte und Natur. Die Orientierung nach H\u00f6henlinien haben ich bisher einfach zur selten gemacht. Zu Posten 5 ging es dann direkt aufw\u00e4rts. Und die restlichen Posten (6 bis 9) konnte ich gut anlaufen und dieses auch fast im freien Fall, denn es ging mehr oder weniger direkt dem Skilift entlang hinab.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Pausentag<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Heute war kein Lauf. Also ging es auf eine kleine Wanderung um Molanda.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Etappe 3<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Nach einem Pausentag fand die Etappe 3 heute n\u00f6rdlich von J\u00e4rpen statt. Nach dem Erhalt der Karte war ich hoffnungsvoll. Es gab einige Wege zur Orientierung. Aber es sollte mein schlechtester Lauf werden. Auf dem Weg zum recht nah am Start gelegenen Posten 1 \u00fcbersah ich einen Weg. Und suchte so viel zu lange im falschen Gebiet nach dem Posten. Es war ein schwacher Trost, dass etliche andere L\u00e4ufer denselben Fehler machten. So konnte ich den Posten 1 erst nach 36 min stempeln. Das war schon ziemlich deprimierend. Es sollte aber auch beim n\u00e4chsten Posten nicht besser werden. Ich interpretierte eine Weggabelung auf der Karte an einer falschen Stelle in der Natur. So brauchte ich auch zum Posten 2 erneut viel zu viel Zeit. So war ich erst nach insgesamt 59 Minuten am Posten 2. Ein schwacher Trost, dass es danach dann ziemlich gut lief.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_4_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Etappe 4<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Die letzten beiden Etappen fanden nahe der norwegischen Grenze, in der Arena \u00c5nn statt. Auch der heutige Lauf sollte von einem perfekten Lauf extrem weit entfernt bleiben. Vom Start zum Posten 1 irrte ich wieder ziemlich lang umher. Aus einem seltsamen Grund interpretierte ich den Sumpf in der Karte als Dickicht und suchte so im falschen Bereich und fand Posten 1 erst nach 16 min. Einen weiteren Fehler machte ich auf dem Weg zu Posten 3 und kam viel zu weit \u00f6stlich vom Kurs ab. Dies kostete weitere wertvolle Zeit. Posten 4 lief gut, aber den Posten 5 hatte ich v\u00f6llig ausgeblendet bzw. w\u00e4hrend des Laufes mich nach Posten 4 direkt auf den Posten 6 konzentriert. Dieser Fehler fiel mir auch erst im Ziel beim Ausdruck der Zeiten auf. Damit war ich nun disqualifiziert. W\u00e4hrend des Laufes fing es noch dazu heftig zu regnen an. So war ich nicht nur entt\u00e4uscht, sondern auch v\u00f6llig durchn\u00e4sst im Ziel.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_5_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Etappe 5<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Es sollte aber ein vers\u00f6hnliches Ende geben. Die Etappe 5 konnte ich nun ganz entspannt angehen, da ich mich am Vortag ja durch den ausgelassenen Posten disqualifiziert hatte. Lag es daran, dass es mein bester Lauf werden sollte? Zwar musste ich Posten 1 auch heute wieder etwas suchen, aber danach lief es sehr gut. Etwas \u00fcberrascht war ich, als ich eine der in der Karte vermerkten Br\u00fccken erreichte. Es gab hier keine Br\u00fccke. Es war lediglich ein Seil von einem Ufer zum anderen gespannt. Und es ging somit direkt durch den Fluss. Aber durch die L\u00e4ufe der letzten Tage waren nasse F\u00fc\u00dfe auf den Etappen mittlerweile nichts ungewohntes mehr. Insgesamt konnte ich alle Posten sehr gut anlaufen und fand mich heute sehr gut in der Karte zurecht. Ein wirklich sch\u00f6nes und vers\u00f6hnliches Ende. Der Wettkampf hat mir sehr viel Spa\u00df gemacht und ich habe sehr viel dazulernen k\u00f6nnen. Besonders begeistert hat mich die entspannte Atmosph\u00e4re sowohl in den Arenen als auch im Camp. <br><br><strong>Fazit:<\/strong> Wiederholung in den n\u00e4chsten Jahren durchaus gegeben.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_6_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschichte Der erste O-Ringen 5-Tage-Orientierungslauf fand 1965 in&nbsp;Sk\u00e5ne,&nbsp;Blekinge&nbsp;(Schweden) und mit einer Etappe in&nbsp;D\u00e4nemark&nbsp;statt und es nahmen 156 L\u00e4ufer daran teil. Die Sieger der Elite-Klassen, die damit als erste O-Ringen Sieger OL-Geschichte schrieben, waren&nbsp;Inga-Britt Bengtsson&nbsp;(OK Pan) bei den Damen und&nbsp;Nils Bohman&nbsp;(OK Sk\u00e4rmfinnarna) bei den Herren. 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