{"id":4307,"date":"2026-04-25T10:05:12","date_gmt":"2026-04-25T08:05:12","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/?page_id=4307"},"modified":"2026-06-07T15:30:44","modified_gmt":"2026-06-07T13:30:44","slug":"skilanglauf-in-norwegen","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/index.php\/reisen\/skilanglauf-in-norwegen\/","title":{"rendered":"Skilanglauf in Norwegen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Zum Jahreswechsel 2025 \/ 2026 wurde es mal wieder Zeit die Langlaufskier vom Boden zu holen. Etwas schwer tat ich mich bei der Auswahl der perfekten Region zu dieser Zeit. Anfangs hatte ich Schweden favorisiert. Hier war zur Zeit der Planung aber die Schneelage noch nicht so perfekt. So wurde es dann letztendlich Norwegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Anreise<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-small-font-size wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Anreise entschied ich ich dieses Mal f\u00fcr Fahrt durch D\u00e4nemark. Hier legte ich einen ersten Stopp und eine kleine Wanderung in Ejer Bjerge, s\u00fcdlich vom Mossee (Moss\u00f8), ein. Hierbei handelt es sich um den mit 172,52 m h\u00f6chsten Punkt D\u00e4nemarks, Gr\u00f6nland einmal au\u00dfen vor gelassen.<br><br>Den Nachmittag verbrachte ich ganz im Norden von D\u00e4nemark, Rund um Skargen. Hier machte ich einen Spaziergang zur Tilsanded Kirke, der versandeten Kirche und wanderte zum Zusammenfluss von Nord- und Ostsee.<br><br>Am Abend kehrte ich noch in einer netten Pizzeria ein und st\u00e4rkte mich f\u00fcr die \u00dcberfahrt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\nngg_shortcode_0_placeholder\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Ankunft im Winterparadies<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Meine F\u00e4hre ging um 22:30 Uhr ab Hirtshals (DK) und kam bereits um 3:00 Uhr in Larvik (N) an. Eine Kabine hatte ich auf Grund der recht kurzen \u00dcberfahrt nicht gebucht. Ich fand aber ein ruhiges Pl\u00e4tzchen um etwas die Augen zu machen zu k\u00f6nnen.<br><br>Mein erste Unterkunft in Norwegen lag in Beitost\u00f8len, einem Wintersportort in der Kommune \u00d8ystre Slidre.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Auf Grund meiner recht fr\u00fchen Ankunft konnte ich bereits den ersten Tag in den Loipen verbringen. Und die Loipen waren bestens pr\u00e4pariert.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Morgen ging es direkt von meiner Unterkunft in die Loipe, Anfangs ging es durch eisigen Nebel. Aber nach einer Weile gewann die Sonne den Kampf und strahlte von einem strahlend blauem Himmel. Es war eine perfekte und traumhaft sch\u00f6ne Tour.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Heute ging es ein St\u00fcck mit dem Auto zum Alpincenter Raudalen. Die heutige Tour sollte mich in die N\u00e4he des 1.400 m hohen Slettefjellet f\u00fchren. Der Anfang war recht beschwerlich, es ging am Rand der alpinen Skipiste von 700 m auf 1.000 m. Ober erwartete mich erneut eine perfekt pr\u00e4parierte Loipe, strahlende Sonne und eine wei\u00dfe Einsamkeit. Auf halber Strecke gab es eine kleine Schutzh\u00fctte, in der ich eine Rast einlegte. Im Anschluss erfolgte der etwas m\u00fchsamere Teil. Hier im Tal war die Loipe recht vereist und es war deutlich anstrengender voran zu kommen. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_4_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Heute lie\u00df sich die Sonne nicht blicken und es war recht windig. Also w\u00e4hlte ich eine etwas gesch\u00fctztere Loipe.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_5_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Eine weitere Tour um Beitost\u00f8len, dieses Mal bis an den See Javnin.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_6_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am Folgetag wurde entspannt. Es war sehr st\u00fcrmisch und so machte ich einen kleinen Ausflug in die Umgebung im Auto ganz komfortabel mit Sitz- und Lenkradheizung.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_7_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Weiter ging es dann aber mit weiteren sch\u00f6nen Touren rund um den Ort und direkt von der Unterkunft aus.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_8_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Der Wind war nun t\u00e4glich recht stark und die Temperaturen recht tief. Aber bei strahlendem Sonnenschein ging es weiterhin in die Loipen. \u00dcber die App &#8222;Sporet&#8220; konnte ich live den Standort der Pistenraupen sehen und so wusste ich immer live welche Pisten frisch pr\u00e4pariert waren. Leider war dies nun auch schon der letzte Tag in diesem Winterparadies.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_9_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Heute nun ging es in meine zweite Unterkunft in Norwegen. Ich wollte noch einmal die Region wechseln und hatte mir nun etwas l\u00e4ndlicheres ausgesucht. Es ging in die N\u00e4he von Austbygde am See Tinnsj\u00e4 in der Telemark. <br>Eigentlich eine Strecke die man gut in unter 4 Stunden schaffen kann. Leider waren aktuell die Bergp\u00e4sse gesperrt. Dies stellte ich leider zweimal erst direkt am Pass am Schlagbaum fest. So dauerte meine Anreise dann doch den ganzen Tag. Aber ich sah so deutlich mehr von der Region als auf dem geplanten Weg. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_10_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Morgen wurde bei einem ausgiebigen Spaziergang die Gegend erkundet. Die Landschaft war f\u00fcr mich einfach nur ein Traum. Leider war hier aktuell kaum Schnee. Aber daf\u00fcr hatte die H\u00fctte sogar ein eigenes, kleines Gym. Eine perfekte Abwechslung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">In den n\u00e4chsten Tagen zogen mich die Berge immer wieder magisch an. Zwar waren die Bedingungen f\u00fcr Langlauf nicht gut, aber daf\u00fcr konnte ich endlich mal wieder die Schneeschuhe anschnallen und auch hier die wei\u00dfe Einsamkeit so richtig genie\u00dfen. So ging es f\u00fcr mich bis auf knapp 1.250 m hoch.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_11_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Gaustatoppen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Nicht nur von meinen Touren ins Fjell sondern auch direkt vom Fenster meiner Unterkunft war der markante 1.883 m hohe Gaustatoppen zu sehen. So kam recht schnell die Frage in mir auf, ob eine Besteigung auch im Winter m\u00f6glich w\u00e4re. Nach etwas Recherche im Internet beschloss ich mir das ganze direkt vor Ort anzuschauen. <br>Durch seine H\u00f6he und die Lage des Berges wurde er w\u00e4hrend des Kalten Krieges milit\u00e4risch als Radar- und Funkstation genutzt. Ende der 50er Jahre wurde hierf\u00fcr eine Bergbahn, die Gaustabanen, errichtet. Dies Bahn besteht aus einer 850 m langen horizontalen Flachbahn und einer steilen Standseilbahn mit 1.045m schr\u00e4ger L\u00e4nge. Alles im inneren des Berges. <br>Erst seit 2004 kann die Bahn auch von Touristen genutzt werden. Die Bergbahn beginnt auf einer H\u00f6he von 1.170 m H\u00f6he mit der horizontalen Bahn. Nach dem ersten Teil muss man in die Standseilbahn umsteigen. Die Bergstation befindet sich auf  1.800 m H\u00f6he.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Ich hatte Gl\u00fcck und die Bahn war auch heute in Betrieb. Leider war aber bereits auf der Anfahrt zur Talstation nichts vom Gipfel zu sehen. An der Bergstation kam ich in einer v\u00f6llig anderen Welt an. Es herrschte ein starker Sturm, viel Schnee und man konnte kaum einen Meter weit sehen. Die Temperatur betrug bereits ohne Wind -20 Grad.<br>Ich begann trotzdem etwas die Umgebung an der Bergstation zu erkunden. Die Bergh\u00fctte war bis zum Dach eingeschneit. Es war extrem kalt und man konnte leider absolut nichts erkennen. Ich schaffte es zumindest noch den Funkturm zu finden. Im Anschluss hatte ich Schwierigkeiten den Eingang zur Gaustabanen zu finden. Die Karte auf meinem Handy war leider auch keine Hilfe, bei den Temperaturen hatte sich mein Handy recht schnell abgeschalten. Irgendwann traf ich dann noch 2 andere Personen und konnte diesen zum Eingang der Bergbahn folgen. Was f\u00fcr ein irrer Ausflug.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Kaum an der Talstation angekommen, rissen die Wolken auf und es bot sich ein wolkenloser Himmel. Der Gipfel war nun bestens zu erkennen. Eins stand bereits jetzt fest, ich werde wieder kommen und den Gipfel zu einer anderen Jahreszeit ohne Bahn besteigen.<br><\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_12_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">In den Folgetagen konnte ich auch noch die Langlaufski im Fjell nutzen. Zwar waren die Loipen hier nicht Ansatzweise so gut wie in Beitostolen pr\u00e4pariert und es gab nicht die Infrastruktur aber alles war wesentlich nat\u00fcrlicher. Eigentlich deutlich mehr nach meinem Geschmack.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_13_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Auch eine Tour mit den Schneeschuhen unternahm ich noch. Aber durch den weiterhin starken Wind f\u00fchlten sich die kalten Temperaturen von um die -20 Grad sehr extrem an. So reichten dann auch knapp 2 Stunden. Aber landschaftlich mit dem blauen Himmel und der Schneedecke ein perfekter Tag.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_14_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Bevor nun die 3 Wochen Winterurlaub zu Ende sind, und es nach Hause gehen sollte, ging es mit den Skiern noch einmal auf die Tyset Runde. Etwas verschneite Loipen aber eine perfekte Ruhe und Einsamkeit.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_15_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-small-font-size wp-block-paragraph\">Zur\u00fcck nach Kiel ging es dieses Mal ohne F\u00e4hre durch Schweden und D\u00e4nemark. Bis H\u00f6he G\u00f6teborg ging es noch meist \u00fcber verschneite Stra\u00dfen und Autobahnen. Ab dort waren die Stra\u00dfenbedingungen dann ohne Schnee und Eis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-small-font-size wp-block-paragraph\">Es war eine sch\u00f6ne Auszeit und eine gute Kombination. Beitostolen ist sehr touristisch mit besten Loipen. Die zweite Region deutlich nat\u00fcrlicher. Hier werde ich auf jeden Fall noch einmal au\u00dferhalb des Winters zum wandern und Trailrunning wieder kommen. Und f\u00fcr Langlauf nach Beitostolen.<br><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Jahreswechsel 2025 \/ 2026 wurde es mal wieder Zeit die Langlaufskier vom Boden zu holen. Etwas schwer tat ich mich bei der Auswahl der perfekten Region zu dieser Zeit. Anfangs hatte ich Schweden favorisiert. Hier war zur Zeit der Planung aber die Schneelage noch nicht so perfekt. So wurde es dann letztendlich Norwegen. 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