{"id":3935,"date":"2025-11-24T16:02:17","date_gmt":"2025-11-24T15:02:17","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/?page_id=3935"},"modified":"2026-06-09T17:41:28","modified_gmt":"2026-06-09T15:41:28","slug":"korsika","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/index.php\/reisen\/korsika\/","title":{"rendered":"Korsika &#8211; die wilde Sch\u00f6ne"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Korsika ist die nach Sizilien, Sardinien und Zypern viertgr\u00f6\u00dfte Insel im&nbsp;Mittelmeer. Die Insel besteht zu einem gro\u00dfen Teil aus einem Hochgebirge&nbsp;und liegt westlich der Apenninhalbinsel, n\u00f6rdlich von Sardinien und s\u00fcd\u00f6stlich der&nbsp;Cote d&#8217;Azure. Die Insel geh\u00f6rt seit 1768 zu Frankreich, besitzt aber einen Sonderstatus. Korsika liegt jedoch n\u00e4her an Italien als am franz\u00f6sischen Festland. Neben franz\u00f6sisch wird auf Korsika noch korsisch, eine dem&nbsp;Italienischen engverwandten Sprache gesprochen.&nbsp;Brauchtum und K\u00fcche weisen weisen ebenfalls teilweise auf die N\u00e4he Italiens hin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Korsika hat eine Fl\u00e4che von 8.760&nbsp;km\u00b2 und 351.276 Einwohner (Stand 1.&nbsp;Januar 2022).&nbsp;Hauptstadt und Verwaltungssitz ist die Hafenstadt&nbsp;Ajaccio. Weitere gr\u00f6\u00dfere St\u00e4dte am Meer sind&nbsp;Bastia und Calvi&nbsp;sowie im Inselinneren Corte. Korsika wird auch als&nbsp;<em>\u00cele de Beaut\u00e9<\/em>&nbsp;<em>(Insel der Sch\u00f6nheit)<\/em>&nbsp;bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Anreise<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Anreise nach Korsika gibt es mehrere F\u00e4hr-Optionen. Die k\u00fcrzeste Strecke geht von Livorno in Italien nach Bastia. Weitere Optionen gehen zum Beispiel von Genua oder Marseille.<br>Ich entschied mich aber f\u00fcr die Nachtf\u00e4hre von Savona nach Bastia. Savona liegt im italienischen Ligurien, knapp 50 km westlich von Genua.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Ich startete nachts in Kiel und kam nach einer sehr entspannten Fahrt am Nachmittag in Ligurien an. Als erste ging es f\u00fcr mich bei sommerlichem Wetter noch kurz an den Strand. Im Anschluss zog ich mich in das bergige Hinterland zur\u00fcck und suchte mir einen abgelegenen Platz zum \u00dcbernachten. Nach einer v\u00f6llig ruhigen Nacht und dem Fr\u00fchst\u00fcck ging es nach Bergeggi. Hier gab es in einer Strandbar den ersten Espresso der Reise. Im Anschluss ging es mit dem SUP auf das Meer. Neben tollen Str\u00e4nden erkundete ich auch die ein oder andere Meeresgrotte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am Nachmittag tauschte ich dann noch das SUP gegen Schnorchel und Taucherbrille und erkundete die Unterwasserwelt. Nach einem letzten Bad im Meer ging es f\u00fcr mich nun allm\u00e4hlich in Richtung F\u00e4hre. In Savonna st\u00e4rkte ich mich noch in einer kleinen, gem\u00fctlichen Pizzeria bevor ich p\u00fcnktlich um 22:30 Uhr auf der F\u00e4hre einchecken konnte. F\u00fcr die \u00dcberfahrt hatte ich mir eine Kabine gebucht. Die \u00dcberfahrt war ruhig und ich kam gut ausgeschlafen um 6:30 Uhr in Bastia an.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Der erste Tag auf der Insel<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Der urspr\u00fcngliche Grund meiner Reise nach Korsika war die Wanderung auf dem GR 20. Ich wollte diesen Fernwanderweg komplett von Nord nach S\u00fcd gehen. Aus diesem Grund hatte ich geplant, mein Auto am s\u00fcdlichen Ende in Conca zu parken und bereits \u00fcbermorgen in Calenzana zu starten. Also sollte es heute mit dem Auto von Bastia nach Conca gehen. Auf dem Weg gen S\u00fcden entlang der Ostk\u00fcste ging es immer wieder an sch\u00f6ne Sandstr\u00e4nde. Das Wasser war mit um die 25 Grad perfekt zum Baden und Schwimmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am Nachmittag kam ich in Conca an und quartierte mich auf dem dortigen Campingplatz ein. Am Abend packte ich meinen Rucksack f\u00fcr die bevorstehende Wanderung. Das Auto konnte ich hier auf dem Campingplatz f\u00fcr 3 \u20ac pro Tag parken.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Der GR 20<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am Abend traf noch ein franz\u00f6sisches Ehepaar auf dem Campingplatz ein. Die beiden hatten den GR 20 von Nord nach S\u00fcd begangen und wollten morgen von hier zur\u00fcck nach Calenzana, ihrem und meinem Startpunkt. Sie wollten die R\u00fcckfahrt ganz entspannt per Taxi erledigen und suchten Mitstreiter. Prinzipiell bestand bei mir Interesse. Nach sie telefonisch den Preis hierf\u00fcr erfragt hatten, lie\u00dfen wir die Idee genauso schnell wieder fallen. 600 \u20ac waren uns dann einfach zu viel.<br><br>Am n\u00e4chsten Morgen nutze ich den Shuttle vom Campingplatz in die n\u00e4chstgr\u00f6\u00dfere Stadt, Sainte-Lucie de Porto-Vecchio. Hier sollte um 8:30 Uhr ein Bus fahren. Was ich nicht bedacht hatte, das heute Sonntag war. F\u00fcr mich blieb offen, ob der Bus sonntags nicht fuhr oder nur eine enorme Versp\u00e4tung hatte. Nach 20 min warten entschied ich mich f\u00fcrs Trampen gen Norden. Am Ortsausgang traf ich das franz\u00f6sische Paar wieder. Sie hatten sich ebenfalls f\u00fcrs Trampen entschieden. Ich ging noch knapp 1 Kilometer weiter und versuchte hier mein Gl\u00fcck. Erfolg hatte ich l\u00e4ngere Zeit nicht. Nach einer gef\u00fchlten Ewigkeit hielt ein Kleinwagen an. Neben einem jungen Einheimischen am Steuer sa\u00dfen die beiden Franzosen im Wagen. So machten wir uns nun gemeinsam auf den Weg.<br><br>Wir teilten uns sp\u00e4ter nochmals ein Auto und zweimal zog ich allein weiter. Gegen Mittag kam ich bereits in Casamozza an, unweit von Bastia. Am Bahnhof teilte man mir mit, dass erst am Abend ein Zug nach Calvi fahren w\u00fcrde. Ein Bus fuhr von hier am Sonntag in Richtung Calvi nicht. So st\u00e4rkte ich mich erst einmal in einer Bar und versuchte dann am Ortsausgang erneut mein Gl\u00fcck. Bereits nach kurzer Zeit hatte ich die n\u00e4chste Mitfahrt. Ein \u00e4lterer Corse war auf dem Weg zu einem Fu\u00dfballspiel und ich durfte mitfahren. Sein Fahrstil war, wie auch bei den meisten Fahrern hier, eher von der sportlichen Art.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Der restliche Teil der Strecke lief reibungslos. Einmal musste ich noch ein paar Autos abwarten, bevor am Abzweig nach Calenzana bereits das hinter uns kommende Fahrzeug mir direkt die n\u00e4chste Mitfahrt anbot.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">In Calenzana machte ich es mir am Nachmittag in einer Bar bei einem Kaffee gem\u00fctlich und genoss den Blick auf die K\u00fcste. Am Abend schlug ich mein Zelt auf dem Campingplatz am n\u00f6rdlichen Ortsrand auf. Alle anderen auf dem Campingplatz hatten morgen dasselbe Ziel, den GR 20. Einige wollten nur einen Teilgehen, aber auch einige die den gesamten Weg zum Ziel hatten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Morgen weckten mich gegen 4:30 die ersten Stirnlampen. Es machten sich doch jetzt bereits die ersten auf den Weg. Das war nun wei\u00df Gott nicht meine Zeit. Danach wartete ich noch ein Gewitter ab, bevor ich auf Stand, meine Sachen zusammenpackte und noch entspannt fr\u00fchst\u00fcckte. Als ich mich um 8:30 Uhr auf den Weg machte, war ich einer der letzten der loszog. Mein urspr\u00fcngliches Tagesziel war das Ref. D\u2018Ortu Di Piobbu, gut 6:30 h entfernt. Bereits noch im Ort ging es recht steil bergauf. Bei strahlendem Sonnenschein ging es immer weiter in die Berge. Die Landschaft war wirklich toll. Nach der ein oder anderen Pause kam ich kurz nach dem Mittag auf dem 1.250 m hohen Pass Bocca u Saltu an. Hier kochte ich mir eine Mahlzeit und traf die Entscheidung, den GR 20 nicht weiterzugehen. Es war mir einfach zu touristisch und es gab f\u00fcr mich einfach zu viele Regulierungen. Zum Beispiel, dass man sein Zelt nur auf den kostenpflichtigen Pl\u00e4tzen an den H\u00fctten aufstellen durfte. Das war aktuell nicht meine Art zu wandern.<br><br>So ging es nach 7 km, und ca. 2 Std. vor dem Tagesziel f\u00fcr mich zur\u00fcck nach Calenzana. Von hier ging es per Anhalter nach Calvi. Mein Zelt schlug ich auf einem Campingplatz auf und machte es mir mit Pizza und Cola am Abend am Strand gem\u00fctlich. Am n\u00e4chsten Tag nahm ich denn den Bus nach Casamozza und von dort weiter nach Sainte-Lucie de Porto-Vecchio. Das letzte St\u00fcck zum Campingplatz legte ich dann nochmals per Anhalter zur\u00fcck. Das war also mein Ausflug auf den GR 20. Aber es sollte in den n\u00e4chsten Tagen auf jeden Fall noch einige Male in die Berge gehen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Die S\u00fcdk\u00fcste<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Von Conca ging es f\u00fcr mich weiter gen S\u00fcden. Einen Abstecher machte ich noch an den sch\u00f6nen Sandstrand bei Pinarellu, leider bei eher m\u00e4\u00dfigem Wetter. Am Nachmittag schlenderte ich durch die Gassen des sch\u00f6nen St\u00e4dtchens Porto Vecchio bevor es auf die Suche nach einem Campingplatz ging. Ich wurde in der N\u00e4he von Pianottoli, an der S\u00fcdk\u00fcste f\u00fcndig. Es gab wieder sch\u00f6ne Sandstr\u00e4nde und tolle Felsformationen. Neben schwimmen und sonnen schn\u00fcrte ich hier auch mal wieder die Laufschuhe und erkundete die Gegend in meinem ganz eigenen Tempo. Nachts gab es dann auch die erste Begegnung mit den \u201ewilden Schweinen\u201c. Aber in meinem Dachzelt war das Grunzen v\u00f6llig ungef\u00e4hrlich.<br><br>Auf meiner weiteren Reise legte ich einen Stop am Bocca di Roccapina. Hier f\u00fchrte ein kurzer Rundweg zu einem 173 m hohen Felsen mit einem tollen Blick auf das Meer. Im Anschluss ging es auf einer holprigen Piste noch direkt zum Plage de Roccapina. Die piste ist eigentlich gut zu meistern, wobei etwas mehr Bodenfreiheit nicht schadet. Man kann aber auch von der Stra\u00dfe zum Strand wandern. F\u00fcr mich war der Strand einer der sch\u00f6nsten, von mir besuchten Str\u00e4nde auf ganz Korsika.<br><br>Nach einem Nachmittag am Strand kaufte ich noch in einem Supermarkt ein. Ich hatte Lust mal wieder auf frisches Gem\u00fcse und lokale Delikatessen. So versorgt suchte ich mir bei Tizzano einen ruhigen Platz zum freien \u00dcbernachten. Am n\u00e4chsten Morgen ging es zum Hafen von Tizzano auf einen Espresso und dann erneut zum sonnen und schwimmen an den Strand.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">SUP and Run<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am Nachmittag zog es mich dann bereits weiter. Meinen n\u00e4chsten Stopp legte ich in Campomoro, im SW der Insel, ein. Hier zog ich wieder die Laufschuhe ein und erkundete unter anderem den Aussichtsturm Torra di Campomoru und die Felsformationen der Punta di Campomoro. Hier kletterte ich auch einige Zeit in den Felsen umher, um immer wieder neue Perspektiven auf die Felsen werfen zu k\u00f6nnen. So kann man hier zum Beispiel auch einen Felsen in Form eines springenden Delphins entdecken. Nach so viel Bewegung ging es zum Abschluss der Runde noch an den Strand zum Schwimmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Tag suchte ich die Einsamkeit bei einer Tour mit meinem SUP. Hierf\u00fcr ging es bei Acqua Doria an den Strand Cala d\u2019Orzu. Auch hier war der letzte Teil der Piste zum Strand sehr holprig. In der Bucht angekommen gab es f\u00fcr mich erst einmal einen Espresso, bevor ich mich mit dem SUP aufmachte. Man h\u00e4tte am Strand auch eine Tour mit dem Jetski machen k\u00f6nnen, ich zog die Bewegung mit dem Paddel aber vor.<br>Leider war es heute sehr windig und ich brach meine Tour zum westlichen Cap ab. Nach etwas schwimmen an einem einsamen Strand ging es zur\u00fcck zum Ausgangspunkt.<br>Hier war es mit Ruhe und Einsamkeit vorbei und es war gerade eine Strandhochzeit in vollem Gange. Es gab sogar G\u00e4ste, oder war es das Brautpaar, die mit dem Hubschrauber im Ort landeten. Eine sch\u00f6ne Kulisse hatten sie sich auf jeden Fall ausgesucht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Ich zog am Abend noch weiter bis Verghia, wo ich wieder auf einem Campingplatz eincheckte. Am n\u00e4chsten Tag ging es dann erneut in die Laufschuhe und \u00fcber sch\u00f6ne Trails vom Meer bis zu einem kleinen Stausee auf ca. 200 m H\u00f6he. Es waren einige Wanderer und Mountainbiker unterwegs. Insgesamt ein sch\u00f6ner Wald. Nach dem Lauf entspannte ich dann erneut am Strand.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_4_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">ab in die Berge<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Nach den letzten Tagen am und auf dem Meer zogen mich nun wieder die wilden Berge f\u00f6rmlich magisch an. Auf dem Weg in das wilde Hinterland gab es einige tierische Begegnungen. So musste ich mir die schmalen Bergstra\u00dfen mit K\u00fchen, Wildschweinen und Ziegen teilen.<br><br>In der N\u00e4he des Bergdorfes Ota lie\u00df ich das Auto stehen und begab mich auf eine kleine, sch\u00f6ne Wanderung. Ziel war die Schlucht Gorges de Spelunca, welche durch den Fluss Corsu (auch bekannt als Spelunca) geformt wurde. Es ging auf einem sch\u00f6nen Wanderweg entlang von atemberaubenden Felsw\u00e4nden. Am Ende der Schlucht erreichte ich die Ponte \u00e1 Zaglia, eine Bogenbr\u00fccke welche 1797 erbaut wurde.<br><br>Zur\u00fcck am Beginn der Schlucht konnte ich der Versuchung nicht wiederstehen und ging noch etwas im frischen Fluss schwimmen.<br><br>F\u00fcr die heutige \u00dcbernachtung entschied ich mich f\u00fcr das Camp Acciola, unweit des Ortes Evisa. Das Camp bot tolle Stellpl\u00e4tze mit einer sch\u00f6nen Aussicht in die Berge und dem Sonnenuntergang. Insgesamt war es ein recht neuer und sehr schicker Campingplatz bei dem der Besitzer in der n\u00e4chsten Zeit noch einiges vor zu haben scheint.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_5_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Unterwegs im Hinterland<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Mein n\u00e4chstes Ziel war das kleine Dorf Lozzi. Auf dem Weg dorthin f\u00fchrte die Stra\u00dfe durch dichte, sch\u00f6ne W\u00e4lder. Immer wieder standen Wildscheine an und auf der Stra\u00dfe. Einen ersten Stopp legte ich am 1.467 m hohen Pass Col de Vergio ein.<br><br>Weiter ging es bis zum Parkplatz Poppaghja an der D 84. Hier gibt es den Parc Aventure de Valdoniellu, welcher mehrere Kletter- und Seil Parcours anbietet. Allerdings schien die Saison f\u00fcr dieses Jahr bereits beendet zu sein. Aber der Park war auch nicht der Grund meines Stopps. Mein heutiges Ziel war ein entspannter Lauf zum Lac de Nino, einem Bergsee auf ca. 1.750 m H\u00f6he. Die Strecke vom Parkplatz betrug knapp 5 km und ca. 750 hm. Mit Trail Schuhen und leichtem Gep\u00e4ck wanderte ich knapp 1.5 Stunden bis zum See. Hier legte ich eine l\u00e4ngere Pause ein. Die Kulisse war einfach ein Traum. Am Seeufer f\u00fchrte auch wieder der GR 20 vorbei. Auf dem R\u00fcckweg ging es noch oberhalb vom Parkplatz zum Erfrischen in den 12 Grad k\u00fchlen Fluss Colga. Mehr als ein kurzes Bad schaffte ich bei der Wassertemperatur aber nicht.<br><br>Am Abend quartierte ich mich in Lozzi im Camping L\u2019Arimone ein.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_6_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Monte Cinto &#8211; h\u00f6chster Gipfel Korsikas<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">F\u00fcr Lozzi hatte ich mich bewusst f\u00fcr meine n\u00e4chste Bergtour entschieden. Es sollte auf den h\u00f6chsten Gipfel Korsikas, dem 2.706 m hohe Monte Cinto gehen. Neben dem Start am Skiort Haut Asco startet eine weitere, oft begangene Tour, eben hier in Lozzi. Hier konnte ich f\u00fcr die n\u00e4chsten Tag mein Auto direkt auf dem Campingplatz stehen lassen.<br><br>Die Tour kann man als Tagestour machen. F\u00fcr mich sollte es aber wesentlich entspannter werden.<br><br>Meine Tour im Detail:<br><br>Direkt neben dem Campingplatz, auf ca. 1.050 m H\u00f6he, f\u00fchrt eine holprige Piste in Richtung der Berge. Die Zufahrt war bei mir mit einer Schranke versperrt, welche man aber einfach \u00f6ffnen k\u00f6nnte. So gibt es die M\u00f6glichkeit mit dem Auto noch rund 2.5 aufw\u00e4rts zu holpern.<br><br>F\u00fcr mich ging es aber zu Fu\u00df weiter. Teilweise auf der Piste, vielfach aber abk\u00fcrzend auf einem kleinen Pfad. Nach rund 1 Stunde kam ich an der Ruine der alten Kirche Chapelle a\u2019sa\u2018Lisei auf knapp 1.400 m H\u00f6he an. Nach einer Pause nahm ich den zweiten Teil meiner heutige Tour in Angriff. Nun ging es meist recht eben noch weitere 3.5 km bis zu meinem Tagesziel, dem 1975 errichteten Refuge de I\u2019Erco, auf 1.650 m H\u00f6he an. Von Lozzi bis hierher war ich nicht ganz 3 Stunden unterwegs. In der H\u00fctte wollte ich die Nacht verbringen und am n\u00e4chsten Tag den Monte Cinto in Angriff nehmen. Urspr\u00fcnglich gab es unweit der H\u00fctte sogar ein zweites Geb\u00e4ude mit WCs und Dusche. Diese schienen aber schon l\u00e4nger nicht mehr in Benutzung zu sein.<br><br>Ich ging am Nachmittag noch etwas in der Umgebung wandern. Am Abend warf ich dann den im Aufenthaltsraum befindlichen Ofen an. So wurde es rasch richtig gem\u00fctlich in der H\u00fctte und ich kochte mir mein Abendmahl. Sp\u00e4ter kamen nach Leonie und Malte des Weges. Beide sind aus M\u00fcnchen und waren die letzten Tagen in den umliegenden Bergen unterwegs. Nun wollten auch sie hier \u00fcbernachten und morgen ebenfalls den Monte Cinto besteigen. Es war ein netter, gem\u00fctlicher Abend.<br><br>Nach einer ruhigen Nacht, bis auf die ein oder andere h\u00f6rbare Maus in der H\u00fctte, erwartete uns vor der H\u00fctte ein sch\u00f6ner Sonnenaufgang. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck machte ich mich als erster auf den Weg. Es ging von der H\u00fctte auf einem markierten Pfad ein St\u00fcck gen Norden und dann in NW-Richtung ziemlich gradlinig zum Monte Cinto hinauf. Der Pfad war recht steil und so lie\u00df ich es langsam angehen. Im oberen Teil des Weges begann dann leichteres Klettergel\u00e4nde. Dieses war aber problemlos zu gehen. Kurz vor dem Gipfel traf der Weg dann auf den Verbindungsweg vom GR 20. Hier lie\u00df ich meinen Rucksack zur\u00fcck und erklomm den Gipfel ohne Gep\u00e4ck.<br><br>Vom Refuge bis zum Gipfel des Monte Cinto brauchte ich mit etlichen Pausen und im sehr gem\u00fctlichen Tempo rund 4 Stunden. Seit dem Sonnenaufgang herrschte strahlender Sonnenschein, so auch hier am Gipfel. Neben der Bergwelt reichte der Blick bis zum Meer. So konnte man zum Beispiel auch bis nach Calvi blicken.<br><br>Nach einer l\u00e4ngeren Pause machte ich mich an den Abstieg. Dieses Mal ging es aber f\u00fcr mich noch ein St\u00fcck weiter in Richtung GR 20. Auf dem Weg musste man etwas ab- und wieder aufsteigen. Kurz nach einem namenlosen 2.650 m hohen Gipfel verlie\u00df ich den Weg. Eigentlich sollte es hier einen Pfad in Richtung SW geben. Mit viel Fantasie konnte man Spuren im Ger\u00f6ll erkennen. Ganz vereinzelt gab es ab und an und Steinm\u00e4nnchen. Sehr vorsichtig stieg ich auf losem Ger\u00f6ll zum Bergsee Lac de Cinto ab. Der See liegt auf ca. 2.300 m H\u00f6he und sein S\u00fcdufer wird von einer beeindruckenden Felswand bewacht. Am See legte ich nochmal eine Pause ein. Bevor es immer in der N\u00e4he des Baches Ruisseau d\u2019Erco gen Osten weiter hinunter ging. Nach einiger Zeit und 2, 3 Abstiegen \u00fcber Felsstufen war ich wieder an der H\u00fctte angekommen, an der ich heute Morgen aufgebrochen war.<br><br>Ich spielte noch mit dem Gedanken direkt nach Lozzi abzusteigen, entschied mich dann aber dagegen und f\u00fcr eine weitere Nacht in der H\u00fctte. Dieses Mal sollte ich allein in der H\u00fctte sein. Ich kochte mir wieder etwas zum Essen, bevor es beim Einbruch der Dunkelheit in den Schlafsack ging.<br><br>Am n\u00e4chsten Tag ging es dann nach dem Fr\u00fchst\u00fcck zur\u00fcck nach Lozzi. Im ersten Teil entschied ich mich f\u00fcr eine andere Wegoption und ging \u00fcber die Bergerie de Cesta. Hier gibt es auch eine H\u00fctte in der man \u00fcbernachten kann.<br><br>Zur\u00fcck auf dem Campingplatz g\u00f6nnte ich mir noch einen Espresso bevor ich mich auf machte, zur\u00fcck in die Zivilisation zu fahren.<br><br>Ich fand die Tour einfach nur sch\u00f6n. Gro\u00dfartige Berglandschaft, viel Einsamkeit und gutes Wetter. Besser h\u00e4tte ich es mir nicht w\u00fcnschen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_7_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Der Wilde Westen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Nach dem einsamen Tagen im Bergland sollte es nun wieder etwas touristischer mit Meer werden. Von Lozzi ging es daher wieder zur\u00fcck an die Westk\u00fcste. Auf dem Weg dorthin legte ich im netten Bergdorf \u00c9visa noch einen Stopp ein und g\u00f6nnte mir auf der Terrasse eines Restaurants einen leckeren Burger.<br><br>Am Nachmittag schlenderte ich am Hafen des kleines K\u00fcstenortes Porto entlang und machte es mir im Anschluss am Strand gem\u00fctlich. Hier schaute ich den ein- und auslaufenden Ausflugsbooten zu und konnte sogar Kletterer an den Felsen beobachten.<br><br>F\u00fcr die Nacht quartierte ich mich im gem\u00fctlichen Camp Porto ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Tag war mein Ziel die schmale Stra\u00dfe D 81 entlang der wilden Westk\u00fcste. Zuerst ging es von Porto auf der Stra\u00dfe etwas gen S\u00fcden. Kurz vor Piana befindet das Herz Korsikas. Es handelt sich hierbei um eine Felsformation mit einem ausgeh\u00f6lten Herz. Ich wanderte aber auch zur ehemaligen Burg Castellu di Ghjineparu. Vom Parkplatz ging es rund 30 min \u00fcber Felsen und durch den Wald bis zu einem Felsplateau rund 300 m \u00fcber dem Meer. Es bot sich ein sch\u00f6ner Blick auf das Meer und die Aussicht war am fr\u00fchen Vormittag noch menschenleer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Auf der schmalen K\u00fcstenstra\u00dfen ging es f\u00fcr mich im Anschluss immer gen Norden. Kurz vor Calvi machte ich einen Abstecher auf die Halbinsel La Revellata. Am n\u00f6rdlichen Ende der Halbinsel befindet sich der Leuchtturm aus dem Jahr 1844. Auch der unweit gelegenen Kapelle Notre Dame de La Serra, auf rund 200 m H\u00f6he, stattete ich noch einen Besuch ab.<br><br>Da das Wetter auch heute wieder sehr sch\u00f6n war, ging es am sp\u00e4ten Nachmittag noch f\u00fcr mich an den Strand von Calvi zum Schwimmen.<br><br>F\u00fcr die Nacht zog ich am Abend noch bis in die N\u00e4he des Ortes Algajola weiter und buchte mich auf einem weiteren sch\u00f6nen Camp ein. Leider wurde es in dieser Nacht sehr st\u00fcrmisch und die Nacht im Dachzelt war \u00e4u\u00dfert unruhig. Der Schlaf in dieser Nacht daher f\u00fcr mich dieses Mal nicht so optimal.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_8_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">malerische Bergd\u00f6rfer und das wilde Cap Corse<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Allm\u00e4hlich kam die Abreise von Korsika immer n\u00e4her. So wollte ich die letzten beiden Tage noch bestens genie\u00dfen. Am fr\u00fchen Vormittag zog es mich nochmals etwas von der K\u00fcste und Str\u00e4nden weg. So unternahm ich einen Spaziergang durch das malerische Dorf Sant Antonino, unweit der K\u00fcste auf einem Berg gelegen. Ich schlenderte durch die engen Gassen und konnte immer wieder gro\u00dfartige Ausblicke auf das Meer genie\u00dfen. Auch der Wind lie\u00df immer mehr nach. Als n\u00e4chstes ging es noch nach Pigna. Ebenfalls einem kleinen Dorf unweit der K\u00fcste. Dieser Ort war vom Aussterben bedroht, bevor sich die ersten K\u00fcnstler hier niederlie\u00dfen. Heute gibt es hier viele K\u00fcnstler mit ihren Werkst\u00e4tten, was dem Ort einen ganz besonderen Charm verleiht.<br>Pigna und Sant Antonino sind die einzigen beiden Porte auf Korsika die sich mit dem franz\u00f6sischen G\u00fctesiegel \u201eLes plus beaux villages de France\u201c schm\u00fccken d\u00fcrfen. Diese Siegel k\u00fcrt die sch\u00f6nsten Orte Frankreichs.<br><br>Zum Mittag wollte ich es mir im \u00d6rtchen Saint Florent gem\u00fctlich machen. Leider herrschte direkt vor der Stadt ein Buschbrand, womit die Zufahrt gesperrt war. Also plante ich um und fuhr durch das Hinterland auf die Halbinsel Cap Corse. Hier fand ich ein sch\u00f6nes Restaurant am Strand \u201ePlage de Farinole\u201c und konnte bei einer leckeren Pizza die Wellenreiter beobachten. Am Nachmittag zog ich noch weiter an der Westk\u00fcste des Cap Corse, besuchte den einen oder anderen Strand und ging etwas wandern. Am Abend wanderte ich noch zur Turm-Ruine Torra di Seneca. Von hier bot sich ein weiterer sch\u00f6ner Blick auf Meer und die Halbinsel.<br><br>Zum \u00dcbernachten w\u00e4hlte ich nun die Ostk\u00fcste und fand im Ort Santa Severa ein nettes Camp.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_9_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Rund um Bastia<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Viel zu schnell verging die Zeit auf Korsika und nach 2,5 Wochen brach auch schon der letzte Tage auf dieser wilden, sch\u00f6nen Insel an. F\u00fcr die R\u00fcckfahrt sollte es f\u00fcr mich wieder von Bastia nach Savogna gehen. Wie auch schon auf der Hinfahrt, hatte ich mich f\u00fcr eine Kabine auf der Nachtf\u00e4hre entschieden. So blieb mir ein letzter Tag rund um Bastia um mich von der Insel zu verabschieden.<br><br>Auf dem Weg nach Bastia legte ich im K\u00fcstenort Erbalunga einen ersten Stopp ein. Ich schlenderte wieder durch die Gassen, am Meer entlang und g\u00f6nnte mir in einem gem\u00fctlichen Caf\u00e9 den mittlerweile obligatorischen Espresso. Im Anschluss zog es mich noch einmal zum Schwimmen an den Strand. Dieses Mal an einen Sandstrand s\u00fcdlich von Bastia.<br><br>Am Nachmittag parkte ich mein Auto in Bastia und zog auch hier noch einmal durch die Stadt. Verschickte ein paar Ansichtskarten, kaufte f\u00fcr meine Tochter noch ein Souvenir und st\u00e4rkte mich f\u00fcr die F\u00e4hrfahrt noch am Hafen.<br><br>Das Check-in auf die F\u00e4hre verlief p\u00fcnktlich und v\u00f6llig entspannt, genauso wie die gesamte \u00dcberfahrt. Welche ich aber zum gr\u00f6\u00dften Teil gem\u00fctlich verschlief.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Abstecher auf dem R\u00fcckweg<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">F\u00fcr den R\u00fcckweg hate ich mir bewusst noch einige Tage Zeit genommen. Zur\u00fcck in Italien ging es erst einmal zum typisch italienischen Fr\u00fchst\u00fcck. Weiter ging es dann mit dem Auto durch die Schweiz bis in die Fr\u00e4nkische Schweiz. Die sommerlichen Temperaturen blieben leider an der S\u00fcdseite der Alpen h\u00e4ngen. Und so war es in Franken recht k\u00fchl und feucht. Trotzdem verbrachte ich hier aber eine weitere entspannte Nacht im Dachzelt.<br><br>Am n\u00e4chsten Tag sollte es auf ein, zwei Klettersteige in der N\u00e4he des Parkplatzes gehen. Ziel war der Norris- und der H\u00f6hengl\u00fccksteig. Allerdings war letzterer Steig das Ziel von vielen anderen. So ging es f\u00fcr mich am Vormittag auf den Norrissteig. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um einen durchgehenden Klettersteig, sondern um einzelne Abschnitte unterschiedlicherer Schwierigkeit und zwischendurch musste man immer wieder eine gewisse Strecke auf Waldwegen zur\u00fccklegen. Das besondere hierbei ist, dass man s\u00e4mtliche Kletterabschnitte somit auch entspannt umgehen k\u00f6nnte. Auch wenn der Steig gut markiert war, musste man doch an der einen oder anderen Stelle den n\u00e4chsten Abschnitt etwas suchen. Daf\u00fcr traf ich auf dem gesamten Steig keine weitere Person. Ein Steig also, genau nach meinem Geschmack. Highlight war dann der 450 m hohe Gipfel Mittelbergwand. Hier machte ich dann auch meine Mittagsrast. Leider blieb die Sonne heute verborgen. Das war dann auch der Grund den H\u00f6hengl\u00fccksteig nicht im Anschluss noch anzugehen, sondern mich am Nachmittag bei einem B\u00e4cker in der N\u00e4he noch etwas zu st\u00e4rken.<br><br>Im Anschluss zog ich noch weiter bis nach Th\u00fcringen, wo ich mein Dachzelt nun bei Nieselregen aufschlug. Am n\u00e4chsten Tag nahm ich dann den letzten Teil bis Kiel staufrei in Angriff.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_10_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Korsika ist die nach Sizilien, Sardinien und Zypern viertgr\u00f6\u00dfte Insel im&nbsp;Mittelmeer. Die Insel besteht zu einem gro\u00dfen Teil aus einem Hochgebirge&nbsp;und liegt westlich der Apenninhalbinsel, n\u00f6rdlich von Sardinien und s\u00fcd\u00f6stlich der&nbsp;Cote d&#8217;Azure. Die Insel geh\u00f6rt seit 1768 zu Frankreich, besitzt aber einen Sonderstatus. Korsika liegt jedoch n\u00e4her an Italien als am franz\u00f6sischen Festland. 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