{"id":3022,"date":"2024-10-25T16:15:40","date_gmt":"2024-10-25T14:15:40","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/?page_id=3022"},"modified":"2026-06-07T15:55:58","modified_gmt":"2026-06-07T13:55:58","slug":"daenemark-2012","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/index.php\/reisen\/daenemark-2012\/","title":{"rendered":"D\u00e4nemark 2012"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Ein Ziel muss her<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Wohin f\u00e4hrt man, wenn man Lust auf Skandinavien hat aber nur 10 Tage zur Verf\u00fcgung stehen? Vor dieser Frage stand ich im September 2012. Eigentlich war trotz dieser wenigen Tage ein Trip nach S\u00fcdfinnland geplant. Aber da gab es auch ein nicht ganz so fernes Ziel wo ich es bisher einfach noch nicht hingeschafft hatte. Immer wenn ich die Nordspitze D\u00e4nemarks, Skagen, auf meinem Reiseplan hatte, kam etwas dazwischen oder ich entschloss mich kurz vor der Abfahrt f\u00fcr ein anderes Ziel. So stand am Vorabend vor der Abfahrt das Ziel fest: Skagen und zur\u00fcck entlang der d\u00e4nischen Nordseek\u00fcste. Also dieses Mal Skandinavien lediglich in der Light-Version.<br>Am Nachmittag ging es in Kiel los und mein erstes Etappenziel hie\u00df Aabenraa. Dieses nette St\u00e4dtchen entdeckte ich irgendwann vor Jahren auf meinen Surftouren an die d\u00e4nische Nordseek\u00fcste. Inzwischen lege ich hier gern einen Stopp auf meinen Touren nach D\u00e4nemark ein. Bekannte hatten mir vor einiger Zeit den Wohnmobilstellplatz am Yachthafen empfohlen. F\u00fcr 125 Kronen (ca. 16 \u20ac) steht man direkt am Stadtstrand mit Duschen und WC\u00b4s. Eigentlich vermeide ich nach M\u00f6glichkeit diese Art von Pl\u00e4tzen, aber freies Stehen in D\u00e4nemark ist mehr als schwierig und da ich eh zu meinem d\u00e4nischen Lieblingsd\u00f6nerladen wollte, bot es sich an, hier die erste Nacht zu verbringen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Immer gen Norden<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Tag hie\u00df es Strecke machen. Aber nat\u00fcrlich waren auch ein paar Abstecher geplant. Als erstes ging es zu den 3 h\u00f6chsten Punkten D\u00e4nemarks. Diese liegen direkt an der E45 zwischen den St\u00e4dten Horsens und Skanderborg. Einen Parkplatz gibt es direkt auf dem 170,35 m hohen Ejer Bavneh\u00f8j. Neben einem Imbiss gibt es hier auch einen Aussichtsturm. Von hier aus f\u00fchrt ein ca. 2,5 km langer Rundweg \u00fcber den 170,86 m hohen M\u00f8lleh\u00f8j zum M\u00f8gelh\u00f8j. Welcher davon nun der h\u00f6chste nat\u00fcrliche Punkt D\u00e4nemarks ist, scheint auf die Sichtweise anzukommen.<br>Nach so viel H\u00f6henluft ging es weiter gen Norden. Den n\u00e4chsten Stopp legte ich in \u00c5rhus ein. Erster Anlaufpunkt war das Kunstmuseum ARoS. Nach dem ich zeitgen\u00f6ssische und moderne Kunst genossen hatte, ging es auf das Dach des Museums. In einem Panoramarundgang kann man die Stadt und die Umgebung immer wieder durch andersfarbige Glasscheiben betrachten. Es bieten sich wirklich tolle und faszinierende Perspektiven. Im Anschluss bummelte ich noch etwas durch das Zentrum und g\u00f6nnte mir einen d\u00e4nischen Hot Dog. Einen weiteren Stopp legte ich im Zentrum von Aalborg ein. Den Tag lie\u00df ich auf einem abgelegenen Parkplatz knapp 30 km vor Skagen ausklingen. Wenn man sich M\u00fche gibt, findet man auch in D\u00e4nemark ab und an eine M\u00f6glichkeit ungest\u00f6rt frei stehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Sand und Meer<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Auf dem Weg zum n\u00f6rdlichen Wendepunkt meiner Route besuchte ich noch die Den Tilsandede Kirke. Leider war diese verschlossen und so konnte ich sie nur von au\u00dfen betrachten. In Grenen ging es vom Parkplatz zu Fu\u00df am Strand entlang zum Zusammenfluss von Nord- und Ostsee. Schon beeindruckend mit welcher Kraft die beiden Meere hier aufeinander treffen.<br><br>Nach so viel Menschen sollte es nun etwas einsamer weitergehen. Bei Geocaching hatte ich mir einige Bunker um Skagen ausgesucht. Die Einstiege waren zwar durch die Enge immer etwas m\u00fchsam, aber innerhalb der alten Bunker war gen\u00fcgend Platz um aufrecht die Gem\u00e4uer zu erkunden. In einem Bunker traf ich sogar auf Gesellschaft, auch wenn es sich hier nur um eine Puppe handelte. Hier hatte sich wirklich jemand richtig viel M\u00fche gemacht die Dose zu verstecken.<br>Anschlie\u00dfend ging es zur M\u00e5rup Kirke. Hier direkt an der Steilk\u00fcste oberhalb der Nordsee stehen nur noch die Grundmauern und der Glockenturm der alten Kirche sowie die Gr\u00e4ber, die noch nicht in der Nordsee versunken sind. Von hier ging es zu Fu\u00df zu Rubjerge Knude, einer 90m hohen Sandd\u00fcne. Auf bzw. in dieser D\u00fcne steht wohl einer der bekanntesten Leuchtt\u00fcrme D\u00e4nemarks. Der Leuchtturm wurde schon vor einiger Zeit aufgegeben. Aber anders als es lange Zeit schien, wurde er nicht von der D\u00fcne verschlungen sondern steht heute wieder v\u00f6llig frei da.<br>Bei meinem Besuch blies ein so starker Sturm, dass ich stellenweise kaum voran kam und von dem vielen feinen Sand in der Luft ganz zu schweigen.<br>Dies war auch der Grund warum ich mich am Abend aufmachte mal wieder einen Campingplatz aufzusuchen. Bei einbrechender Dunkelheit hatte ich Gl\u00fcck und landete ehr zuf\u00e4llig auf dem Svinkl\u00f8v Campingplatz (www.svinkloevcamping.dk). Ich konnte mir sogar einen Stellplatz mit freiem Blick auf die Nordsee, gut 30 m \u00fcber dem Meer, aussuchen. Nach dem ich mir unter der Dusche den feinen Sand abgesp\u00fclt hatte, schlief unter einem sternenklaren Himmel mit Blick auf die Nordsee ein.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Bunker und me(e)hr<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Weiter ging es durch Svinkl\u00f8v Kliplantage bis zum Bulbjerg. Von dem 47m hohen Kalkstein direkt am Meer hat man eine tolle Aussicht auf die umliegende D\u00fcnenlandschaft. In Vigs\u00f8, vor den Toren Hanstholm, lagen unz\u00e4hlige Bunker auf dem Strand und im Wasser verteilt. Schon eine seltsame Kulisse an einem offiziellen Badestrand. Hier zeigte sich auch zum ersten Mal am heutigen Tage die Sonne und so legte ich eine l\u00e4ngere Pause ein.<br>Am Nachmittag ging es nach Hanstholm. Westlich vom Ort hatte ich mir mal wieder einen Geocache ausgesucht. Dieser f\u00fchrte mich auf dem Weg zum Finale durch zahlreiche Bunker. Auf und unter der Erde erkundete ich etliche Zeit lang das ganze Gel\u00e4nde.<br>Den Abend lie\u00df ich entspannt in Klitm\u00f8ller, oder Cold Hawai wie es auch genannt wird, ausklingen. Erst ging es durch die D\u00fcnenlandschaft zu einer ausgiebigen Laufrunde bevor ich mir am Abend erst ein k\u00fchles Bier am Strand g\u00f6nnte und mir dann in der lokalen Pizzeria die abgelaufenen Kalorien wieder gen\u00fcsslich auflud.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Ziel muss her Wohin f\u00e4hrt man, wenn man Lust auf Skandinavien hat aber nur 10 Tage zur Verf\u00fcgung stehen? Vor dieser Frage stand ich im September 2012. Eigentlich war trotz dieser wenigen Tage ein Trip nach S\u00fcdfinnland geplant. 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