{"id":1869,"date":"2024-10-12T10:36:00","date_gmt":"2024-10-12T08:36:00","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/?page_id=1869"},"modified":"2026-06-09T18:01:48","modified_gmt":"2026-06-09T16:01:48","slug":"saechs-schweiz-2020","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/index.php\/reisen\/saechs-schweiz-2020\/","title":{"rendered":"S\u00e4chsische Schweiz 2020"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Wanderung im Gro\u00dfen Zschand<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am Samstagmorgen machte ich mich von der Kieler F\u00f6rde auf den Weg in die S\u00e4chsische Schweiz. Nach gut 6 Stunden war ich angekommen und wollte auch gleich mit einer ersten Wanderung starten. Hierf\u00fcr hatte ich mir das Gebiet Gro\u00dfer Zschand ausgesucht. Allerdings war bereits um 10:00 Uhr der Parkplatz an der Neumannm\u00fchle sowie alle umliegenden Parkm\u00f6glichkeiten vollst\u00e4ndig belegt. Eine M\u00f6glichkeit zum Auto abstellen fand sich erst an der Stra\u00dfe nach Ottendorf, unterhalb des Arnsteins.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Mein erstes Ziel war das Zeughaus. Um jedoch die gro\u00dfe Menge an Wanderer m\u00f6glichst lange zu meiden, w\u00e4hlte ich den Weg \u00fcber den Hof der Buschm\u00fchle und den Fl\u00fcgel E. Am Zeughaus war dann gro\u00dfer Andrang aber umso weiter ich das Zeughaus hinter mir lie\u00df und weiter in den Zschand vordrang, waren immer wenigere Wanderer unterwegs. Eine erste Rast legte ich an der Hickelh\u00f6hle ein. Es herrschte sehr schw\u00fcl-warmes Wetter und ich war trotz gem\u00fctlichem Tempo ganz gut am Schwitzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Von der Hickelh\u00f6hle wollte ich den Reitsteig zur\u00fcck zum Zeughaus nehmen. Dieser war jedoch aktuell auf Grund von ausstehenden Sicherungsma\u00dfnahmen offiziell gesperrt. Im Zschand hatte der Borkenk\u00e4fer aktiv gearbeitet und es lag viele B\u00e4ume kreuz und quer. Ich entschied mich jedoch den geplanten Weg zu gehen und die Sperrung einfach zu ignorieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Ich musste auf dem Reitsteig zwar \u00f6fters umgest\u00fcrzte B\u00e4ume \u00fcberklettern bzw. umgehen, traf so jedoch nur auf sehr wenige Wanderer. Ein Weg genau nach meinem Geschmack.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Wieder zur\u00fcck am Zeughaus ging es dann die Zeughausstra\u00dfe zur\u00fcck zur Neumannm\u00fchle und von da zum Auto.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am sp\u00e4ten Nachmittag quartierte ich mich auf dem kleinen Campingplatz am Thorwaldblick in Hinterhermsdorf ein. Ein wirklich netter, gem\u00fctlicher Platz und f\u00fcr mich der ideale Ausgangspunkt f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Wanderung in Hinterhermsdorf an der Kirnitzsch entlang<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Vom Campingplatz ging es durch Hinterhermsdorf \u00fcber das Oberdorf zur Emmabank auf dem Pfarrberg. Fr\u00fcher standen hier nur eine Bank und ein paar B\u00fcsche. Aber Mitte der 80er Jahre wurde der H\u00fcgel zum Standort f\u00fcr das neue Funkfeuer, damals das modernste der DDR. Daf\u00fcr wurde etwa ein Meter der Kuppe ab- bzw. breitgetragen. Neben diesem technischen Anblick bietet sich ein sch\u00f6ner Blick ins Dorf und die Umgebung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">F\u00fcr den Abstieg zur Kirnitzsch w\u00e4hlte ich den Kalkbuschweg. An der Kirnitzsch angekommen folgte ich dieser nun erstmal einige Zeit. Ich kam am ehemaligen Wirtshaus B\u00f6hmische M\u00fchle sowie der Niederm\u00fchle vorbei. Ein kurzer Abstecher und eine kleine Pause g\u00f6nnte ich mir an der Rei\u00dfersh\u00f6hle.<br><br>An der Oberen Schleuse entschied ich mich gegen eine Kahnfahrt und folgte dem Fluss immer weiter. In Hinterdittersbach machte ich eine weitere kurze Pause. \u00dcber die Lindigtstra\u00dfe ging es dann wieder aus dem Tal empor. Bevor es jedoch wieder zur\u00fcck auf den Campingplatz ging, g\u00f6nnte ich mir noch einen weiteren Abstecher zum Lindigtblick und den Br\u00fcdersteinen. Hier genoss ich v\u00f6llig ungest\u00f6rt die Aussicht. Heute nun waren es dann etwas \u00fcber 21 km und 6<sup>1<\/sup>\/<sub>4<\/sub> Stunde reine Gehzeit.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">MTB Tour von Hinterhermsdorf \u00fcber Sebnitz nach Bad Schandau<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Der n\u00e4chste Morgen belohnte einen nun auch mit Sonnenschein. So konnte nun die erste Mountainbike Tour in diesem Urlaub gestartet werden. Von Hinterhermsdorf ging es als erstes auf den 478 m hohen Weifberg. Und um noch einen besseren Ausblick zu haben, erklomm ich noch die Aussichtsplattform in 32,4 m H\u00f6he. Von hier bot sich ein sch\u00f6ner Blick in die Umgebung und ich konnte einen Blick auf den n\u00e4chsten Teil meiner Tour werfen.<br><br>Vom Berg ging es nun direkt \u00fcber die Grenze nach Tschechien. \u00dcber Tom\u00e1sov (Thomasdorf) ging es als n\u00e4chstes auf den 597 m hohen Tanzplan. Hier hatte der Turm jedoch aktuell zu und auch das Restaurant war aktuell geschlossen. Allerdings fand ich einen sch\u00f6nen Trail, der mich zur\u00fcck nach Deutschland brachte. In Sebnitz galt es nun die Entscheidung f\u00fcr die weitere Strecke zu treffen.<br><br>Recht spontan entschied ich mich hierbei \u00fcber die Hohe Stra\u00dfe nach Lichtenhain und weiter ins Sebnitztal zu fahren. Ab dem Bahnhof Ulbersdorf folgte ich einige Zeit lang der Sebnitz auf einem recht anspruchsvollen Trail. Da der Trail immer anspruchsvoller wurde, entschied ich mich \u00fcber Lohsdorf, den Gickelsberg und Go\u00dfdorf zur Kohlm\u00fchle zu fahren.<br><br>Von der Kohlm\u00fchle folgte nochmals ein anstrengender Anstieg, bevor ich mich nach Bad Schandau hinein rollen lie\u00df. Hier gab es erstmal ein leckeres St\u00fcck Kuchen und einen Capuccino. Da mittlerweile doch schon einige Kilometer und etliche H\u00f6henmeter in meinen Beinen steckten, w\u00e4hlte ich f\u00fcr den R\u00fcckweg zum Campingplatz die Stra\u00dfe durchs Kirnitzschtal. So konnte ich an der Buschm\u00fchle mich f\u00fcr den letzten Anstieg des Tages auch nochmals ordentlich st\u00e4rken.<br>Heute nun waren es 55 km im Sattel und knapp 4 Stunden reine Fahrzeit. Bei den H\u00f6henmetern \u00fcberschritt ich sogar die Grenze von 1.000 m.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">MTB Tour von Hinterhermsdorf \u00fcber die Balzh\u00fctte in die Felsenwelt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Morgen hielt das sch\u00f6ne Wetter an und die Beine f\u00fchlten sich auch noch recht brauchbar an. Also sollte es heute ein weiteres Mal auf eine nette MTB Tour gehen. Dieses Mal im s\u00fcdlichen Bogen durch Tschechien wieder bis nach Bad Schandau.<br><br>Von Hinterhermsdorf ging es hinab zur Kirnitzsch nach Zadni Doubice in Tschechien. Ab nun immer sch\u00f6nen breiten Waldwegen ging es zun\u00e4chst auf dem 30311 bis kurz vor Doubice. Von hier folgte ich dem 3076 bis zur Balzh\u00fctte, wo ich einen ersten Stopp einlegte. Erst vor kurzem waren hier 2 Geb\u00e4ude abgebrannt. Das Gel\u00e4nde sieht derzeit wirklich traurig aus.<br><br>Von hier geht es erstmal ein langes St\u00fcck entspannt auf dem Weg 3029 nach Vysoka Lipa und weiter auf dem 21 nach Hrensko. Nach der grenz\u00fcberfahrt folge ich dem Elberadweg bis nach Bad Schandau. Auf Grund der heutigen Temperaturen g\u00f6nne ich mir als Zwischensnack einen leckeren Erdbeereisbecher.<br><br>Mein weiterer Weg f\u00fchrt mich ein St\u00fcck den Elberadweg zur\u00fcck und die Stra\u00dfe durch den Zahnsgrund nach Ostrau hinauf. Kurz hinter der Schrammsteinbaude geht es auf dem Wenzelweg wieder in die Felsenwelt. \u00dcber den Zeughausweg und die Zeughausstra\u00dfe erreiche ich nach etlichen weiteren H\u00f6henmetern das Zeughaus. \u00dcber den Saupsdorfer Weg erreiche ich die Kirnitzsch bei der Throwalder Br\u00fccke. F\u00fcr den Aufstieg zur\u00fcck zum Campingplatz entschied ich mich dem Weg entlang des Hinterhermsdorfer Dorfbaches zu folgen. Die heutige Tour ging \u00fcber fast 63 km bei einer reinen Fahrzeit von 4 \u00bc Stunden. Die 1.000 H\u00f6henmeter-Marke wurde auch heute wieder erfolgreich erreicht.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Stiegen-Tour<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am vorletzten Urlaubstag sollte es \u00fcber einige Stiegen durch die Felsen der Schramm- und Affensteine gehen. Als Startpunkt w\u00e4hlte ich den Beuthenfall. Als erste Stiege hatte ich mir die Zwillingsstiege ausgesucht. W\u00e4hrend am unteren Teil der H\u00e4ntzschelstiege bereits gr\u00f6\u00dferer Andrang herrschte, konnte ich die Zwillingsstiege ganz entspannt und v\u00f6llig ungest\u00f6rt begehen.<br><br>Auf der Affensteinpromenade angekommen, ging es nun weiter zur H\u00e4ntzschelstiege. Bevor ich mich jedoch an die Besteigung des oberen Teils machte, ging es die Stiege ein kleines St\u00fcck abw\u00e4rts zu einem der wohl ber\u00fchmtesten B\u00e4ume der S\u00e4chsischen Schweiz. Hier genoss ich eine Zeitlang den Ausblick.<br><br>Als n\u00e4chstes ging es \u00fcber den oberen Teil der H\u00e4ntzschelstiege an den Aufstieg auf das Lange Horn. An dieser Stiege herrschte recht gro\u00dfer Andrang und nach dazu beging ein Paar dies im Abstieg. Hierdurch musste ich selbst wieder ein Teil abstiegen, um die beiden passieren zu lassen. Die Stiege bereitete mir keine M\u00fche und auch mit den recht luftigen Passagen kam ich gut zu recht. Wer sich hier aber nicht ganz so wohl f\u00fchlt, kann ein Klettersteigset verwenden.<br>Oben angekommen wurde erneut bei gutem Wetter die Aussicht genossen bevor es in Richtung des Schmilkaer Kessels ging.<br><br>Bevor es jedoch \u00fcber die Heilige Stiege hinab ging, startete ich einen erneuten Versuch die Bussardboofe endlich zu entdecken. In den Vorjahren ist mir dies bisher nicht gelungen. Heute nun hatte ich endlich Erfolg und konnte vor der Boofe die Aussicht in den Schmilkaer Kessel genie\u00dfen. Ein sch\u00f6ner Ort um sicherlich in der Nebensaison hier auch einmal in Zukunft zu \u00fcbernachten. Aber es sollten nun noch weitere Stiegen folgen.<br><br>\u00dcber die Heilige Stiege ging es auf den Unteren Terrassenweg. Diesem folgte ich nun bis zum Einstieg in die R\u00fcbezahlstiege. Dies sollte nun die 3. Steige des heutigen Tages werden. Auch hier konnte ich den Aufstieg recht problemlos meistern. Oben angekommen ging es nicht gleich auf den Hauptweg sondern vorerst zu zwei weiteren Aussichtspunkten. Auch hier konnte ich ungest\u00f6rt die Aussicht genie\u00dfen und mich etwas entspannen.<br><br>Als Zugang zur letzten Stiege des heutigen Tages ging es \u00fcber den Reitsteig in Richtung Carolafelsen. Den Aussichtspunkt ersparte ich mir aber und stieg direkt durch die Wilde H\u00f6lle ab. Von hier war es nun nur noch ein entspannter Weg \u00fcber die Untere Affensteinpromenade zur\u00fcck zu meinem Ausgangspunkt am Beuthenfall. Insgesamt legte ich heute rund 15 km und etwas \u00fcber 500 H\u00f6henmeter zur\u00fcck. Eine sch\u00f6ne Tour bei tollem Wetter.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_4_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Gro\u00dfes und Kleines Pohlshorn<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Nach dem Auschecken vom Campingplatz sollte es noch eine kleine Tour werden bevor ich mich auf die R\u00fcckreise an die Kieler F\u00f6rde machte.<br><br>F\u00fcr diese letzte Tour w\u00e4hlte ich die beiden Poolsh\u00f6rner aus. Mein Auto parkte ich in H\u00f6he der R\u00f6lligm\u00fchle und stieg \u00fcber die Brettm\u00fchlschl\u00fcchte zum oberen Hirschewaldweg auf. Von hier ging es recht eben bis zum Gro\u00dfen Poolshorn. Von dem Aussichtspunkt bot sich ein sch\u00f6ner Blick in die hintere S\u00e4chsische Schweiz. Auf dem R\u00fcckweg bestieg ich noch das etwas abseits gelegene Kleine Poolshorn. Die gesamte Tour betrug dieses Mal lediglich 5,5 km und ich brauchte etwas \u00fcber 1 Stunde reine Gehzeit.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_5_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wanderung im Gro\u00dfen Zschand Am Samstagmorgen machte ich mich von der Kieler F\u00f6rde auf den Weg in die S\u00e4chsische Schweiz. Nach gut 6 Stunden war ich angekommen und wollte auch gleich mit einer ersten Wanderung starten. Hierf\u00fcr hatte ich mir das Gebiet Gro\u00dfer Zschand ausgesucht. 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