{"id":1769,"date":"2024-10-12T09:59:28","date_gmt":"2024-10-12T07:59:28","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/?page_id=1769"},"modified":"2026-06-09T17:25:27","modified_gmt":"2026-06-09T15:25:27","slug":"hohe-tatra-2020","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/index.php\/reisen\/hohe-tatra-2020\/","title":{"rendered":"Hohe Tatra 2020"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\" id=\"schneekoppe\">Schneekoppe \/ Sn\u011b\u017eka \/ \u015anie\u017cka (CZ)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">In 2020 sollte trotz der aktuellen Umst\u00e4nde noch eine richtige Bergtour her. Zwischenzeitlich hatte ich als Ziel Schweden ins Auge gefasst. Allerdings lie\u00dfen die aktuelle Entwicklung bei der R\u00fcckreise nach Deutschland die Wahrscheinlichkeit einer Quarant\u00e4ne aufkommen. So kam es, dass ein Ziel seit langer Zeit in den Fokus r\u00fcckte, die Hohe Tatra. Viel hatte ich von diesem \u201ekleinen\u201c Hochgebirge geh\u00f6rt und so brach ich in der Nacht von Freitag auf Samstag auf nach Polen.<br><br>Mein erstes Ziel sollte das Riesengebirge werden und es stand die Besteigung der Schneekoppe auf dem Ziel. Beim Startpunkt fiel meine Entscheidung auf Karpac auf polnischer Seite. Ich fuhr im Ort bis zur Talstation des Sesselliftes und machte mich auf die Suche nach einem Parkplatz. An einem sonnigen Samstag am sp\u00e4ten Vormittag fand ich eine M\u00f6glichkeit f\u00fcr 20 Zloty bzw. 5 EUR ein St\u00fcck entfernt.<br><br>Ich wollte nicht denselben Weg f\u00fcr den Auf- und Abstieg gehen und entschied mich f\u00fcr eine Art Rundweg. Kurz vor dem Wasserfall der Lomnica bog ich auf den Weg mit der gr\u00fcnen Markierung ein. Bis zum Gipfel sollte der Weg nun fast komplett gepflastert sein. Zar nicht nach meinem Geschmack, aber auch nicht wirklich zu \u00e4ndern. Auf diesem Weg kann man mittels QR Code die Eintrittskarte zum Nationalpark eigentlich online kaufen. Ich habe es jedoch nicht hinbekommen und bin an der Registrierung gescheitert. Kurz unterhalb von Polana bog ich dann auf den blauen Weg ein.<br><br>In Polana kann man die Eintrittskarte dann aber auch noch ganz manuell kaufen. Ich folgte nun immer weiter der blauen Markierung und kam als n\u00e4chstes an den sch\u00f6n gelegenen See Maly Staw. Da an diesem Tag aber extrem viele Leute unterwegs waren ging ich bis zur H\u00fctte Samotnia. Wie auch an den beiden vorherigen Punkte konnte man auch hier frisch gegrilltes, Getr\u00e4nke oder andere Sachen kaufen. Ich entschied mich mein eigenes Essen etwas abseits zu mir zu nehmen.<br><br>Frisch gest\u00e4rkt ging es weiter zur H\u00fctte Dom Slaski. Von hier entschied ich mich f\u00fcr den etwas K\u00fcrzeren, nicht gepflasterten, aber auch steileren Weg zum Gipfel. Ein \u00dcberholen war auf dem Weg so gut wie ausgeschlossen und so reihte ich mich in die Masse an Menschen ein.<br><br>Auf dem Gipfel herrschte ein etwas k\u00fchler Wind, aber ich wurde mit einer gro\u00dfartigen Aussicht und strahlendem Sonnenschein belohnt. Insgesamt betrug die Strecke bis zum Gipfel 10.5 km und ich brauchte hierf\u00fcr 3 \u00bc Stunden bei sehr gem\u00fctlichem Tempo.<br><br>Nach dem ich mich auf dem Gipfel eine Weile ausgeruht und gest\u00e4rkt hatte, ging es an den Abstieg. Hierf\u00fcr w\u00e4hlte ich nun den bequemen, und etwas l\u00e4ngeren Weg bis zum Dom Slaski. Von hier w\u00e4hlte ich nun die schwarz markierte Route \u00fcber die Bergstation des Sesselliftes und dann deutlich steiler zur\u00fcck nach Karpac. Diese Route hatte nur 7,5 km und ich brauchte keine 2 Stunden, um zur\u00fcck am Auto anzukommen.<br><br>Eigentlich war es eine recht sch\u00f6ne Bergtour. Zwar sehr \u00fcberlaufen und die Wege f\u00fcr meinen Geschmack etwas zu bequem aber eine tolle Landschaft und es boten sich viele sch\u00f6ne Ausblicke bei bestem Wetter.<br><br>Auf meinem weiteren Weg in Richtung Hohe Tatra folgte ich ein St\u00fcck meinem Bauchgef\u00fchl und landete an einem netten See zum \u00dcbernachten. Wenn das mal kein perfekter Einstieg in eine tolle Tour ist.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\" id=\"rysy\">Rysy \/ Wierzcho\u0142ek p\u00f3\u0142nocno-zachodni (PL)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Schon seit langer Zeit stand die Hohe Tatra auf der Liste meiner Ziele. Aber in den letzten Jahren gab es immer wieder andere reizvolle Ziele. Nun sollte es jedoch endlich soweit sein und ein Besuch der Hohen Tatra stand an. Von vielen wurde mir von diesem kleinsten Hochgebirge der Welt vorgeschw\u00e4rmt. Nun wollte ich schauen, was dran ist an den gro\u00dfartigen Berichten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Als Ausgangspunkt f\u00fcr meine anstehenden Bergtouren hatte ich mich f\u00fcr die Slowakei entschieden. Am Sonntag schaute ich mir schon mal meinen Ausgangspunkt f\u00fcr den Rysy an, es herrschte enormer Andrang.<br><br>So zog ich mich vorerst aus der Bergwelt zur\u00fcck und suchte mir ein Nachtlager nahe der Ortschaft Nov\u00e1 Lesn\u00e1 im Tal. Hier war es deutlich entspannter und es bot sich bei Temperaturen um die 25\u00b0 ein toller Blick auf die Bergwelt.<br><br>Am n\u00e4chsten Morgen machte ich mich recht fr\u00fch mit dem Auto auf zum Bahnhof nach Popradsk\u00e9 pleso. F\u00fcr 6 EUR konnte ich meinen Wagen den Tag \u00fcber abstellen. Um 7:30 Uhr ging es dann los zu meiner ersten Bergtour in der Hohen Tatra. Hierf\u00fcr hatte ich mir den knapp 2.500 m hohen Rysy mit seinen 3 Gipfeln ausgesucht. Er ist nicht nur der h\u00f6chste Berg der Hohen Tatra auf den ein markierter Wanderweg f\u00fchrt, sondern zugleich auch der h\u00f6chste Gipfel Polens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Die erste Stunde ging es auf der Asphaltstra\u00dfe zum Popradsk\u00e9 pleso auf 1.500 m H\u00f6he. Mein Weg f\u00fchrte mich noch ein St\u00fcck weiter in das Tal Mengusovsk\u00e1 dolina. Bis zum n\u00e4chsten Abzweig folgte ich seit dem Start der Markierung blauer Strich. Nach knapp 20 min erreichte die Abzweigung in Richtung Rysy und wechselte nun auf die Markierung roter Strich. Hier konnte, wer wollte, Ware f\u00fcr die H\u00fctte unterhalb des Rysy schultern. Eigentlich sollte man hier w\u00e4hlen k\u00f6nnen zwischen \u201eleichten\u201c Sachen wie z. Bsp. einen Sack Kartoffeln (5-10 kg) oder ganze Gestelle mit Waren wie z. Bsp. Getr\u00e4nkef\u00e4ssern. Ich war zu fr\u00fch dran und das Warenlager bei meinem Aufstieg noch leer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Allm\u00e4hlich wurde der Weg steiler aber die Aussicht auch immer sch\u00f6ner. Es ging als n\u00e4chstes auf einer Holzbr\u00fccke \u00fcber den Zab\u00ed potok Fluss. In Serpentinen ging es dann hinauf bis zum sch\u00f6n gelegenen See Zabie ples\u00e1. Hier bot sich erstmals ein Blick auf den Rysy Gipfel. Ich g\u00f6nnte mir an diesem sch\u00f6nen Ort eine kurze Pause. Nach der Querung eines kleineren Schneefeldes war bald der Einstieg in die Kletterpassage erreicht. Es ging nun mittels Leitern und Stufen das n\u00e4chste St\u00fcck aufw\u00e4rts. Auf Grund der gro\u00dfen Menge an Wanderern nutzte ich jedoch nur die erste Leiter und folgte dem alternativen Seil etwas unterhalb der Steighilfen. Ich fand dies entspannter als an jeder Treppe anzustehen.<br><br>Auf dem weiteren Weg galt es noch ein steileres Schneefeld zu queren. Hier war zum Gl\u00fcck ein Seil vorhanden, welches die Begehung bei den recht warmen Temperaturen deutlich vereinfachte.<br><br>Kurz darauf war dann auch die H\u00fctte unterhalb des Rysy auf 2.250 m H\u00f6he erreicht. Hier machte ich nun eine etwas l\u00e4ngste Rast und st\u00e4rkte mich. Ein Abstecher zum ber\u00fchmten WC mit dem wohl tollsten Ausblick durfte nicht fehlen. Die Aussicht ist spektakul\u00e4r, allerdings sollte man keine allzu empfindliche Nase haben.<br><br>Frisch gest\u00e4rkt machte ich mich nun an den finalen Gipfelaufstieg. Leider war der Gipfelblick ab dem Sattel zwischen Rysy und Vysok\u00e1 durch Wolken versperrt. So ging es mit recht wenige Aussicht \u00fcber Ger\u00f6ll bis hinauf zum Gipfelbereich. Von der H\u00fctte brauchte ich bis hierher keine ganze Stunde. Ich entschied mich als erstes f\u00fcr die Besteigung des h\u00f6chsten Gipfels des Rysy, dem mit 2.503 m komplett in der Slowakei gelegenen. Hier war nicht ganz so viel Andrang wie auf dem 2.499,6 m hohen NW-Gipfel, dem h\u00f6chsten Berg Polens. Nach dem ich die Aussicht genossen hatte, machte ich mich nun auf den kurzen Weg zum Nachbargipfel. Nach etwas anstehen konnte ich mich auch auf dem Gipfel-Grenz-Stein fotografieren lassen. Ich suchte mir etwas abseits es Trubels ein ruhiges Pl\u00e4tzchen und genoss die nun gute Aussicht und die Sonne. Bis zum Gipfel war ich etwas \u00fcber 11 km unterwegs und brauchte entspannte 4 \u00be Stunden, inkl. der ein oder anderen Pause.<br><br>Zur\u00fcck an der H\u00fctte g\u00f6nnte ich mir zur Belohnung eine sch\u00f6ne kalte Kofola, eine tschechische Cola. Zur\u00fcck zu meinem Auto ging es dann recht pausenlos. Einzig das nun knapp unter der H\u00fctte gut angetaute Schneefeld erforderte etwas Aufmerksamkeit, ansonsten verging die Strecke entspannt und nach 3 \u00bc Stunden war ich wieder zur\u00fcck am Parkplatz.<br><br>Die Tour zum Rysy ist landschaftlich wirklich eine sch\u00f6ne Tour. Die technischen Anspr\u00fcche halten sich in Grenzen. Allerdings sind fast 1.200 H\u00f6henmeter zu bew\u00e4ltigen und die Strecke betr\u00e4gt 22 km. Ich empfand es recht entspannt, auch wenn es von den Temperaturen schon recht schwei\u00dftreibend war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am sp\u00e4ten Nachmittag machte ich mich wieder auf, um in der N\u00e4he von Nov\u00e1 Lens\u00e1 mein Nachtlager aufzuschlagen. Hier gab es auch einen kleinen Fluss der eine willkommene Abk\u00fchlung bot.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Kleine Auszeit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Als n\u00e4chstes Ziel sollte es auf die 2.654 m hohe Gerlachspitze (Gerlachovsk\u00fd st\u00edt) gehen, den h\u00f6chsten Berg der Slowakei. Die Besteigung des Gipfels ist in der Regel nur mit einem Bergf\u00fchrer erlaubt, es gibt zwar Ausnahmen, aber die wollte ich nicht in Anspruch nehmen.<br><br>Mit dem von mir gebuchten Bergf\u00fchrer, Jan, hatte ich als Termin den Mittwoch ins Auge gefasst. Bisher war das Wetter sehr sommerlich. In der Nacht von Montag auf Dienstag fiel jedoch ab 2.000 m H\u00f6he Neuschnee. Auf der Gerlachspitze ca. 5 cm. Zudem war f\u00fcr den Gipfel in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch Temperaturen von bis zu -7\u00b0 vorhergesagt. Somit w\u00fcrde am Mittwoch am Gipfel wahrscheinlich der Neuschnee zu Eis gefroren sein. Aus diesem Grund verschoben wir den Termin f\u00fcr den Aufstieg auf Donnerstag.<br><br>Den Dienstag entspannte ich und machte bis auf ein paar kleine Wanderungen nicht wirklich viel, von lesen und die ersten Berichte f\u00fcr die Website schreiben, mal abgesehen.<br><br>In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde es dann tats\u00e4chlich seit l\u00e4ngerem mal wieder richtig frisch in der Nacht. Am Morgen zeigte das Thermometer aber immerhin 2 Grad (+). Eine gute Gelegenheit mal wieder die Standheizung anzuwerfen.<br><br>Am Mittwoch unternahm ich einen Ausflug zur Zipser Burg (Spi\u0161sk\u00fd Hrad). Die Burg thront auf einem Berg hoch \u00fcber der Ortschaft Spi\u0161sk\u00e9 Podhradie und umfasst ein Areal von 4 ha. Beim Erkunden der Burg boten sich so immer wieder sch\u00f6ne Aussichten in die Umgebung.<br><br>Den Nachmittag verbrachte ich dann mit bummeln durch das Zentrum von Poprad (dts: Deutschendorf). Am fr\u00fchen Abend ging es dann wieder in die Hohe Tatra, wo ich eine weitere Nacht verbrachte.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\" id=\"gerlachspitze\">Gerlachspitze \/ Gerlachovsk\u00fd \u0161t\u00edt (SK)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Mit dem von mir gebuchten Bergf\u00fchrer Jan verabredete ich mich dann f\u00fcr 5:00 Uhr in Tatransk\u00e1 Polianka an der Zufahrtsstra\u00dfe zum Hotel Schlesisches Haus (Sliezsky dom). Jan hatte eine Ausnahmegenehmigung besorgt und so konnten wir mit meinem Auto direkt bis zum Velick\u00e9 pleso auf 1.670 m H\u00f6he fahren. Hier packten wir die ben\u00f6tigte Ausr\u00fcstung zusammen. Neben Helm und Klettergurt packten wir auch die Steigeisen und den Eispickel ein. Was genau auf uns auf Grund der Witterung zukommen w\u00fcrde, wussten wir ja nicht wirklich. Ein letzter Blick in die aktuellen Wetterdaten sah leider nicht allzu vielversprechend aus. Aus diesem Grund entschieden wir uns f\u00fcr den Hin- und R\u00fcckweg \u00fcber den zwar l\u00e4ngeren, aber einfacheren westlichen Weg in der Rinne entlang.<br><br>Um kurz vor 6 Uhr machten wir uns dann auf den Weg. Die erste Stunde ging es auf der Tatra Magistrale (Tatransk\u00e1 magistr\u00e1la) bis zum See Baltizosk\u00e9 pleso. Bis hierin begegnete uns nur ein Paar, welches am See \u00fcbernachtet hatte und nun durchn\u00e4sst und durchgefroren auf dem R\u00fcckweg war. Leider war die Sicht noch sehr bescheiden und wir wanderten fast die ganze Zeit im Nebel.<br><br>Der von mir gebuchte Bergf\u00fchrer J\u00e1n Peto, war viele Jahrzehnte in der Bergwacht aktiv, ist nun im Ruhestand und nur noch als Bergf\u00fchrer unterwegs. Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist er in den Bergen unterwegs. Er sprach sehr gut deutsch und so gab es auf der Tour viel zu erz\u00e4hlen.<br><br>Am See angekommen, verlie\u00dfen wir den markierten Pfad und liefen am \u00f6stlichen Seeufer einen erkennbaren Pfad entlang hinein ins Tal Batizovsk\u00e1 dolina. Nun riss der Himmel auch auf und die Sonne kam heraus. Nach einer weiteren knappen \u00bd Stunden machten wir eine erste Pause. Hier legten wir nun auch die Klettergurte an und setzten die Helme auf.<br><br>Als erstes galt es ein Schneefeld zu \u00fcberqueren. Der Schnee war sehr hart gefroren aber mittels Eispickel war guter Halt geboten. An der Felswand angekommen begann nun die Kletterei. Auf dem Weg zum Gipfel sind reichlich Tritte und Sicherungspunkte vorhanden. Fr\u00fcher war dies ein markierter Klettersteig. Allerdings kam es auf der Route zu vielen Unf\u00e4llen, so dass der Klettersteig zur\u00fcck gebaut wurde und die strengen Regeln zur Besteigung aufgestellt wurden. So darf man in der Regel die Gerlachspitze nur in Begleitung eines Bergf\u00fchrers besteigen. Ausgenommen davon sind nur Mitglieder eines Alpenvereines mit entsprechender Tourenhistorie.<br><br>Der Aufstieg durch Batizovsk\u00e1 pr\u00f3ba und die Batizovsk\u00fd Rinne machte mir keine allzu gro\u00dfe M\u00fche. Die Kletterei ging mir gut \u201evon der Hand\u201c. An den zu passierenden recht steilen Schneefeldern war es aber nicht verkehrt, von Jan gesichert zu sein. Gut auch jemanden dabei zu haben, der den genauen Routenverlauf kennt. Es gibt an der ein oder anderen Stelle durchaus die M\u00f6glichkeit in die falsche Rinne abzubiegen.<br><br>Wir kommen kurz vor 10:00 Uhr genau unter dem Gipfelkreuz des Gerlachs raus. Die Aussicht ist beeindruckend. W\u00e4hrend das Tal nun unterhalb der Wolken liegt, stehen wir am Gipfelkreuz in der Sonne. Immer wieder bieten Wolkenl\u00fccken auch Ausblicke auf die Berge in der Umgebung. So wird auch ein kurzer Ausblick auf die Lomnitzer Spitze (Lomnick\u00fd \u0161t\u00edt) m\u00f6glich.<br>Insgesamt trafen wir im Gipfelbereich nur auf 4 weitere Seilschaften.<br><br>F\u00fcr den Abstieg w\u00e4hlten wir die identische Route. Allerdings nutzten wir im oberen Teil die \u00f6stlichere Po\u010d\u00favaj Rinne und ersparten uns so die Schneefelder.<br><br>Nach der Querung des letzten Schneefeldes legten wir dann Helme und Gurte wieder ab und nahmen den letzten Teil der Route nach einer kurzen Pause in Angriff. Von der Tatransk\u00e1 magistr\u00e1la boten sich nun tolle Ausblicke in die nahe und ferne Bergwelt wie zum Beispiel die Nieder Tatra oder das Slowakische Paradis. Jan konnte mir viele Gipfel erkl\u00e4ren und gab mir auch noch eine Exkursion in die Flora der Hohen Tatra.<br><br>Gegen 14:00 Uhr waren wir wieder am Schlesischen Haus (Sliezsky dom) angekommen. Hier kehrten wir noch ein und st\u00e4rkten uns von unserer tollen Tour. Im Anschluss fuhren wir dann zur\u00fcck nach Tatransk\u00e1 Polianka wo sich unsere Wege trennten.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schneekoppe \/ Sn\u011b\u017eka \/ \u015anie\u017cka (CZ) In 2020 sollte trotz der aktuellen Umst\u00e4nde noch eine richtige Bergtour her. Zwischenzeitlich hatte ich als Ziel Schweden ins Auge gefasst. Allerdings lie\u00dfen die aktuelle Entwicklung bei der R\u00fcckreise nach Deutschland die Wahrscheinlichkeit einer Quarant\u00e4ne aufkommen. 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