{"id":1300,"date":"2024-10-11T12:24:11","date_gmt":"2024-10-11T10:24:11","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/?page_id=1300"},"modified":"2026-06-09T18:05:37","modified_gmt":"2026-06-09T16:05:37","slug":"schweden-2023","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/index.php\/reisen\/schweden-2023\/","title":{"rendered":"Schweden 2023"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Auf in den Norden<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading has-small-font-size\">F\u00fcr die Anreise zum O Ringen habe ich mir einige Tage Zeit genommen. So konnte ich entspannt gen Norden reisen und immer wieder einen Abstecher in die schwedische Wildnis unternehmen. So legte ich am See Bolmen, unweit der Stadt Ljungby, einen 2-t\u00e4gigen Stopp ein. Neben Ausspannen schn\u00fcrte ich auch die Laufschuhe und drehte eine sch\u00f6ne Runde durch die angrenzenden W\u00e4lder. Auf dieser Runde konnte ich auch endlich mal wieder einen Elch in der freien Wildbahn treffen. Nach dem Lauf ging es in die Fluten des recht st\u00fcrmischen Sees. Eine sch\u00f6ne Erfrischung.<br><br>Weiter ging es dann zum Nordost Ufer des gr\u00f6\u00dften Sees Schwedens, dem V\u00e4nernsee. Hier besuchte ich in Hj\u00e4lmarsn\u00e4s die Picasso Statue.<\/h1>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading has-small-font-size\">Einen Gro\u00dfteil der Anreise absolvierte ich auf der E 45. Allerdings nutzte ich auch immer wieder kleinere Seitenstra\u00dfe. So fand ich durch Zufall die alte Fl\u00f6\u00dfersiedlung Handsj\u00f6forsen und ging auf Entdeckungstour.<\/h1>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Kurzer Abstecher nach Norwegen<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading has-small-font-size\">Nach einer Woche <a href=\"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/index.php\/orientierungslauf\/o-ringen-2023\/\" data-type=\"page\" data-id=\"702\">O Ringen<\/a> in der Region \u00c5re, war mein n\u00e4chstes Ziel der hohe Norden Schwedens. Ich wollte einen neuen Versuch zur Besteigung des Nordtoppen des Kebnekaise starten. Im letzten Jahr musste ich leider auf dem S\u00fcdgipfel, dem Sydtoppen, abbrechen. Ich hoffte in diesem Jahr auf mehr Gl\u00fcck und Erfolg.<br><br>Da ich mich bereits bei der Anreise nach \u00c5re getreu dem Motto \u201eDer Weg ist das Ziel\u201c durch Schweden treiben lie\u00df, ging es so nun auch genau so weiter.<br><br>Nahe der Grenze zu Norwegen verlie\u00df ich die Hauptstra\u00dfe und schaute mir den Ans\u00e4tt\u00e5ns Canyon, nahe H\u00e4ggsj\u00f6vik an. Um etwas an Kilometer zu sparen, ging es im Anschluss ein kurzes St\u00fcck durch Norwegen.<\/h1>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading has-small-font-size\">Zur\u00fcck in Schweden besuchte ich einen weiteren Wasserfall. Der H\u00e4llings\u00e5fallet war schon deutlich touristischer und entsprechend recht gut besucht. Der Fluss Lilla H\u00e4llings\u00e5n st\u00fcrzt hier 43 m die Bergwand hinunter und wirbelt im Anschluss durch einen 800 m langen und 15 m \u2013 60 m breiten Canyon. \u00dcber Holzstege ging es immer wieder zu sch\u00f6nen Aussichten auf den Wasserfall sowie der Schlucht.<\/h1>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Vildmarksv\u00e4gen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Im Anschluss ging es nun f\u00fcr mich auf den Vildmarksv\u00e4gen. Hierbei handelt es sich um Schwedens h\u00f6chstgelegenste Asphaltstra\u00dfe. Die rund 500 km lange Stra\u00dfe verl\u00e4uft von Str\u00f6msund im n\u00f6rdlichen J\u00e4mtland \u00fcber G\u00e4ddede nach Vilhelmina im s\u00fcdlichen Lappland und m\u00fcndet bei Dorotea in die E 45.<br><br>Allerdings war es nun auf Grund der etwas st\u00e4rker besuchten bzw. befahrenen Stra\u00dfe schwieriger einen ruhigen und einsamen \u00dcbernachtungsplatz zu finden. Aber an einem See hatte ich dann wieder Erfolg und konnte direkt am See stehen. Abends konnte ich den Sonnenuntergang \u00fcber dem See genie\u00dfen. Am n\u00e4chsten Morgen ging es dann direkt aus dem Bett in den noch im Nebel liegenden See zum Schwimmen.<br><br>Vorbei an weiteren Wasserf\u00e4llen ging es nun in die Einsamkeit und die Weite Lapplands. Die Landschaft war mittlerweile genau nach meinem Geschmack. Kurz vor dem mit 876 m h\u00f6chsten Punkt der Stra\u00dfe traf ich einen Radtouristen aus Deutschland. Wir plauderten eine ganze Weile, bevor sich ein jeder wieder auf den weiteren Weg machte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am sch\u00f6nsten von all den vielen Wasserfallen gefiel mir der Trappstegsforsen, was \u00fcbersetzt Treppenstufenwasserfall bedeutet. Hier f\u00e4llt der Fluss L\u00e5ngselforsen auf seiner gesamten Breite \u00fcber unz\u00e4hlige Stufen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Reise in die Vergangenheit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">In Sorsele besuchte ich ein im ehemaligen Bahnhofsgeb\u00e4ude untergebrachtes Museum. Hier konnte man sehr viel interessantes zur Inlandsbanen erfahren. Und noch dazu gab es ein Caf\u00e9 mit leckerem Kuchen und Geb\u00e4ck. Genau richtig f\u00fcr eine schwedische Fika, die ber\u00fchmte Kaffeepause. Und kurz vor dem \u00dcberqueren des Polarkreises traf ich dann auch auf die ersten Rentiere, sowohl am Stra\u00dfenrand als auch mitten auf der Fahrbahn. Nun war ich in Schwedisch Lappland angekommen.<br><br>F\u00fcr die kommende Nacht hatte ich mir den Gipfel des Berges Dundret ausgesucht. Auf dem 821 m hohen, s\u00fcdlich der Stadt G\u00e4llivare gelegenen Gipfel, hatte ich damals mit meinem Honker die Mitternachtssonne erleben k\u00f6nnen. Daf\u00fcr war ich nun, 12 Jahre sp\u00e4ter, zu sp\u00e4t im Jahr unterwegs. Aber die Aussicht war genauso sch\u00f6n wie damals. Und auch ohne Gel\u00e4ndewagen konnte ich \u00fcber eine holprige Piste meinen damaligen \u00dcbernachtungsplatz gut erreichen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\" id=\"Kebnekaise2023\">Kebnekaise &#8211; ein neuer Versuch<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Durch die letzten Tage war ich nun ausgeruht genug, um mich auf ein neues Abenteuer zu begeben.<br><br>Ziel meiner Reise in den hohen Norden war ein erneuter Versuch den Nordgipfel des Kebnekaise, dem h\u00f6chsten Berg Schwedens, zu besteigen. Bereits 2011 startete ich einen ersten Versuch. Diesen musste ich aber nach am Starttag abbrechen, da ich mir Blasen gelaufen hatte. Im letzten Jahr (2022) war das Wetter nicht ideal, so dass ich auf dem S\u00fcdgipfel aufgeben musste. Es gab starke Sturmb\u00f6en, die ein Begehen des Grates zum Nordgipfel unm\u00f6glich machten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">In diesem Jahr hoffte ich auf mehr Gl\u00fcck. Allerdings versprach ein Blick auf den Wetterbericht lie\u00df aber erneut Spannung aufkommen. Am besten sah noch der morgige Dienstag aus, bevor viel und tagelang anhaltender Regen einsetzen sollte.<br><br>Also ging es vom Dundret direkt nach Nikkaluotka. Hier packte ich die n\u00f6tige Ausr\u00fcstung f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage zusammen und begab mich auf bekannte Wege. Anders als im letzten Jahr, entschied ich mich bereits auf dem Hinweg f\u00fcr die F\u00e4hre und konnte so knapp 5 km sparen. Allerdings f\u00fcr einen stolzen Preis von 450 SEK, umgerechnet ca. 40 EUR. Bereits auf dem Boot begann es leicht zu regnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Wie bereits im letzten Jahr, schlug ich mein Zelt knapp 1 km hinter der Kebnekaise Fj\u00e4ll Station auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Kurz vor der Abreise bin ich noch von meinem altbew\u00e4hrten und Regen- und Sturmerprobten MSR Hubba HP 1 Personenzelt auf das MSR Freelite 2 gewechselt. Bei gleichem Gewicht, inkl. Unterlage und Heringen lediglich knapp 1.300 g, habe ich nun im Innenraum doppelt so viel Platz und ein Zelt was auch f\u00fcr 2 Personen geeignet ist. Der Probeaufbau im heimischen Wohnzimmer gelang recht problemlos. Allerdings ist dies etwas anderes als unter freiem Himmel bei Wind und Regen. Zwar konnte ich das Zelt recht gut aufbauen, allerdings schaffte ich es nicht, den Innenraum komplett trocken zu halten. Das war kein perfekter Start der Tour.<br><br>Nach einem Abendmahl im Zelt ging es bereits am fr\u00fchen Abend in den Schlafsack.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Morgen hatte ich mir den Wecker auf kurz vor 5 Uhr gestellt. Ich f\u00fchlte mich jedoch ziemlich kaputt und \u00fcberlegte bereits jetzt, ob ich mich wirklich auf die Tour begeben sollte. Zum Gro\u00dfteil lag es wahrscheinlich an der K\u00e4lte und dem aber rasch abklingenden Regen. Geschlafen hatte ich ganz gut. Hatte ich hier evtl. schon eine Vorahnung was mich heute erwarten sollte? Ich fr\u00fchst\u00fcckte und machte mich dann doch gegen 5:30 Uhr auf den Weg. Genau wie im letzten Jahr w\u00e4hlte ich f\u00fcr den Aufstieg den \u00d6stra Leden, welcher \u00fcber den Gletscher und einen kurzen und recht einfachen Klettersteig f\u00fchrt. Bis zur Querung des Baches im Aufstieg lief es noch recht gut. Auch war es trocken und man konnte noch viel von der Landschaft sehen. Nach der Querung des Baches ging es weiter steil bergauf. Hier hatte ich bereits ganz sch\u00f6n mit meiner Kondition zu k\u00e4mpfen und musste immer wieder Pausen einlegen. Eigentlich f\u00fchlte ich mich in den letzten Monaten sehr fit. So wirklich konnte ich die jetzige Kondition nicht einordnen. Ich k\u00e4mpfte mich bis zum Rand des Bj\u00f6rlings Gletscher (Bj\u00f6rling glaci\u00e4r) auf ca. 1.560 m H\u00f6he, machte eine l\u00e4ngere Pause und montierte die Steigeisen. Auch wenn man die Steigeisen zu Beginn eigentlich noch nicht ben\u00f6tigt, fand ich es gerade zum Ende des Gletschers hin, wo es deutlich steiler wurde, sehr angenehm. Allerdings waren an dieser Stelle aktuell auch 2 Fixseile vorhanden. Hierdurch war zum einen der Abstieg vom Gletscher entspannter zu begehen, zum anderen konnte man den Einstieg in den Klettersteig nicht verfehlen.<br><br>Der sich nun anschlie\u00dfende Klettersteig war, wie bereits im letzten Jahr, f\u00fcr mich gut zu begehen. Der Fels war griffig und fest und die Stahlseile machten ein Versteigen eigentlich unm\u00f6glich. Nach dem Klettersteig war es nur ein kurzes St\u00fcck, bis ich unweit der Gammla Stuga (Alte Schutzh\u00fctte) auf den V\u00e4stra leden traf. Etwas abseits des Weges lag dann auf knapp 2.050 m H\u00f6he die neue Schutzh\u00fctte. Diese war aber auf Grund des schlechten Wetters nur sehr schwer auszumachen. Ich orientierte mich mit meiner digitalen Karte. In der H\u00fctte kochte ich mir erstmal ein Mahl und zog mir trockene Sachen an. Der Regen war nun mittlerweile sehr unangenehm. Insgesamt brauchte ich hierher 6 Stunden. Dies war deutlich mehr als im letzten Jahr. Nach dem ich mich gest\u00e4rkt hatte, machte ich mich auf, den S\u00fcdgipfel (Sydtoppen) zu besteigen. Am Beginn des Schneefeldes zog ich mir nochmals die Steigeisen an Den Rucksack hatte ich in der H\u00fctte gelassen und hatte lediglich noch den Eispickel dabei. Da nun mittlerweile kaum noch Sicht vorhanden war, orientierte ich mich erneut digital. Vom S\u00fcdgipfel war leider absolut keine Sicht. Zudem regnete es weiterhin und es wehte, wie bereits im letzten Jahr, ein ziemlich starker und kalter Wind, der dazu noch ziemliche B\u00f6en mitbrachte. In Richtung des Nordgipfel war zwar eine Pfadspur vorhanden, aber ohne jegliche Sicht und mit B\u00f6en w\u00fcrde ich auch in diesem Jahr hier meine Tour beenden und umkehren. Es fiel mir nicht leicht, aber alles andere w\u00e4re mehr als unvern\u00fcnftig gewesen. Zu dem war ich auch bereits vom Aufstieg ziemlich platt und hatte noch einen recht langen Abstieg vor mir. So ging es f\u00fcr mich zur\u00fcck in die H\u00fctte wo ich mich nochmals st\u00e4rkte und meinen Rucksack nahm. Nun machte ich mich im Dauerregen auf dem V\u00e4stra Leden (dem westlichen Weg) zur\u00fcck zu meinem Zelt. Der Weg bestand vorerst nur aus Ger\u00f6ll, welches teilweise wackelte und noch dazu durch die N\u00e4sse teilweise sehr rutschig war. Am Gegenanstieg zum 1.700 m hohen Berg Vierranv\u00e1rri musste ich extrem k\u00e4mpfen, bevor es im Anschluss dann immer weiter abw\u00e4rts ging. F\u00fcr den R\u00fcckweg brauchte ich nicht ganz 4 Stunden. Gegen 17:00 Uhr war ich v\u00f6llig fertig und sehr durchn\u00e4sst wieder an meinem Zelt. Ich kochte mir noch eine Mahlzeit und machte es mir im Zelt gem\u00fctlich. Die Tour war f\u00fcr mich extrem hart und f\u00fchrte mich sehr stark an meine Grenzen. Ich kann nicht sagen warum, f\u00fchlte ich mich im Vorwege doch sehr fit.<br><br>Am n\u00e4chsten Morgen baute ich bereits gegen 5 Uhr mein Zelt ab. Zu diesem Zeitpunkt regnete es nicht. Aber direkt nach dem Packen und dem Fr\u00fchst\u00fccken setzte erneut Regen ein. So entschied ich mich auch heute f\u00fcr die kurze F\u00e4hrpassage. Auf dem R\u00fcckweg in die Zivilisation g\u00f6nnte ich mir noch den obligatorischen Rentierburger. Auch dieser hatte mit rund 20 EUR einen stolzen Preis, schmeckte aber erneut super.<br><br>In Nikkaluotka packte ich mein Auto f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage und sprang noch unter die hei\u00dfe Dusche. Was f\u00fcr eine Wohltat nach der ganzen N\u00e4sse und der recht frischen Temperaturen.<br><br>Nun hie\u00df es ab in den S\u00fcden. Anfangs begleitete mich der Regen noch weiter. In T\u00f6re, am n\u00f6rdlichen Ende der Ostsee traf die von mir genutzte E 10 auf die E 4. Von hier waren es nur 70 km nach Tornio, dem Grenzort zu Finnland. Die Versuchung war gro\u00df, wieder einmal nach Finnland zu reisen. Aber es siegte die Vernunft und es ging am westlichen Ufer der Ostsee, und somit auf schwedischer Seite, gen S\u00fcden.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_4_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Raus aus dem Regen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">In der N\u00e4he von Lule\u00e5 deckte ich mich in einem Supermarkt mit neuen Lebensmitteln ein und g\u00f6nnte mir in einer Pizzeria eine leckere Pizza. Ein \u00dcbernachtungsplatz direkt am See Lule\u00e4lven war schnell gefunden. Aber was hei\u00dft See, eigentlich war es eine Ostseebucht. Am n\u00e4chsten Morgen war es sogar so trocken, um meine nassen Sachen im Wind trocknen zu k\u00f6nnen. In der Zwischenzeit erkundete ich die Umgebung bei einem ausgedehnten Spaziergang. Den Mittag verbrachte ich dann in der N\u00e4he von Skelleftehamn direkt an der Ostsee. Am Abend machte ich es mir dann an einem sch\u00f6nen Sandstrand in der N\u00e4he von Nordmaling gem\u00fctlich. Bevor ich den Kocher anwarf, erkundete ich auch hier noch die Umgebung. Man konnte immer wieder auf sch\u00f6ne Felsformationen klettern. Im Anschluss ging es dann noch kurz zu einem Bad in die Ostsee, bevor ich mich im Sonnenuntergang st\u00e4rkte.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_5_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Rund um Hudiksvall<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading has-small-font-size\">Leider begleitete mich am n\u00e4chsten Tag auf meiner Fahrt erneut Regen. Aber die Landschaft der H\u00f6ga Kusten konnte ich im Herbst letzten Jahres bei strahlendem Sonnenschein auf meiner 6-t\u00e4gigen Wanderung ausgiebig genie\u00dfen. Bei Hudiksvall versprach das Wetter Besserung und so verlie\u00df ich die E4 um einfach das Hinterland auf eigene Faust zu entdecken. Neben etlichen Seen und viel Wald entdeckte ich in Moviken ein sehr interessantes Geb\u00e4ude. Es handelte sich um einen ehemaligen Hochofen, welcher nun als Museum dient.<br><br>Im Anschluss besuchte ich noch den Hafen und konnte bei einem Spaziergang hier sehr viel Kunst entdecken.<br><br>Auf der Suche nach einem \u00dcbernachtungsplatz landete ich am Nordufer des Norra Dellen. Ein glasklarer See mit einem riesigen Sandstrand. Direkt am See liegt ein Lagerplatz der aktuell von Pfadfindern besucht wurde. So gab es am Abend noch eine sch\u00f6ne Feuer-Show und viel Gesang am Lagerfeuer. Aber vorher schn\u00fcrte ich noch die Laufschuhe. Ich hatte einen Wegweiser zu einem H\u00fcttendorf namens Dyrvallen entdeckt. So ging es auf sch\u00f6nen Trails zu einem ca. 3 ha gro\u00dfem Areal mit restaurierten, alten Almh\u00fctten. Ein sch\u00f6ner Lauf von knapp 8 km L\u00e4nge.<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Tag lie\u00df ich mich noch weiter durch die sch\u00f6ne Landschaft treiben. Durch Zufall entdeckte ich in einer App, das heute ganz in der N\u00e4he ein Treffen von Geocachern stattfand. Ich entschloss mich zu einem Besuch. Es war eine kleine Runde von 5 Personen. Aber die Lokation war gut ausgesucht. Es gab leckeres Eis und lustige und interessante Gespr\u00e4che. Es war ein toller Nachmittag, sogar erneut mit Sonnenschein.<br><br>Am Abend hatte ich dann eine erneute Elchbegegnung. Dieses Mal sogar eine Elchkuh mit 2 jungen Elchen. Dies war auf dieser Tour nun schon meine zweite Begegnung mit diesen tollen Tieren. Was f\u00fcr ein entspannter Ausklang meiner Reise.<br>Mein n\u00e4chster top am V\u00e4tternsee war dann wieder verregnet. Da der Wetterbericht auch f\u00fcr die n\u00e4chsten tage weiter Regen ank\u00fcndigte und noch dazu Sturm versprach, machte ich mich dann auf die direkte R\u00fcckreise nach Kiel.<br><br>Es war eine ganz andere Reise als geplant. Ich genoss es aber sehr, mich einfach durch Schweden abseits der Hauptstra\u00dfen treiben zu lassen, die Natur und Ruhe zu genie\u00dfen und immer wieder tolle Orte zu entdecken.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_6_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf in den Norden F\u00fcr die Anreise zum O Ringen habe ich mir einige Tage Zeit genommen. So konnte ich entspannt gen Norden reisen und immer wieder einen Abstecher in die schwedische Wildnis unternehmen. So legte ich am See Bolmen, unweit der Stadt Ljungby, einen 2-t\u00e4gigen Stopp ein. 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