{"id":100,"date":"2024-09-27T18:39:22","date_gmt":"2024-09-27T16:39:22","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/?page_id=100"},"modified":"2026-06-09T18:32:12","modified_gmt":"2026-06-09T16:32:12","slug":"grossbritanien-und-irland","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/index.php\/reisen\/grossbritanien-und-irland\/","title":{"rendered":"Grossbritannien und Irland"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><\/h1>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Der Nord Westen Europas war auf meiner Europa Karte bisher noch ein wei\u00dfer Fleck. Der Wunsch auch diese Gegend einmal zu bereisen, bestand schon seit l\u00e4ngerem. Irgendwie sollte es im Jahr 2024 sein, dass auf den Sozialen Medien mir von Bekannten immer wieder Bilder von dieser Gegend pr\u00e4sentiert wurden. Auch in Gespr\u00e4chen mit Freunden ging es das ein oder andere Mal um ihre Reise in diese Region.<br><br>So fasste ich den Entschluss, mich Ende August aufzumachen. Begleitet von der Hoffnung, nicht ganz so viel Regen zu erleben, wie ich bef\u00fcrchtete.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Anreise<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am ersten Tag ging es bis in die Niederlande. Bis auf einen Stau vor dem Elbtunnel in Hamburg verlief die Fahrt sehr entspannt. Nach einem sch\u00f6nen Sonnenaufgang an der Maas, sollte es heute bereits mit der F\u00e4hre nach Dover gehen. Ich hatte mich hierf\u00fcr f\u00fcr die Abfahrt ab dem franz\u00f6sischen Dunkerquere \/ D\u00fcnkirchen entschieden.<br><br>Da heute den ganzen Tag die Sonne bei sommerlichen Temperaturen scheinen sollte, verbrachte ich die Zeit bis zum Nachmittag am Strand Digue du Break von Grand Synthe. Hier schn\u00fcrte ich die Laufschuhe und unternahm einen Lauf immer am Meer entlang bis zum Leuchtturm Feu de Saint Pol. Nach dem Lauf sprang ich noch kurz ins Meer bevor es dann allm\u00e4hlich Zeit f\u00fcr das Check In wurde.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">S\u00fcd-England<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Die F\u00e4hr\u00fcberfahrt nach Dover war ruhig und entspannt.<br><br>Nach der Ankunft in Dover galt es sich dem Linksverkehr zu stellen. Ehrlich gesagt, hatte ich hierf\u00fcr etwas Respekt. Aber es sollte v\u00f6llig unbegr\u00fcndet sein. Problemlos kam ich damit von Beginn an zu recht. Einzig morgens direkt beim Losfahren auf unmarkierten Stra\u00dfen musste ich mich etwas konzentrieren.<br><br>F\u00fcr die erste \u00dcbernachtung in England fiel meine Entscheidung spontan auf Minster auf der Isle of Sheppey. Hier spazierte ich am Abend noch am Strand entlang und genoss den Sonnenuntergang \u00fcber den nahen Golfplatz. Hier konnte ich meinen ersten Geocache in UK finden.<br><br>Am n\u00e4chsten Morgen ging es vor dem Fr\u00fchst\u00fcck erneut in die Laufschuhe und eine Runde bei Sonnenaufgang am Meer entlang. Nach einem kurzen Bad im Meer st\u00e4rkte ich mich noch und dann ging es wieder zur\u00fcck auf die Bahn. Heute sollte es bereits bis nach Liverpool gehen, wo am Abend bereits die n\u00e4chste F\u00e4hre gebucht war.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Liverpool und die n\u00e4chste F\u00e4hre<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Die Autobahnen bis nach Liverpool waren recht voll und immer wieder gab es kleine Staus. Aber ich lag gut in der Zeit und konnte auch diesen Nachmittag bei bestem Sommerwetter erneut am Strand verbringen. Hierf\u00fcr ging es f\u00fcr mich nach New Brighton. Auf der kurzen Fahrt von Liverpool sollte ich aber etwas Schwierigkeiten mit dem Linksverkehr haben. Es galt eine Mautstelle zu passieren. Hier half alles nichts und ich musste zum Bezahlen einmal zu Fu\u00df zur Beifahrerseite.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Ausgeruht ging es dann am Abend zum Check In f\u00fcr die F\u00e4hre nach Douglas auf der Isle of Man. Etwas \u00fcberrascht war ich von den strengen Kontrollen am Check In. Neben dem Auto wurden auch alle Insassen wie am Flughafen kontrolliert. Zu finden gab es bei mir aber nat\u00fcrlich nichts.<br><br>Auch hier erwartete mich eine recht entspannte \u00dcberfahrt. Dieses Mal allerdings deutlich flotter, mit einem Katamaran. Mit bis zu \u00fcber 60 km\/h ging es durch die n\u00e4chtliche Irische See. Nach nicht einmal 3 Stunden war das Ziel bereits erreicht.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-3a88641f wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<div class=\"wp-block-pgcsimplygalleryblock-masonry simpLy-gallery-freedom-block\" data-gallery-id=\"simpLy\"><div class=\"sgb-gallery\"><div class=\"sgb-item sgb-wp-video\" data-item-id=\"210\"><figure><video controls src=\"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/092_Manannan.mp4\"><\/video><figcaption class=\"sgb-item-caption\">n\u00e4chtliche \u00dcberfahrt auf dem Katamaran Manannan<\/figcaption><\/figure><\/div><\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Isle of Man <\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"180\" height=\"90\" src=\"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Flag_of_the_Isle_of_Mann.svg_.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-215\" style=\"width:143px;height:auto\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Da es bei meiner Ankunft in Douglas bereits 23:00 Uhr war, suchte ich mir ganz in der N\u00e4he an den Klippen einen Platz zum \u00dcbernachten. Kurz nach meiner Ankunft schaute noch die Polizei vorbei. Sie wollten wissen, was ich hier mache. Aber alles in Ordnung. Man w\u00fcnschte mir eine gute Nacht und eine sch\u00f6ne Zeit auf der Insel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Die n\u00e4chsten Tage genoss ich die Insel in vollen Z\u00fcgen. Ich streifte kreuz und quer durch die Gegend. Besonders toll fand ich das Innere der Insel mit ihren Bergen, W\u00e4ldern und Ruhe. So ging es zum Beispiel auf einer kleinen Wanderung auf den Snaefell, dem mit 621 m h\u00f6chsten Berg der Insel. Als Startpunkt w\u00e4hlte ich hierf\u00fcr The Bungalow an der Mountain Road, der Verbindungsstra\u00dfe zwischen den Orten Douglas und Ramsey.<br><br>Die Mountain Road ist Teil der Strecke des ber\u00fchmten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Isle_of_Man_TT\">TT Rennens (Tourist Trophy)<\/a>. Hierbei handelt es sich um ein Motorradrennen, das seit 1907 veranstaltet wird. Insgesamt sind 3 bis 6 Runden \u00e1 60,725 km zu absolvieren. Die Durchschnittsgeschwindigkeit bei der TT betr\u00e4gt bei den schnellsten Maschinen 130 mph (209 km\/h). Fast jedes Jahr kommt es zu t\u00f6dlichen Unf\u00e4llen. Daher gilt die TT nicht nur als das \u00e4lteste, sondern auch als das gef\u00e4hrlichste und umstrittenste Motorradrennen der Welt. Die sp\u00e4rlichen Schutzr\u00e4ume bzw. -auffangbereiche sind das ganze Jahr aufgebaut.<br><br>Deutlich entspannter ging es f\u00fcr mich aber von The Bungalow ziemlich geradlinig den Grashang hinauf zum Summit Hotel, wo sich die Bergstation der Snaefell Mountain Railway befand. Hierbei handelt es sich im eine Art Stra\u00dfenbahn. Dies ist sicherlich die bequemste Art den Gipfel zu erreichen. Vom Summit Hotel waren es dann nur noch wenige Meter bis zum eigentlichen Gipfel mit Gipfelstein und einer sch\u00f6nen Aussicht \u00fcber das Inselinnere und die K\u00fcsten. Sogar Markierungen f\u00fcr den Orientierungslauf waren am Gipfel vorhanden.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Ich besuchte den n\u00f6rdlichsten Punkt der Insel, Point of Ayre. Im S\u00fcd Westen der Insel, am Calf Sound mit direktem Blick zur Insel Kitterland, konnte ich unz\u00e4hligen Robben beim Toben im Meer bestaunen. In Laxey besuchte ich die alte Miene und Laxey Wheel, ein ganz spezielles Wasserkraftwerk. Aber es zog mich auch immer wieder an die K\u00fcste, mit ihren gro\u00dfartigen Klippen. Bei meinen Streifz\u00fcgen kam ich auch an einer Trail Veranstaltung f\u00fcr alte Motorr\u00e4der vorbei. Ein tolles Spektakel mit unz\u00e4hligen gro\u00dfartigen Maschinen. Insgesamt gefiel mir die Insel of Man richtig toll. An den Klippen f\u00fchlte ich mich immer wieder an die raue Westk\u00fcste Portugals erinnert. Das Inselinnere mit ihren Bergen und teils dichten W\u00e4ldern bildete einen sch\u00f6nen Kontrast dazu. Ein perfekter Auftakt f\u00fcr meine Reise.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_4_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Wasdale im Lake District<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"100\" height=\"60\" src=\"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/image-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-265\" style=\"width:138px;height:auto\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Von Douglas ging es im Anschluss etwas langsamer, aber auch rauer wieder zur\u00fcck nach England, nach Heysham. Leider gibt es im September keine \u00dcberfahrten mehr nach Dublin oder Belfast, deswegen hatte ich die Insle of Man nun auf meine Reise nach Schottland gelegt. Auf der knapp 4-st\u00fcndigen \u00dcberfahrt gab es dieses Mal deutlich mehr Wellengang. Aber ich konnte gut entspannen und nutzte die Zeit am Laptop und plante bereits die n\u00e4chsten Tage in Schottland. Von Heysham ging es auf immer schmaler werdenden Stra\u00dfen zu meinem n\u00e4chsten Ziel, nach Wasdale im Lake District National Park. Hier quartierte ich mich f\u00fcr die beiden folgenden Tage auf dem Campingplatz am \u00f6stlichen Ende des Sees Wast Water ein.<br><br>Am Nachmittag ging es dann auf, die ersten Trails in der Umgebung zu erkunden. Ich hielt mich heute mit H\u00f6henmetern noch zur\u00fcck und legte etwas \u00fcber 5 km zur\u00fcck. Immer wieder legte ich einen Fotostop ein. Die Landschaft war einfach fantastisch. Gr\u00fcne H\u00e4nge und schroffe Berge.<br><br>Am Abend spannte ich noch meine neue \u201eMarkise\u201c auf. Ich hatte sie nur wenige Tage vor meiner Abreise bestellt. Und sie sollte eine sehr gute Investition werden.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_5_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Trailrun auf den Scafell Pike, <br>mit 978 m h\u00f6chster Berg in England<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Morgen lie\u00df ich es entspannt angehen. Ich schlief aus und fr\u00fchst\u00fcckte ganz in Ruhe. Gegen 11:00 Uhr hatte ich meinen Trail Rucksack gepackt und war bereit, heute H\u00f6henmeter zu sammeln. Leider begann es nun aber mit Regnen. So machte ich es mir mit einem Buch unter meiner Markise gem\u00fctlich und wartete ab. Kurz nach 13:00 Uhr h\u00f6rte der Regen auf. Nun machte ich mich endlich auf, den Scafell Pike im schnellen Schritt zu erklimmen. Der Scafell Piek ist 978 Meter hoch und damit der h\u00f6chste Berg Englands. Gute 4 km war der Hinweg und bot dabei fast 1.000 hm. Im oberen Teil galt es noch einen Schutthang zu meistern. Auch die Orientierung war nicht immer ganz einfach, den oberen Teil ging es durch die Wolken. Die Sicht war hier leider sehr bescheiden. Aber in knapp unter 2 Stunden war ich am heutigen Tagesziel. Die Sicht blieb bei 0 und noch dazu wehte ein ziemlich heftiger Wind. Ich zog mir trockene Sachen an, trank etwas und st\u00e4rkte mich kurz. Von nun an ging es nur noch bergab. Ich w\u00e4hlte f\u00fcr den ersten Teil den \u00f6stlicheren Weg. Dieser ist etwas einfacher aber bot auch noch etliches an Ger\u00f6ll. Da ich heil unten ankommen wollte, lief ich hier noch etwas langsamer.<br><br>Im unteren Teil des Weges wichen die Wolken und man konnte die spektakul\u00e4re Landschaft in vollen Z\u00fcgen genie\u00dfen. Was mag sich einem erst im oberen Teil f\u00fcr eine Aussicht bieten?<br><br>Insgesamt legte ich knapp 9,5km und 950 hm in 2:35 h zur\u00fcck. Ich war zufrieden und nicht v\u00f6llig kaputt.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_6_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Schottland <\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"180\" height=\"108\" src=\"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/image-2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-285\" style=\"width:137px;height:auto\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Morgen ging es f\u00fcr mich weiter gen Norden. Zu Beginn des Tages genoss ich aber den Nationalpark an der einen oder anderen Stellen nochmals in vollen Z\u00fcgen und bei strahlendem Sonnenschein.<br><br>Mein n\u00e4chstes Ziel hatte ich zuf\u00e4llig bei einer Reportage im heimischen TV entdeckt. Es sollte nach Falkirk Wheel gehen. Hier \u00fcberwinden Schiffe in der Art eines Riesenrades einen H\u00f6henunterschied von 24 Metern. Diese Konstruktion ist derzeit einzigartig auf der Welt. Ich fand es in Natur noch viel beeindruckender. <br><br>Hier k\u00f6nnt ihr einmal den Schleusenvorgang im Zeitraffer sehen <a href=\"https:\/\/youtu.be\/0X-QSMDXiNU\">https:\/\/youtu.be\/0X-QSMDXiNU<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Nacht hatte ich mir dieses Mal ein abgelegenes Pl\u00e4tzchen am Fluss Spey ausgesucht. Hier in den Highlands fielen die Temperaturen nachts inzwischen bis auf 6 Grad. Auch die Fl\u00fcsse schafften es nur noch auf um bzw. knapp \u00fcber 10 Grad. So war das morgendliche Bad schon eine etwas gr\u00f6\u00dfere Herausforderung.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_7_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Heute sollte es f\u00fcr mich nach Fort William gehen. F\u00fcr mich der Startpunkt zur Besteigung des Ben Nevis. Am Morgen f\u00fchrte mich ein Geocache noch zu einem Denkmal f\u00fcr den wohl ber\u00fchmtesten Dudelsackspieler aller Zeiten. Ein anderer Cache brachte mich zum Mittelpunkt von Schottland. Auf der weiteren Fahrt ging es am bekannten See Loch Ness entlang. Ich hatte mir schon gedacht, dass es hier touristisch sein w\u00fcrde. Aber es war dann doch noch mehr als bef\u00fcrchtet. So ging es f\u00fcr mich direkt nach Fort William.<br><br>Nach dem Auff\u00fcllen meiner Vorr\u00e4te in einem Supermarkt ging es an des NO Ende vom Loch Eil. Hier gab es ein gestrandetes Schiffswrack zu bestaunen.<br>Im Anschluss schaute ich mir noch den Startpunkt f\u00fcr meine morgige Bergtour an und suchte mir bereits am Nachmittag einen \u00dcbernachtungsplatz. Ich wurde an einer alten Milit\u00e4rstra\u00dfe f\u00fcndig. Im Anschluss schn\u00fcrte ich noch meine Laufschuhe und legte knappe und entspannte 5 km \u00fcber sehr nasse Schafsweiden zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_8_placeholder\n\n\n\n<h2 id=\"bennevis\" class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Wanderung auf den Ben Nevis, <br>mit 1.344 m h\u00f6chster Berg in UK<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Ich entschied mich f\u00fcr meine Bergtour auf den Ben Nevis f\u00fcr den Standardweg vom Visitor Center. Hier gilt aus auf einem breiten Pfad knapp 1.300 m auf 8 km zu \u00fcberwinden. Ich hatte das Gl\u00fcck diese Tour bei strahlendem Sonnenschein machen zu d\u00fcrfen. Ich denke, dass dies hier in Schottland schon sehr selten ist. Ich fr\u00fchst\u00fcckte auf dem Parkplatz noch entspannt und kam mit dem einen oder anderen noch kurz ins Gespr\u00e4ch. Um 8:30 ging es dann auch f\u00fcr mich los.<br>Der Weg ist bei klarer Sicht nicht zu verfehlen. Zum gr\u00f6\u00dften Teil besteht er aus gro\u00dfen Steinstufen. Und verl\u00e4uft vielfach im zig zack. Bei 550 hm &#8211; 600 hm erreicht man eine Ebene mit dem See Lochan Meall an t Suidhe. Hier gibt es am See viele M\u00f6glichkeiten sein Zelt aufzuschlagen. Auch verl\u00e4uft der Weg hier relativ gerade und eben. Im Anschluss geht es dann wieder recht steil im mittlerweile bekannten zig zack weiter nach oben. Der letzte Teil der Strecke sowie der Gipfel besteht aus Ger\u00f6ll. Dies erinnerte mich sehr an den Gipfelaufbau des finnischen Haltis. Nach etwas \u00fcber 3 Stunden war ich kurz vor 12:00 Uhr auf dem Gipfel. Neben einer kleinen Schutzh\u00fctte gibt es noch den Gipfelstein und Ruinen von anderen, fr\u00fcheren Geb\u00e4uden. Nach dem obligatorischen Gipfelfoto machte ich es mir an der Ostseite des Gipfels gem\u00fctlich. Hier kommt die zweite, leichtere Aufstiegsroute an. Bei weiterhin traumhaftem Wetter st\u00e4rkte ich mich und genoss einfach nur die tolle Aussicht in die Landschaft.<br><br>Der Abstieg verlief dann ebenfalls problemlos. Auch wenn ich im letzten Teil des Weges doch meine Beine schon etwas sp\u00fcrte. Am Visitor Center g\u00f6nnte ich mir noch ein Eis bevor es f\u00fcr mich weiter an die Westk\u00fcste ging.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_9_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Nordirland<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Auf meiner Fahrt konnte ich an der Strandpromenade von Girvan noch einen tollen Sonnenuntergang erleben.<br><br>Die Suche nach einem \u00dcbernachtungsplatz gestaltete sich allerdings etwas schwieriger. Direkt an der K\u00fcste war am Abend alles mit Wohnmobilen zugeparkt. Ich fand aber wieder ein feines und abgeschiedenes Pl\u00e4tzchen im Hinterland.<br><br>Den Vormittag verbrachte ich am Strand von Ballantrae. Hier sprang ich sogar kurz in die recht k\u00fchle Irische See. Am Mittag ging es dann mit der F\u00e4hre von Cairnryan nach Larne in Nord Irland. Als erstes ging es f\u00fcr mich durch Nord Irland entlang der Glen Coast. Immer wieder f\u00fchrte die Stra\u00dfe durch nette K\u00fcstenorte und stets boten sich gro\u00dfartige Ausblicke auf die Irische See. Mein Tagesziel war Giants Coastway. Hier ragen rund 40.000 Basalts\u00e4ulen aus dem Meer. Die einen behaupten der Ursprung hierf\u00fcr lege in Vulkanischen Aktivit\u00e4ten und der letzten Eiszeit. Die anderen schreiben die Entstehung dem Riesen Finn McCool zu. Da er nicht schwimmen konnte, baute er, um seine Geliebte auf der schottischen Seite zu erreichen, einen riesigen Damm. Die S\u00e4ulen sind die bis heute davon sichtbaren Reste. Egal welcher Geschichte man mehr Glauben schenkt, beeindruckend ist dies auf jeden Fall. Und gerade am Abend bietet sich in der Abendsonne nochmals eine ganz besondere Kulisse.<br>F\u00fcr die heutige Nacht zig ich mich auf einen Berggipfel ins Hinterland zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_10_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Achill Island <\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"180\" height=\"90\" src=\"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/image-3.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-370\" style=\"width:188px;height:auto\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Heute ging es als erstes zu den Glencar Wasserf\u00e4llen. Dies aber nur, weil sie eh auf meinem Weg lagen. Recht spektakul\u00e4r fand ich diese nicht. Nett anzuschauen aber schon.<br>Auf dem Weg zu den Wasserf\u00e4llen \u00fcberquerte ich dann auch die Grenze nach Irland. Kontrollen gibt es auch nach dem EU-Austritt Gro\u00dfbritanniens derzeit nicht. Hier wurde ein gesondertes Abkommen getroffen. Man bekommt auch von der Grenze eigentlich nichts mit. Nur die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind auf einmal wieder in km\/h und die Entfernungen in km.<br><br>Eher durch Zufall entdeckte ich auf der Karte die Insel Achill Island. Die 142 km\u00b2 gro\u00dfe Insel ist bequem \u00fcber eine Drehbr\u00fccke vom Festland zu erreichen. Cathedral Rock Cliffs bildet mit bis zu 670 m H\u00f6he die m\u00e4chtigste Klippen Europas. Am SW Ende der Insel liegt der Strand Keem Beach. Ein Strand wie aus dem Bilderbuch. Auch wenn das Wasser recht frisch war, ein Bad musste einfach sein. Und da es noch recht fr\u00fch am Nachmittag war, schn\u00fcrte ich auch hier die Laufschuhe. Von Meeresh\u00f6he ging es auf den 332 m hohe Benmore. Er ist damit zwar nur halb so hoch wie der h\u00f6chste Gipfel der Insel, liegt daf\u00fcr aber direkt am Meer und bietet eine atemberaubende Klippe. Auch hier war es recht st\u00fcrmisch und so musste ich auf dem R\u00fcckweg einen Gang zur\u00fcckschalten, um durch die B\u00f6en nicht zu straucheln. Aber es war ein Lauf der ganz weit oben in meinen Erinnerungen bleiben w\u00fcrde. Im Anschluss ging ich noch einmal baden, bevor ich mir auch hier abseits der K\u00fcste einen ruhigen Platz zum \u00dcbernachten suchte.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_11_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Trailrun auf den Croagh Patrick Pike, <br>mit 764 m der heilige Berg Irlands<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Mein heutiges Ziel war der Croagh Patrick. Der 764 m hohe Gipfel ist der heilige Berg Irlands. Ich w\u00e4hlte auch hier die schnellere Aufstiegsvariante in Laufschuhen. Der Weg ist recht gut zu belaufen. Leider kam ich aber auch hier ab ca. 500 m H\u00f6he in die Wolken. Es wurde wieder nass und am Gipfel herrschte noch dazu ein heftiger Sturm. Die Sicht war leider gleich null. So hielt ich mich nicht lange oben auf und machte mich z\u00fcgig auf den R\u00fcckweg. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_12_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am Nachmittag ging es f\u00fcr mich auf den weiteren Weg gen S\u00fcden \u00fcber die Sky Road. Bei der Sky Road handelt es sich um eine 12 km lange Stra\u00dfenschleife NW von Clifden. Auf ihr bieten sich tolle Ausblicke auf den Atlantik und die Landschaft. Im Anschluss bummelte ich noch etwas durch Clifden, der Hauptstadt Connemaras. Eine sch\u00f6ne bunte und quirlige Stadt. Den Tag lie\u00df ich dann am Kilteery Pier ausklingen. Hier war am Abend ein stetiges Kommen und Gehen von Schwimmern im Atlantik. Mir war es daf\u00fcr etwas zu kalt. Aber ich kam mit einigen von ihnen schnell ins Gespr\u00e4ch. Das Schwimmen hat hier eine richtige Tradition.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_13_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Trailrun auf den Mount Brandon (951 m)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Heute sollte es weiter in die Region Kerry, im SW Irlands, gehen. Nach einem bew\u00f6lkten Morgen zeigte sich bereits am sp\u00e4ten Vormittag wieder die Sonne. Eigentlich gute Voraussetzungen f\u00fcr einen weiteren Lauf. Das heutige Ziel war der 951 m hohe Mount Brandon sein. Von seinem Gipfel soll man unter anderem einen gro\u00dfartigen Ausblick auf den Atlantik haben. Benannt nach dem Heiligen Brendan \u201edem Seefahrer\u201c benannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Die Legende besagt, dass er im Jahr 530 n. Chr. Den Gipfel bestieg, um Amerika zu sehen, bevor er auf seiner legend\u00e4ren Reise auf der Suche nach dem \u201eLand der Verhei\u00dfung\u201c in See stach. In \u201eThe Voyage of St. Brendan\u201c wird berichtet, wie Brendan und mehr als 14 M\u00f6nche in einem Boot in See stachen, das aus einem mit Leder \u00fcberzogenen Holzrahmen bestand. Auf ihrer Reise \u00fcber den Atlantik hielten sie skurrile Ausblicke wie \u201eKristalls\u00e4ulen\u201c (Eisberge) und \u201efeuerspeiende Inseln\u201c (Vulkane) fest. Sieben Jahre sp\u00e4ter erreichten sie schlie\u00dflich ihr Paradies im westlichen Atlantik. Die Debatten dar\u00fcber, ob dieses Land der Kontinent Amerika war oder nicht, dauern an. Wenn ja, dann war Brendan der erste europ\u00e4ischer Besucher der neuen Welt, fast ein Jahrtausend vor Kolumbus. Leider musste ich auch hier bei meiner Ankunft feststellen, dass auch dieser Gipfel wieder in den Wolken lag. Der Aufstieg verlief vom Parkplatz bis zum Gipfel mehr oder weniger geradlinig. Leider steckte ich dann aber ab ca. 500m \/ 600m in den Wolken und hatte keine wirkliche Aussicht mehr auf die Umgebung. Am Gipfel war es feucht und sehr st\u00fcrmisch. So zog ich mich lediglich kurz um, a\u00df einen Happen und machte mich schon sehr bald wieder auf den R\u00fcckweg. Beim Abstieg riss f\u00fcr einen kurzen Moment die Wolkendecke auf und ich konnte einen Blick auf die wirklich gro\u00dfartige Landschaft genie\u00dfen. Wenn auch nur f\u00fcr einen sehr kurzen Moment, war nicht nur der Atlantik, sondern auch tolle Felsabbr\u00fcche zu sehen.<br><br>Zur\u00fcck am Auto, nahm ich mir etwas mehr Zeit zum Essen. Im Anschluss ging es weiter gen S\u00fcden immer wieder auch direkt am Atlantik vorbei. So kam ich zum Beispiel am Inch Beach vorbei. Hier konnte man direkt mit dem Auto an den Strand fahren. F\u00fcr ein Bad war es mir dann doch aber zu kalt und zu st\u00fcrmisch.<br><br>Am Abend verschlug es mich dann noch an den White Beach. Hier kochte ich mir mein Abendessen und genoss die Ruhe und die Wellen des Atlantiks. Leider setze recht bald ein Nieselregen ein. Da hier das \u00dcbernachten ausdr\u00fccklich verboten war, zog ich noch etwas weiter. Ich schaute mir noch eine alte Ruine an und zog mich dann etwas abseits der K\u00fcste zum Schlafen zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_14_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Morgen entdeckte ich einen sch\u00f6nen Sandstrand. Da es aber regnete und st\u00fcrmte zog ich die dort vorhandene Dusche dieses Mal dem Bad im Meer vor. Auch wenn die Dusche unter freiem Himmel war und nur \u00fcber kaltes Wasser verf\u00fcgte, war es mal etwas anderes. <br><br>Als n\u00e4chstes Ziel stand f\u00fcr mich die Besteigung des 1.038 m hohen Carrauntoohill an. Allerdings versprach der heutige Tag viel Regen. So erkundete ich etwas die K\u00fcste und fuhr entlang des Atlantiks. Leider war die Sicht auf Grund der tiefh\u00e4ngenden Wolken eher bescheiden. Aber ab und an konnte man doch den einen oder anderen tollen Ausblick erwischen. <br><br>Auch besuchte ich den einen oder anderen sch\u00f6nen Strand, auch wenn es mir aktuell zum Baden zu k\u00fchl, zu windig und zu nass war. Besonders sch\u00f6n fand ich dabei den Strand Derrynane Beach. Hier gibt es sogar eine Sauna direkt in den D\u00fcnen, die man nach vorheriger Anmeldung buchen kann. <br><br>Am Nachmittag erkundete ich dann schon einmal die Region meines n\u00e4chsten Bergzieles mit dem Auto. Es regnete immer wieder, aber auch hier boten sich bei Wolkenl\u00fccken schon tolle Ausblicke in die Berge. Am Abend fand ich dann einen abgelegenen Platz zum \u00dcbernachten mit Blick auf den See Lough Caragh.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_15_placeholder\n\n\n\n<h2 id=\"Carrauntoohil\" class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Wanderung auf den Carrauntoohil, <br>mit 1.038 m h\u00f6chster Berg in Irland<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Morgen schien die Sonne, aber es hingen auch dunkle Wolken am Himmel. Ich wollte aber trotzdem in die Berge aufbrechen. Hierf\u00fcr w\u00e4hlte ich zur Sicherheit den k\u00fcrzesten Weg auf den Gipfel. Am Parkplatz packte ich auch Regensachen ein und zog kurz vor 9 Uhr los. Zu Beginn ging es auf einer Betonpiste recht steil bergauf. Nach knapp 2 km kam ich dann am See Lough Eighter, den ersten von 3 beieinander liegenden Seen, an. Ich entschied mich im Aufstieg f\u00fcr die \u201en\u00f6rdlichere\u201c Tour. Ich verlie\u00df am ersten See angekommen, den Hauptweg und lief am Nordufer bis zum mittleren See, Coomlougha Lough. Hier bog ich dann in NO-Richtung ab und stieg recht geradlinig zu meinem ersten Gipfel auf, dem 852 m hohen Stumpa Barr na hAbhann. Man konnte auf dem Weg eine schwache Pfadspur erkennen. Alternativ h\u00e4tte man auch vom ersten See noch direkt \u00fcber die Gipfel Cnoc lochtair (746 m) und Skregmore (847 m) aufsteigen k\u00f6nnen. <br><br>Beim Aufstieg zu meinem ersten Gipfel wurde ich vom ersten Schauer \u00fcberrascht, am Gipfel folgte dann auch gleich der zweite Schauer. Und durch den recht heftigen Wind kam der Regen auch noch waagerecht. Die Sicht war nun mehr als bescheiden. Von der Umgebung sah ich nicht wirklich mehr viel. Aber dank meiner Karte auf dem Handy und immer wieder recht deutlichen Pfadspuren war ich nicht ohne Orientierung. Von nun an ging es in s\u00fcdlicher Richtung mehr oder weniger direkt in Richtung des Carrauntoohill. Dabei bestieg ich die Gipfel Beenkeragh (1.008 m) und The Bones (956 m). Hierbei ging es auf dem Gratentlang, dessen markante Flanke ich zu Beginn der Tour am Ende des letzten Sees vor 1-2 Stunden noch bewundert hatte. Die Kletterei auf dem Grat war nicht wirklich schwierig. Und allm\u00e4lich konnte man auch wieder die Umgebung erkennen. Neben dem Blick auf die 3 Seen westlich von meinem Weg, konnte ich auch in das \u00f6stliche Tal mit einem weiteren See blicken.<br><br>Zwischen dem Gipfel The Bones und dem Weg \u201eBrother O\u00b4Shea\u00b4s Gully Route\u201c war die Route f\u00fcr mich nicht eindeutig. Ich entschied mich \u00f6stlich der Felsen entlang zu gehen. Es war okay, aber vielleicht w\u00e4re auf der westlichen Seite der einfachere und richtigere Weg gewesen. Im Anschluss ging es nochmals bei m\u00e4\u00dfiger Sicht und in Wolken auf den letzten Anstieg zum Gipfel. Knapp 100 m vor dem Gipfel traf ich dann auch auf die alternative Aufstiegsroute vom Parkplatz bzw. vom See Lough Eighter.<br><br>Am Gipfel wurde ich dann mit aufreisenden Wolken belohnt. Und es bot sich ein grandioser Blick in die umliegende Bergwelt und auf den Atlantik. Sogar die Sandstr\u00e4nde Inch Beach, welchen ich erst vorgestern besucht hatte, und Rossbeigh Strand waren gut zu erkennen.<br>Nach einer ausgiebigen Gipfelrast machte ich mich auf den R\u00fcckweg. Dieses Mal w\u00e4hlte ich die s\u00fcdlichere Route. Auch hier ging es nochmals \u00fcber zwei Gipfel. Nach einem Abstieg bis auf 890 m H\u00f6he folgte ein kurzer Anstieg auf den 1.000 m hohen Caher. Als n\u00e4chstes wurde dann noch der 973 m hohe Caher West Top bestiegen. Von hier ging es dann einem Schotterpfad folgend abw\u00e4rts. Es lief sich nicht besonders gut. Aber auf H\u00f6he des mittleren See\u00b4s verwandelte der Weg sich von einem Ger\u00f6llpfad in ein kleines Bachbett bzw. eine Moorlandschaft. Immer wieder musste ich aufpassen wo ich hintrat, um nicht zu tief mit meinen Wanderschuhen zu versinken. Insgesamt fand ich diesen Teil des Weges am unangenehmsten. Zum Gl\u00fcck war dies bereits der R\u00fcckweg.<br><br>Am untersten See angekommen (Lough Eighter) st\u00e4rkte ich mich nochmals kurz und machte mich dann auf bereits von heute morgen bekannter Betonpiste zur\u00fcck zum Parkplatz.<br><br>Den von mir gew\u00e4hlten Hinweg fand ich richtig sch\u00f6n. Leider spielte das Wetter nicht ganz so mit und bot mir auf dem Grat keine wirkliche Aussicht. Aber immerhin hatte ich am Gipfel des Carrauntoohill Gl\u00fcck mit dem Wetter und hatte wirklich eine atemberaubende Aussicht. Eine Tour so ganz nach meinem Geschmack. Mein Hinweg scheint generell deutlich weniger begangen zu werden. Bis zum Carrauntoohill traf ich keinen anderen Wanderer. Auf dem R\u00fcckweg konnte ich dann auf dem Grat ab und an ein paar Leute sehen. F\u00fcr mich war dieser Teil des Weges der sch\u00f6nste. Aber auch die s\u00fcdlichere Route f\u00fchrt \u00fcber 2 Gipfel und bietet bereits auf dem Weg tolle Ausblicke und eine wundersch\u00f6ne Berglandschaft. <br><br>Am Nachmittag ging es f\u00fcr mich gen Osten bis an den Lough Derg. Hier g\u00f6nnte ich mir in einer urigen Hafenkneipe einen sehr leckeren Burger mit Pommes und ein leckeres Bier. So war ich gut gest\u00e4rkt f\u00fcr Dublin. Mein Ziel am n\u00e4chsten Tag.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_16_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Dublin<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Bevor es f\u00fcr mich aber in die irische Hauptstadt ging, fuhr ich in den unweit gelegenen K\u00fcstenort Bray. Auf einer kleinen Wanderung erklomm ich den Bray Head. Bei Sonnenschein bot sich ein sch\u00f6ner Blick auf die Irische See und Dublin. Mein eigentliches Ziel lag nur unweit des Gipfels. Es war ein Geocache. Und zwar der erste Geocache der in Europa versteckt wurde. Hier traf ich ein schweiz \/ englisches Cacherpaar, die den Cache gerade gefunden hatten. Wir plauderten noch eine Weile und genossen die Aussicht, bevor sich unsere Wege wieder trennten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Im Anschluss erkundete ich Dublin und lie\u00df mich durch die Metropole treiben. Am Abend besucht ich noch den n\u00f6rdlich gelegenen Strand Bull Island bevor meine F\u00e4hre um 20:30 Uhr nach Holyhead in England ging. F\u00fcr die 3:30 h dauernde \u00dcberfahrt hatte ich mir dieses Mal eine Kabine gebucht. Nach einer hei\u00dfen Dusche konnte ich sogar etwas schlafen. In Holyhead suchte ich mir noch in der N\u00e4he des Hafens einen Platz zum Schlafen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_17_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Wales<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"180\" height=\"108\" src=\"http:\/\/wordpress.p178985.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/image-4.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-494\" style=\"width:187px;height:auto\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Trailrun auf den Snowdon \/ Yr Waddfa, <br>mit 1.085 m h\u00f6chster Berg in Wales<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Kaum zur\u00fcck in Gro\u00dfbritannien sollte es heute wieder in die Berge gehen. Als Ziel hatte ich mir den Yr Wyddfa bzw. Snowdon ausgesucht. Mit 1.085 m H\u00f6he ist er h\u00f6chste Berg Wales. Als Start hatte ich mir den 360 m hohen Pen-y-Pass ausgesucht. Leider war der Parkplatz bereits am fr\u00fchen Vormittag komplett besetzt bzw. reserviert. So fuhr ich wieder ein St\u00fcck zur\u00fcck, nach Nant Peris. Hier parkte ich mein Auto f\u00fcr \u00a3 5,00 und fuhr mit dem Pendelbus wieder zur\u00fcck zum Pass. Das Ticket f\u00fcr den Bus kostete f\u00fcr hin und zur\u00fcck \u00a3 3,00.<br><br>Vom Pass f\u00fchren 3 Routen auf den Snowdon. Der Miners Track ist dabei die einfachste Route. Ich w\u00e4hlte f\u00fcr den Aufstieg den Pyg Track. Ein ebenfalls nicht allzu schwieriger Weg. Etwas unterhalb des Vorgipfels Bwlch Glas auf 998 m H\u00f6he vereinen sich beide Routen. Es war ein sonniger Tag und beide Route sehr gut begangen. Ich kam aber trotzdem gut voran, hatte ich mich doch wieder f\u00fcr einen Trail Run entschieden.<br>Auf dem Gipfel des Snowdon war es extrem voll. Hierauf f\u00e4hrt \u00fcbrigens auch eine Bahn von Llanberis. Ich machte ein paar Gipfelbilder und st\u00e4rkte mich etwas abseits der Massen.<br><br>Nun galt es f\u00fcr mich noch die Route f\u00fcr den Abstieg zu w\u00e4hlen. Ich wollte es gern etwas einsamer und auch anspruchsvoller haben. So w\u00e4hlte ich vom Bwlch Glas den Crib Goch Trail. Zu Beginn des R\u00fcckweges konnte ich hier noch bis auf den 1.065 m hohen Garnedd Ugain gut laufen. Im Anschluss folgte dann der sch\u00f6nste Teil, die Kletterpassagen. Gerade um den Grib Goch lief man einen Teil der Strecke direkt auf dem Grat. Es bot sich ein teiler Aus- und Tiefblick. Zum Gl\u00fcck war es heute trocken und nicht zu windig.<br><br>Wirkliche Markierungen gab es nicht. Allerdings war der weg recht eindeutig. Und wo es nicht auf dem Grat entlang ging, gab es entsprechende Pfadspuren. Lediglich beim letzten Abstieg zum Pyg Track gab es ein, zwei Optionen welche Rinne man herunter klettert.<br><br>Im nachhinein habe ich gelesen, dass es der schwierigste Klettersteig Englands sein soll. Auch kommt es immer wieder auf dem Grat zu Staus, weil manche doch nicht die n\u00f6tige Schwindelfreiheit mitbringen. Auch bei mir war der Steig recht gut begangen. Probleme gab es hier aber nicht. Aber auch ich muss sagen, absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sollte man f\u00fcr diesen Steig unbedingt haben. Es ist in Abschnitten wie auf einem Dachfirst.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_18_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Schwierig gestaltete sich die Suche nach einem \u00dcbernachtungsplatz in Wales. Alle von mir an diesem Abend angefahrenen waren mit entsprechenden Verbotsschildern versehen oder die Zufahrt gar nicht erst m\u00f6glich. So ging es f\u00fcr mich in Aberaeron zum zweiten Mal auf dieser Reise auf einen Campingplatz. F\u00fcr \u00a3 32 checkte ich am Abend ein. Leider bestand der Strand nur aus Steinen. Aber das war f\u00fcr die Nacht f\u00fcr mich v\u00f6llig okay.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Tag gab es daf\u00fcr Sandstr\u00e4nde on mass. Es ging f\u00fcr mich in den SW von Wales. Westlich von Swansea wanderte ich zum Three Cliff Bay. Ein Sandstrand inmitten der Klippen. Ein Strand wie aus dem Bilderbuch. Nach so viel Meer zog es mich wieder in die Berge, in den Bannau Brycheiniog National Park.Hier ging es an den Talybont Stausee. Auch hier war die Landschaft wie aus dem Bilderbuch.<br><br>Am Nachmittag machte ich es mir westlich von Crickhowell gem\u00fctlich. Bevor ich den Kocher anwarf, ging es aber noch auf eine kleine Wanderung. Ziel war dieses Mal der 439 m hohe Twyn Disgwylfa. Am Abend hatte ich dann Gl\u00fcck und bekam sogar Besuch von einer kleinen Herde Wildpferde.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_19_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\">Trailrun auf den Skirrid Fwar, <br>mit 487 m der heilige Berg Wales<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Vormittag schn\u00fcrte ich erneut die Laufschuhe. Es ging auf einer kurzen Runde auf den 487 m hohen Skirrid Fwar, dem heiligen Berg Wales. Auch hier entdeckte ich wieder einen sch\u00f6nen und teilweise recht steilen Trail.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_20_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Stonehenge und Jurassic Coast<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Nach dem Lauf schlug das Wetter etwas um und ich machte ein paar Kilometer mit dem Auto. Am Nachmittag kam ich in Stonehenge an. Nach dem ich mir das Besucherzentrum angeschaut habe, entschied ich mich nicht den langen Fu\u00dfweg vom kostenpflichtigen parkplatz aus zu nehmen. Es gibt noch eine andere M\u00f6glichkeit. Man kann auf einer Piste mit Schlagl\u00f6chern recht na an die \u201eSteine\u201c heranfahren. Und von dort bei einem kleinen Spaziergang auch die magischen Steine betrachten. Man kommt zwar nicht ganz so dicht heran, aber man steht auch nicht mitten in den Menschenmassen. F\u00fcr mich war dies die bessere Wahl. Aber nach soviel Tourismus zog ich mich am Abend in das Winfrith Heath Natur Reserve zur\u00fcck. Von hier war es am n\u00e4chsten Morgen nur eine kurze Fahrt zur Jurassic Coast mit ihren bizarren, vom Meer geformten, H\u00f6hlen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_21_placeholder\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Good Bye UK<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Mittlerweile waren 3 Wochen rum. 3 Wochen in denen ich viel erlebt und gesehen habe. Urspr\u00fcnglich sollte es haupts\u00e4chlich Wanderungen werden. Die laufsachen hatte ich nur f\u00fcr den ein oder anderen lauf dabei. Das es aber so wahnsinnig tolle Trails zum laufen gab, lie\u00df die Sache ganz anders aussehen. Es wurden letztendlich doch haupts\u00e4chlich Traill\u00e4ufe in wahnsinnig sch\u00f6nen Landschaften. Ich bin froh, nun endlich diese Ecke Europas bereits zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">F\u00fcr den R\u00fcckweg ging es f\u00fcr mich wieder auf der F\u00e4he von Dover \u00fcber den Kanal. Dieses Mal aber nach Calais. Irgendwie fand ich es einfach sch\u00f6ner auf dem Hinweg auf die Klippen von Dover mit der F\u00e4hre zuzufahren anstatt durch den Eurotunnel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Den Abend verbrachte ich wieder am Strand von Digue du Break von Grand Synthe, welchen ich ja bereits von der Hinreise kannte. Nach dem Sonnenuntergang ging es dann f\u00fcr mich zur\u00fcck nach Kiel. Dieses Mal in einem Rutsch. Durch die Nacht verlief die R\u00fcckfahrt v\u00f6llig staufrei und entspannt.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_22_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Nord Westen Europas war auf meiner Europa Karte bisher noch ein wei\u00dfer Fleck. Der Wunsch auch diese Gegend einmal zu bereisen, bestand schon seit l\u00e4ngerem. Irgendwie sollte es im Jahr 2024 sein, dass auf den Sozialen Medien mir von Bekannten immer wieder Bilder von dieser Gegend pr\u00e4sentiert wurden. 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